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EU geht konsequent den Weg zum Krieg warum?

Bloged in Allgemein,Krise by friedi Mittwoch Oktober 21, 2026

Europa, unter der Führung der EU, geht konsequent den Weg zum permanenten kriegerischen Konflikt. Als Gegner wird Russland aufgebaut und der Waffenlieferant ist das hegemoniale US-Imperium. Warum geht Europa diesen Weg?

Die Antwort ist in den Vorgängen in den EU-Staaten zu finden. Aktuell gibt es immer schwerere Ausschreitungen in Frankreich, Spanien und Italien. Dies aufgrund der verfehlten Politik der EU-Staaten.

Die EU-Eliten kämpfen um ihre Position im globalen Machtspiel. Sie wollen mit der USA, Russland, China usw. gleichrangig sein – sind es aber nicht. Das Geld, das in dieses Machtspielchen fließt kommt aus den Bereichen, die bisher Europas Stärke war – aus den Sozialleistungen. Gleichzeitig hat die Sanktionspolitik gegen Russland nur eines erreicht: Die Industrie in Europa wird unwirtschaftlich und wandert ab.

Man hält es kaum für möglich, dass gebildete Menschen so eine Politik betreiben – die ökonomisch und ökologisch katastrophal ist. Das in einer Zeit, wo gerade die ökologische Komponente als kritische Komponente vermarktet wird (Stichwort CO2). Ähnlich wie in Orwells 1984 wird den Europäern ein Zwiedenken aufgezwungen, das unglaublich ist.

Der Bürger und die europäische Industrie soll CO2 sparen und gleichzeitig werden etwa im Ukrainekrieg täglich ein Tanklager oder eine Ölraffinerie in die Luft gejagt.

Oder die Energieversorgung: Da wird statt des ökonomisch und ökologisch günstigen Erdgas – etwa aus Russland über Pipelines – teures und umweltschädliches LNG per Schiff bezogen. Dieses LNG wird etwa in der USA nicht nur durch Fracking gewonnen – es muss auch aufwendig verflüssigt, mit aufwendigen Tankschiffen geliefert werden und am Zielort wieder mit Aufwand vergast werden. Würde das in einem SF-Roman beschrieben, würde man sagen „so ein Unsinn!“.

Die Folgen dieser Politik sind: Preissteigerungen, Arbeitsplatzverlust. Die Bevölkerung beginnt aufzumucken – siehe Frankreich, Italien.

Da kommt ein permanenter Kriegszustand mit einem externen Feind nur wie gerufen (auch das hat Orwell in seinem Roman 1984 schon beschrieben). Die neoliberalen Eliten brauchen also einen stabilen Feind um in ihren Verwaltungsbereich die Bevölkerung ruhig zu halte. Die Finanzlast wird mit der Notwendigkeit begründet, die Verteidigung gegen den bösen Feind (Russland) zu finanzieren.

Gleichzeitig kann man aufgrund des sogenannten „hybriden Krieges“ die Gesetze immer weiter restriktiv gestalten: Zensur, Überwachung, Hetze gegen unliebsame Gruppen können ohne großen Widerstand beschlossen werden – es geht ja um unsere Sicherheit.

In Lost in Europe ist ein klares Bild dieser Vorgänge zu betrachten:

„Nach den Protesten und Krawallen vom Wochenende antworten Frankreich, Italien und andere Länder mit Repression. Die EU schaut weiter weg – auch bei rechtsstaatlich zweifelhaften Maßnahmen“ (Lost in Europe, 21. Oktober 2026)

„Die EU-Kommission hat eine neue Strategie für die Arktis vorgelegt. Sie richtet sich vor allem gegen Russland […]“ ( Lost in Europe, 20. Oktober 2026)

“ Selenskyj plant bereits eine Fortsetzung des Krieges gegen Russland bis 2027, er hat dafür sogar schon die Rechnung vorgelegt.“ (Lost in Europe, 20. Oktober 2026)

Die Sanktionen der EU gegen Russland schaden der EU mehr als sie Russland schädigen. Das vorgegebene Ziel, den Ukrainekrieg zu beenden, erreichen sie nicht. Im Gegenteil: Sie fördern den Bruch in der globalen Politik und verschärfen die Spannungen. Gleichzeitig beziehen zahlreiche europäischen Staaten – etwa Frankreich, Belgien, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Österreich, Spanien und Belgien – weiterhin LNG aus Russland. Lediglich die ökologisch und ökonomisch günstige Bezugsquelle über die Nordstream wurde blockiert.

Es schaut also so aus, dass die europäischen politischen Eliten (solange sie im Amt sind) die schwebende Kriegsgefahr mir Russland brauchen, um ihre Ämter, ihre Pfründe abzusichern. Die Kosten dieser Politik tragen die Bevölkerungen. Werden diese Bevölkerungen unruhig – wie etwa in Frankreich – werden einfach die Restriktionen verstärkt und die Unruhen als russische verdeckte Angriffe kommuniziert …. Orwell eben.

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