LINKEstmk 

  LinkeStmk | YouTube | Stmk gemeinsam | Grazer BI | Volksbegehren | Petitionen

EU und die doppelte Wertewelt

Bloged in Allgemein,Krise by friedi Dienstag September 22, 2026

„Die EU hat nach der Parlamentswahl in Russland neuartige Sanktionen gegen Verantwortliche für die Abstimmungen in den besetzten Gebieten der Ukraine angekündigt“ (Lost in Europe, 21. September 2026)

„Wahlen in besetzen Gebieten sind in der Tat fragwürdig. Wenn die EU es ernst meinte, müsste sie allerdings auch Sanktionen gegen Israel verhängen.

Denn auch in den besetzen Gebieten im Westjordanland finden Wahlen statt. Die einheimischen Palästinenser werden sogar von der Wahl ausgeschlossen!“ (Lost in Europe, 21. September 2026)

Zu bedenken ist dabei auch, dass Russland die Donbass-Republiken formal nicht besetzt hat, sondern die Republiken anerkannt und in die Russische Föderation aufgenommen hat. Aus russischer Sicht handelt es sich daher nicht um Wahlen in einem besetzten Gebieten.

Anzumerken ist auch, dass die Wahlbeteiligung in Donezk und Luhansk überdurchschnittlich hoch waren:

„Den vorliegenden Angaben zufolge lag die Wahlbeteiligung in der sogenannten „DVR“ [Donezker Volksrepublik] bei 81 %, in der „LVR“ [Luhansker Volksrepublik] bei 79,3 %.“ (112UA, 20.Sept. 2026)

Natürlich werden die Wahlen und ihre Ergebnisse – vor allem im Donbass – als „Scheinwahlen“ als „inszeniert“ angesehen. Vor allem die Wahlen in LVR und DVR werden als illegal betrachtet – daher auch die Sanktionen der EU.

Also: Wenn irgendwo anders gewählt wird, als der Westen will, dann ist die Wahl ungültig. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker, das gilt vor allem im Donbass nicht. Weil der Westen weiß, dass die Bevölkerung im Donbass genau das Gegenteil dessen will, was es wählt.

Keine Kommentare	»

No comments yet.

Leave a comment


RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Powered by Wordpress, theme by Dimension 2k