[Palästina Solidarität] „Gefährder“ ist, wer für die Freiheit Palästinas eintritt
Protest in Favoriten gegen zionistische Gewalt-Hooligans
Angesichts des Spiels von Beitar Jerusalem gegen Austria Wien am 13.8. fanden sich bei der von der Initiative Palästinasolidarität organisierter Kundgebung gegen die Anwesenheit des Clubs, dessen Fans sich selbst als „rassistischter Verein Israels“ bezeichnen, mehr als 100 Aktivist:innen unterschiedlicher Organisationen am Reumannplatz ein.
Der Refrain des Fanlieds von Beitar Jerusalem „Ihre Dörfer sollen brennen – wir hassen alle Araber“, war bereits um 17:00 am Schwedenplatz, wo sich die Beitar Jerusalem Fans sammelten, zu hören. Ein Spruch, der als solches bereits den Tatbestand der Verhetzung erfüllt.
Die Protestierenden fragten die Verantwortlichen zum einen, warum ein Verein, der für seinen Rassismus und seine Gewaltbereitschaft bekannt ist und deshalb bereits mit Strafen belegt wurde, nach Wien einreisen darf. Es ist europaweit üblich, gewaltbereite Hooligans mit Einreiseverboten zu belegen. Die Fans von Beitar Jerusalem konnten jedoch ungehindert reisen und erhielten dafür sogar Polizeischutz. Eine Beobachtung, die das positive Verhältnis des österreichischen Staats zu den radikalen Siedler:innen, die Beitar Jerusalem u.a. repräsentiert, unterstreicht, ist etwa, dass in einem Polizeiauto, welches die Kundgebung überwachte, ein Polizist mit einem israelischen Emblem auf dem Handy saß. (Oder waren es direkt ein Mitarbeiter israelischer Repressionsagenturen?)
Beitar-Hools Chat: „Beitar soll (…) etwas Gutes tun: sie töten“ [gemeint ist die Mobilisierung in Solidarität mit dem palästinensischen Volk]
https://www.palaestinasolidaritaet.at/2026-08-13-beitar-hools-chat-beitar-soll-etwas-gutes-tun-sie-toeten/
Fans von „Beitar Jerusalem“ durften in Wien den Völkermord in Gesängen verherrlichen:
https://youtu.be/-KjXcQ6FSTY
Bericht des Infotisch gegen die Präsenz der Beitar Jerusalem Fans in Wien Favoriten [wurde bei der letzten Aussendung falsch verlinkt]
https://www.palaestinasolidaritaet.at/2026-08-12-bericht-des-infotisch-gegen-die-praesenz-der-beitar-jerusalem-fans-in-wien-favoriten/
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Solidaritätsaktivisten mit Palästina zu „Gefährdern“ erklärt und Waffenverbot ausgesprochen, weil sie Freiheit für Palästina im gesamten Kolonialgebiet gefordert haben
Aushebelung der demokratischen Grundrechte mittels des Verwaltungsrechts
Während ÖVP und FPÖ erneut über eine sogenannte „Sicherungshaft“ in Österreich philosophieren, die es ihnen erlauben soll, Menschen, die sie selbst als „Gefährder“ eingestuft haben, einzusperren, ohne dass diese eine Straftat begangen haben, arbeiten die Behörden bereits emsig daran, Aktivist:innen als „Gefährder“ zu labeln.
Ende Juli wurden vier Aktivist:innen, die am 6. Juni an der Kundgebung zum Gedenken an den Jahrestag der Besatzung des Westjordanlands und des Gazastreifens im Krieg von 1967 (Naksa) teilnahmen, durch Polizist:innen in den Morgenstunden persönlich Bescheide zugestellt, wonach sie, aufgrund der Verwendung des Spruchs „From the river to the sea, palestine will be free“ als „Gefährder:innen“ einzustufen wären. Betroffen sind drei Palästinenser:innen sowie ein pro-palästinensischer Aktivist und Künstler mit kongolesischen Wurzeln.
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Botschaft von Anwältin Astrid Wager zum Gedenken an den US-Massenmord in Hiroshima und Nagasaki
Was hat das alles mit uns Österreichern und Europäern zu tun? Das fragen manche Unwissenden immer noch. Dabei hat Palästina sogar sehr viel mit uns zu tun: Die Vertreibung und Ermordung der Palästinenser geht auf die Gründung des Staates Israel auf einem Gebiet zurück, nämlich Palästina, welches zuvor britisches Mandatsgebiet war. Die Europäer haben, immer noch im Geiste kolonialen Denkens, ein Land aufgeteilt, das Ihnen gar nicht gehört. Aber es geht bis heute weiter: Nicht nur unsere deutschen Nachbarn beliefern Israel mit den Waffen für den Völkermord. Auch ein Unternehmen in Österreich liefert Bestandteile für Drohnen, mit denen in Gaza nachweislich Kinder getötet werden.
https://www.palaestinasolidaritaet.at/2026-08-11-der-friede-vermag-alles-der-krieg-nichts/
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www.palaestinasolidaritaet.at

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