Selenskyj braucht noch mehr Geld
„Vor einer Woche hat Präsident Selenskyj eingeräumt, daß die Drohnen-Angriffe auf Russland die Ukraine fast 30 Mrd. Euro gekostet haben, die jetzt im Budget fehlen.“ (Lost in Europe, 31. August 2026)
Offensichtlich sind die „billigen“ Drohnen doch teurer als gedacht.
Naja! Wie der deutsche Kanzler Merz im Ö1 Morgenjournal am 31.8.2026 um 7:16 mitteilt will er an seinem Reformkurs für Deutschland festhalten: Im Gesundheitssystem, im Familienbudget und im Rentensystem wird gespart, damit Milliarden in die Landesverteidigung investiert werden (siehe: ORF1 Morgenjournal, 31.8.2026) .
Bei so einem Reformkanzler brauch Selenskyj nicht bange sein – die Deutschen bzw. die EU wird 30 Mrd. oder mehr locker herausrücken. Immerhin verteidigt die Ukraine ja Europa (gegen jemanden, der Europa gar nicht angreifen will). Das muss uns ja was wert sein.
Merz nennt diese Politik „Friedenspolitik“. Er sagt: „Was nützt uns das schönste Elterngeld, wenn wir unsere Freiheit verlieren und der Frieden in Europa gefährdet ist?“ (ebd.) Dass gerade seine Politik (und die der EU/NATO) den Frieden gefährden, das kommt nicht über seine Lippen.
Also: Weiter Milliarden aus den Sozialtöpfen ab in die Ukraine, wo die Milliarden benötigt werden, um im russischen Hinterland Schaden anzurichten. Das nutzt zwar den Frontverlauf nichts, nutzt der Ukraine nichts, befriedigt aber die Globalstrategen in der USA und die Nationalisten in der Ukraine – und die sind allemal wichtiger als so ein paar Rentner oder so …
Und ehrlich: Wem ist so ein Kanzler in Deutschland verpflichte? Der Bevölkerung oder der globalen Strategie? Merz sagt ja so „richtig“, dass seine Beliebtheit von nur 16% in der Bevölkerung ihn nicht von seiner Politik abbringen wird (siehe: ebd.) . Daran ist zu erkennen, dass Merz andere Größen hat, die ihn Beeinflussen. Er nennt es „Reform“ wenn er das Geld des Sozialbereichs in die Rüstung steckt oder nach Kiew schickt. Den Vorteil dieser Politik werden die verarmten Rentner und Familien erst erkennen, wen die Merz’sche Reform beendet ist.
Übrigens werden sich die Isländer jetzt schön ärgern, dass sie den Ukrainekrieg nicht über die EU mitfinanzieren dürfen – oder haben die trickreichen EU-Juristen ev. doch schon ein Hintertürchen, wie man auch aus Island Geld absaugen kann um es der Selenskyj-Clique zur Verfügung zu stellen?

gut geschrieben !
Trackback by kurt strohmaier 1. September 2026 17:47