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Europa verpasst neuerliche Chance auf Friede in der Ukraine

Bloged in Krise by friedi Donnerstag Oktober 15, 2026

„EUropa verpasst die vielleicht letzte Chance für Frieden“ (Lost in Europe, 15. Oktober 2027)

Ich hoffe doch noch, dass Trump den Frieden bringt – obwohl es sehr düster ausschaut.

Der Weg des Russenhass ist so schnell wie möglich zu verlassen – auch wenn das Baltikum am liebsten losschlagen würde. Allerdings ist die Situation in der Ukraine ziemlich verfahren – auch wegen der europäischen Politik. Die Europäer stehen auf dem ethischen Standpunkt, dass Russland für den Überfall auf die Ukraine nicht mit Gebietsgewinnen belohnt werden dürfe. Russland steht auf den Standpunkt, dass die Donbass-Oblasten als Staaten der Russischen Föderation anerkannt sind – und natürlich: Die ukrainischen Nationalisten wollen am liebsten auch wieder die Krim haben. Eine Situation ohne Lösung. Dabei ist die Ukraine eigentlich schon längst besiegt. Der Staat führt seinen Betrieb und seinen Krieg schon längst nur mehr auf Kosten etwa der Europäer. Dass die EU die Ukraine – ein Land im Krieg – ein Land ohne stabiles Budget – in die EU aufnehmen will, ist sowieso der Treppenwitz der Politik.

„Als US-Präsident Trump 2025 einen ersten Vorschlag für eine Friedenslösung in der Ukraine machte, biß er in Europa auf Granit. Der Plan gebe nur russische Wünsche wieder und sei keine Verhandlungsbasis, hieß es in Brüssel und Berlin.“ (Lost in Europe, 15. Oktober 2027)

Die europäische Politik wollen nicht sehen, dass Luhansk und Donezk sich 2014 als selbstständige Volksrepubliken erklärt haben. (siehe etwa: Der Spiegel, 23.2.2022) Russland hat diese Republiken anerkannt. Der Spiegel bezeichnet diese Volksrepubliken als „Pseudorepubliken“. (siehe ebd.)

Die Formulierung, dass die Russische Föderation im Jahr 2022 die Ukraine überfallen habe, gilt eigentlich nur für den Vorstoß der russischen Armee auf Kiew, der aber rasch beendet war (Beginn 24.2.2022; Rückzug 2.4.2022) . Seither Kämpft die Russische Föderation auf Seiten der Donbass-Oblasten um das Territorium von Luhansk und Donezk.

Gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker könnte dieser Kampf auch als völkerrechtskonform angesehen werden – noch dazu, wo die Regierungen von Luhansk und Donezk um Unterstützung Russlands gegen den Kampf der ukrainischen Nationalisten gebeten haben.

Aktuell ist also kaum ein Kriegsende zu sehen, da die ukrainische Führung bereit ist, ihre Bevölkerung zu opfern solange der Westen Waffen schickt und Russland ist ebenfalls bereit seine Soldaten zu opfern um die von ihnen anerkannten Volksrepubliken zu verteidigen.

Eine diplomatische Lösung ist – vor allem wegen dem Widerstand der Europäer kaum möglich. So wird also weiterhin in Zeiten des Klimawandels in Russland und in der Ukraine täglich Menschen und Umwelt umgebracht.

Kommentare	»
  1. wie stellte schon der camus fest ? es ist alles absurd !

    Trackback by kurt strohmaier 15. Oktober 2026 09:13

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