[Selbstbestimmtes Österreich] Rundbrief – Friedens- und Neutralitätskundgebung
- 21.9. Soldaten für Neutralität
- 24.9. Krieg stoppen
- Raus aus EU-Strommarkt
- Rückblick: Kundgebung Demokratie und Grundrechte
BR24 zeichnet am 9.9.2022 ein desaströses Bild des russischen Militärs (siehe BR24, 9.9.2022).
In einer Diskussionsrunde von Markus Lanz (ZDF) wird das, was auf uns durch die Sanktionen – vor allem durch den Gas-Mangel – auf uns zu kommt sehr klar dargestellt.
Zur Übersicht im Web: https://www.solidarwerkstatt.at/medien/rundbriefe/werkstatt-rundbrief-16-2022
Nachfolgend die Beitragsübersicht
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Friede und Wohlstand, statt Krieg und Leid
Webinar am 31. August: Schießen oder Reden?
Wege zu einem Verhandlungsfrieden.
und Aufruf zum BRD-bundesweiten dezentralen Aktionstag am 1. Oktober 2022
Der Einleitungsvortrag zur Europäischen Sommeruniversität 2022 in Mönchengladbach skizziert ein Krisenbild ohne Feigenblatt.
Seminar der Antiimperialistischen Koordination (AIK)
Wochenende 10./11. September 2022 am Fuße des Hochschwab
Lt. Uncut News bereitet sich China auf einen Krieg vor: https://uncutnews.ch/chang-china-bereitet-sich-auf-einen-krieg-vor/
Vortrag mit Diskussion über Rüstung und Klima stattfinden:
Peacehour statt Airpower!
Wann: Dienstag 30.8.2022
Wo: Volkshaus Knittelfed
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Nachfolgend die Themenübersicht.
Die Rote Fahne lädt ein:
Podiumsdiskussion zum Ukraine-Krieg
Aufrüstung, Kriegshetze und die Aufgaben einer neuen Friedensbewegung
Freitag – 12. August | 18:00 Uhr
Museumsplatz 1, 1070 Wien | Stiege 13
Österreichischer Naturschutzbund
Nachdem mir in einer Diskussion vorgeworfen wurde, ich kritisier nur den Westen und die Ukraine – nicht aber den Agressor Russlands, habe ich versucht, die Vorgänge zu reflektieren und diese meine Asymmetrie in der Kritik zu beleuchten.
„Die Ukrainer sind bereit, für die europäische Perspektive zu sterben. Wir wollen, dass sie mit uns den europäischen Traum leben“, erklärte die EU-Kommissionspräsidentin Frau von der Leyen (Lost in Europe, 29.7.22).
Die vom Westen verhängten Sanktionen gegen Russland beenden zwar den Krieg in der Ukraine nicht – aber sie schaden allen. Sind die Sanktionen etwa dazu da?
In einem im Juli veröffentlichten Sonderbericht mit dem Titel „Die Ukraine im Krieg: Den Weg vom Überleben zum Sieg ebnen“ wird darauf hingewiesen, dass westliche Länder ihre Unterstützung für Kiew straffen und von der Lieferung großer Mengen an Waffen, die eine spezielle Ausbildung erfordern, zur Lieferung von spezifischeren Waffen übergehen sollten.(RT DE, 26.7.22)
Aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts wird das Rüstungsbudget etwa Deutschlands massiv nun massiv erhöht – angeblich als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt. Die aktuellen Zahlen zeigen aber, dass die NATO aktuell bis auf den Personalstand Russland bei weiten überlegen ist (siehe Statista).
Der Westen (USA) ist anscheinend an keiner Befriedung des Ukrainekonflikts interessiert: Statt De-Eskalation weitere Aufrüstung und das mit sehr bedenklichen Elementen.
So meldet der Anti-Spiegel, dass die von der USA gelieferten HIMARS-Raketenwerfer von Amerikanern bedient – eigentlich eine aktive Kriegsbeteiligung.
