Ev. gelingt es der EU/NATO doch noch Russland in den Krieg zu ziehen
- NATO präsentiert Doktrin für Sieg über Russland (Lost in Europe, 9.10.26)
- Lettland will russische Journalisten ausweisen (Lost in Europe, 8.10.26)
- Russland bleibt der Erzeuger der Desinformation (Lost in Europe, 8.10.26)
„Die USA gehören unter Trump zu den größten Verbreitern von Fake News. Zudem mischen sie sich regelmäßig in Wahlen in der EU ein, etwa zugunsten der AfD. “ (Lost in Europe, 8.10.26)
Darüber sollte nun in der EU in Wilnius gesprochen werden.
„Das wollte die Trump-Administration nicht auf sich sitzen lassen. Sie intervenierte – und zwang den Veranstalter, das von der EU gesponserte Desinfo Lab aus Brüssel – die Debatte zu streichen.“ (Lost in Europe, 8.10.26)
Damit bleibt alles beim Alten: Russland ist die Desinformationsquelle und die USA der Hort der Freiheit und der Wahrheit.
Diese „Freiheit“ demonstriert gerade auch Lettland:
„Doch wirklich frei ist Lettland nicht, jedenfalls nicht für Journalisten. Wie nun bekannt wurde, will die Regierung in Riga den unabhängigen russischen Journalisten Leonid Ragozin zur “Persona non grata” erklären und ausweisen“ (Lost in Europe, 8.10.26)
„[Ragozin] Heute arbeitet […] als Freelancer und schreibt viel über den Ukrainekrieg – aus einer unabhängigen, kritischen Perspektive. Genau das wird ihm nun zum Verhängnis. Offenbar ist er den Behörden nicht Ukraine-freundlich genug. Deshalb wird er als “pro-russisch” verleumdet und mit einer Schmutzkampagne überzogen.[…]“ (ebd.)
Russland wird dies nicht als „freundlichen Akt“ sehen, nachdem auch Deutschland schon ähnliche Vorgänge gegenüber russischen Diplomaten hatte. Noch dazu, wenn die NATO ihre militärischen Muskeln gegenüber Russland vermehrt spielen lässt.
„Die Nato bereitet einen neuen Einsatzplan vor, bei dem Truppen einen russischen Einfall an der Ostflanke abwehren […]“ (Lost in Europe, 9.10.26)
„Das Konzept, das als „Siegesdoktrin“ (Theory of Victory) bezeichnet wird, legt eine Abfolge von Maßnahmen zur Reaktion auf einen potenziellen russischen Angriff fest, beispielsweise auf einen Überraschungsangriff im Baltikum.“ (ebd.)
Wäre doch gelacht, wenn man den russischen Bären nicht so reizen könnte, dass man ihm bei einem kleinen Krieg nicht wieder die Schuld zuschieben könnte. Es ist aber zu bedenken, dass die kriegsgeile Politik in Europa und der USA sich soweit täuschen könnte, dass der Krieg nicht klein bleibt – und zumindest für die europäischen Städte und Bevölkerungen katastrophale Auswirkungen habe würde – da tragen die paar Atombomben von Frankreich und England nur ein bisschen zum Desaster bei – der Rest kommt dann aus Russland.

No comments yet.