West-Framing im Falle Putins
Passend zu meinem heutigen Essay liefert WELT auf Youtube ein Beispiel, wie die Westberichterstattung läuft:
Passend zu meinem heutigen Essay liefert WELT auf Youtube ein Beispiel, wie die Westberichterstattung läuft:
Die Kriegsgefahr in Europa steigt und ist anscheinend von Europas westlichen „Führern“ (auch den weiblichen) gewünscht. Warum ich das so sehe, will ich nachfolgend in einem kleinen Essay darlegen. Das Essay beschreibt die Vorgänge aus russischer Propagandasicht, um die diplomatischen Lösungsmöglichkeiten klarer darzustellen.
Einerseits werden Milliarden in die Ukraine geschickt um den Krieg am Laufen zu halten – anderseits bereitet sich die EU selbst auf einen Krieg gegen Russland vor. Zudem verschwinden Wirtschaftsförderungen in Milliardenhöhe.
COMPACT ist zwar rechtslastig, aber so deutlich wie bei Compact-TV benennt sonst kaum jemand den aktuellen Rüstungswahn und die Kriegsgeilheit der deutschen Führung: https://www.youtube.com/watch?v=bk_V9eyoiDw
‚ „Russlands Rückkehr zur Biennale von Venedig ist moralisch falsch, und die EU beabsichtigt, ihre Finanzierung zu kürzen“, sagte Außenkommissarin Kallas.‘ (Lost in Europe, 22.4.2026)
„Nicht weniger als elfmal hat Kallas Russland für den Krieg gegen die Ukraine verurteilt. Iran wurde immerhin einmal genannt. Die USA und Israel: kein einziges Mal.“ ( Lost in Europe, 15.4.2026)
Wird es das Baltikum schaffen, die Nato an die Ukrainefront zu bringen?
„Die neuesten Meldungen aus Kiew, Brüssel, London und Helsinki lassen nichts Gutes ahnen. Der Krieg könnte sich ausweiten.“(Lost in Europe, 26.3.2026)
Das wahre Drohpotential, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch, geht von der USA aus – für Europa und für andere Länder der Welt.
Die Münchner Sicherheitskonferenz kennt nur eine Sprache: Die Sprache des Krieges.
Resolution der „Stimmen für Neutralität!“ Solidarität mit dem souveränen Kuba!
Während die Ukraine im Krieg gegen Russland immer weiter ins Hintertreffen gerät, drohen Großbritannien und Frankreich mit der Eröffnung einer neuen Front in der Nord- und Ostsee. Die Marine müsse sich auf Krieg vorbereiten, heißt es in Paris. (Lost in Europe, 9.2.2026)
Liebe friedensbewegte Mitmenschen,
ich möchte Euch bitten, im 85. Jahr des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion dem Feindbild Russland gemeinsam, laut und deutlich entgegenzutreten und eine entsprechende Initiative zu unterstützen.
„Als größte Bedrohung wurde damals [2022 im strategischen Kompass der EU]– wenig verwunderlich – Russland bezeichnet.“ (Lost in Europe, 9.1.2026)
Die Folgen der europäischen Russlandpolitik werden in den den seriösen europäischen Medien sehr stiefmütterlich berichtet. Darum ist das Youtube-Video von Geld & Imperien sehr erhellend: https://www.youtube.com/watch?v=5r00rMw2VEQ
Yanis Varoufakis (maschinell übersetzt) in Kurzfassung:
Die Europäische Union beschlagnahmte 105 Milliarden US-Dollar an russischen Vermögenswerten und transferierte sie in die Ukraine, weil sie glaubte, es handele sich um eine Meisterleistung, die Russland lahmlegen und die Entschlossenheit des Westens demonstrieren würde.
Für den Krieg in der Ukraine ist der EU jeder Raubzug, jede Rechtsverdrehung recht.
Die Europapolitik auf den Weg zum Krieg – und Anton Hofreiter ist – zumindest verbal – an vordersten Front.
Ein sehr alternatives Interview zu den weltpolitischen Vorgängen: https://youtu.be/tkktpUYYSBo
Wie die Krise in Europa sich verschärft ist gut in der Artikelübersicht von Lost in Europe vom 19.11.2025 zu sehen,
Deutschlands Holzweg
R. Brunath, 31.10.2025
Mit der Reformpolitik der Regierung Schröder sind 2002 die Veräußerungsgewinne von Unternehmen und Banken steuerlich freigestellt worden. Die Verkaufserlöse wurden in toxische Wertpapiere angelegt. Das hat zur Folge gehabt, dass sich US-Finanzinvestoren in alle großen deutschen Konzerne einkauften. Deutschland ist auf diese Weise in den Strudel der folgenden von der USA ausgehenden Finanzkrise geraten. Um die Banken zu retten, wurden ihre Schulden vom Staat übernommen.
“Ich [Selenskyi] habe ihnen [den Granden in Europa] gesagt, dass wir nicht für Jahrzehnte kämpfen werden”, aber sie für eine bestimmte Zeit zeigen müssten, dass sie in der Lage seien, der Ukraine stabile finanzielle Unterstützung zu gewähren. (Lost in Europe, 28.10.2025 )
„Deutschland und sieben weitere Nato-Mitglieder haben sich für Frieden in der Ukraine ausgesprochen, aber territoriale Zugeständnisse strikt abgelehnt – und mehr Druck auf Russland gefordert. Das Land soll niedergerungen werden.“ (Lost in Europe, 21.10.2025)
C. Major und Ch. Mölling schreiben im Spiegel: “Europa braucht jetzt einen eigenen ‘Way of War’” (siehe Lost in Europe, 1.10.25)
Der Westen, die EU, sind anscheinend daran interessiert den Konflikt Russland-Ukraine anzuheizen.
„Drohnen-Vorfall in Polen wirft Fragen auf“ titelt Lost in Europe am 10.9.2025. Ganz anders ‚unsere Eliten‘: Die werten das als Angriff bzw. in geminderter Form als Test der NATO Luftverteidigung durch Russland.
Sowohl die EU, als auch Deutschland und leider auch die österreichischen Politiker scheine vom wilden Affen gebissen worden zu sein. Sie unternehmen alles, um einen Krieg mit Russland herbeizuführen.
Rainer Brunath, Hamburg, 22.8.2025
In Europa wird zunehmend von einem unvermeidlichen Krieg mit Russland in den kommenden Jahren gesprochen. Dagegen fehlt es an westlichen Beiträgen für eine politische Lösung; statt dessen bastelt man an Plänen zum raschen Ausbau der militärischen Kapazitäten für einen direkten militärischen Konflikt mit Russland. Dazu gehören auch die NATO-Erweiterungen.
(more…)
„[…] die EU, die meisten EU-Staaten und auch gewichtige Teile des US-Herrschaftsapparats wollen die Fortsetzung des Krieges bis zum Sieg über Russland, der historisch schon mehrfach in katastrophaler Weise gescheitert ist. Die österreichische Verfassung mit dem Herzstück der Neutralität wurde genau zur Verhinderung solcher imperialistischen Aggressionen gemacht.“ (SebÖ)
Da versucht der US-Präsident Donald Trump ein Ende des Töten in der Ukraine zu erreichen – und Europa? Die europäischen Eliten hacken deshalb auf Trump herum! Fast schäme ich mich, ein Europäer dieses neuen Kriegs-Europas zu sein. Wir hatten doch eine grausame kriegerische Geschichte und müssten gelernt haben, dass Krieg nichts als Tod, Zerstörung und Armut bringt.
Powered by Wordpress, theme by Dimension 2k