„Nicht die Ukrainer, sondern die Amerikaner schießen mit den HIMARS, und zwar hundertprozentig, denn die HIMARS haben ein ausgeklügeltes Satelliten-Zielsystem, mit dem sie das Ziel genau bestimmen können. Jeder Dummkopf kann einen einfachen Knopf drücken, aber hier muss man mit einem komplexen System arbeiten. Das sind amerikanische Waffen und amerikanische Satelliten, es gibt keine ukrainischen Satelliten. Das ist also das Werk der Amerikaner, die davon träumen, dass dieser Krieg ewig dauern wird.“ (Anti-Spiegel, 23.7.22 )
Dies ist nicht die erste Beteiligung der Westmächte an dem Krieg – Waffenlieferungen, Ausbildung von Soldaten, Übermittlung von Aufklärungsdaten usw. laufen seit geraumer Zeit.
Der Westen (die USA) verlässt sich darauf, dass – anders als sie in den Medien berichten – die Russische Föderation eben nicht kriegsgeil ist und einen Konflikt mit der NATO vermeiden möchte.
Russland will eine direkte militärische Konfrontation mit der NATO vermeiden. Das sieht man daran, dass Russland bisher nicht auf die klaren Kriegsbeteiligungen der NATO (Übermittlung von Aufklärungsdaten und Ausbildung ukrainischer Soldaten an westlichen Waffen) reagiert.(Anti-Spiegel, 23.7.22 )
Bisher scheint diese Rechnung auch aufzugehen.
Zum Werkstatt-Rundbrief: https://www.solidarwerkstatt.at/medien/rundbriefe/werkstatt-rundbrief-14-2022
Nachfolgend: Themenübersicht.
Der grausame Krieg in der Ukraine, brach nicht aufgrund eines irren Herrn Putins los – er brach aufgrund irrer Machtbestrebungen des Westens los. Die Russische Föderation ist blos in die aufgestellte Falle getappt. Ein bewährtes Vorgehen US-amerikanischer Strategen – gefolgt von geschickter Propaganda.
Kanzler Scholz und Präsident Macron haben es nicht einmal gewagt, den massiven Aufmarsch von Nato-Truppen an der Ostfront – pardon: Ostflanke – infrage zu stellen. Eine neue Eingreiftruppe mit 300.000 Mann wurde einfach so abgenickt. (Lost in EU, 1.7.22)
Eine lesenswerte Analyse der aktuellen Vorgänge rund um die Ukraine eines ehem. US-Waffeninspektors. Nachfolgend ein paar Auszüge daraus.
Der NATO-Gipfel hat seine Kriegsbestrebungen weiter getrieben: Russland als Feind deklariert, 300.000 Soldagen in erhöhte Bereitschaft versetzt. Die Operationsplanung für den Krieg läuft (siehe: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8963)
3.7.22: Aktionskonferenz gegen Krieg und Hochrüstung
7.7.22: Webinar zur Rolle der inneren Verhältnisse Russlands im Ukrainekrieg
Das Dilemma der verfehlten Politik des Westens zeigt sich nun deutliche: Entweder muss die Ukraine große Gebiete abtreten (an dann autonome Republiken) oder der Westen führt den Krieg in der Ukraien bis zur totalen Erschöpfung weiter. Beides sind schlechte Lösungen für die Ukraien.
Die Energieministerin in Österreich hat den Umbau des Heizkraftwerks Mellach auf Kohle angeordnet (siehe Wiener Zeitung, 20.6.22). Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass die Regierenden schon fix mit Krieg rechnen.
Die NATO-geführten Westmächte provozieren, etwa durch eine Behinderung der Versorgung Kaliningrads, Russland weiter (siehe: NZZ, 19.6.22). Anscheinend soll der Krieg weiter eskaliert werden. Das Mindeste was passieren wird ist, daß die EU-Gremien jegliche Bedeutung verlieren und die EU ein reines NATO-Gebiet wird.
Der türkische Präsident Erdogan fordert die Entmilitarisierung mehrerer griechischer Inseln und droht indirekt mit Krieg. Viele Griechinnen und Griechen fürchten, dass es nicht bei Drohungen bleibt. (tagesschau 14.6.2022)
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