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PensionsBONUS

Bloged in Diskussion by admin Dienstag November 9, 2010

Kommentar zu Leits und Marins Aussage im Morgenjournal am 9. Nov.
Wer bisher daran gezweifelt hat, dass „unsere“ Elite aus egozentrierten Zynikern besteht, ist heute im Morgenjournal hoffentlich endgültig belehrt worden.
Da schlägt ein Leitl (Wirtschaftskammer) vor, bei späteren Pensionsantritt einen Bonus auszubezahlen. Dafür sei genug Geld da.
Nun habe ich persönlich Leitl bisher noch für einen relativ wenig zynischen Menschen betrachtet.
Aber dieser Vorschlag ist ein Hohn!
Da baut die Industrie ab 45 die Mitarbeiter ab und schickt sie in die Arbeitslose – ohne Wiederanstellungschancen (zumindest bei akzeptablen Gehalt).
Wer in den Betrieben bleibt, sind Aufsichtsräte in Betrieben, deren Produktion ausgelagert ist – die können dann noch einen Zuschlag zur Pension lukrieren!
Diese Frechheit der Forderung verschlägt mir fast die Sprache!
Sie zeigt auch, dass diese „Elite“ bereits völlig abgehoben in einer anderen Welt lebt.
Marin gab dann noch seinen bekannten Senf darauf – da spielen auf einmal 10%, 70% 40% Betroffene keine Rolle mehr. Man sieht, dass hier reiner Zynismus vertreten wird, da die genannte Bandbreite nicht einmal am Biertisch akzeptabel wäre.
Bezeichnend ist auch, dass der „kritische“ Interviewer „vergaß“ zu fragen, wo die Arbeitsplätze sind und wo ein 65 jähriger MaurerIn oder EisenbiegerIn oder AsphalteurIn oder AltenbetreuerIn noch arbeiten soll (und kann)…?
Aber was solls? All das soll ja nur ein Einkommensmodell für Leitl und Konsorten sein, die gern bereit sind, auch noch mit 80 gegen Bezahlung uns ihre Meinung aufzudrängen. Auch ein Marin könnte ev. bereit sein, wenn wir schön brav sind, gegen ein saftiges Salär mit 70 noch einene Expertise zu unserer Enteignung zu schreiben und dafür dann einen 30% Pensionsbonus zu kassieren.

Die Frage: Wann wachen die Menschen endlich auf und verzichten auf Experten wie Marin, Marek, Leitl, Pröll, Faymann, Ederer und und und

Wolfgang Friedhuber,  Graz 9. Nov. 2010

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