[AbFaNG] Newsletter: Engagiert für Frieden und Klimaschutz – Wettrüsten stoppen!
HIROSHIMA-GEDENKEN am 6. August 2026: Atomwaffen endlich abschaffen!
Heuer findet das traditionelle Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August um 19 Uhr erstmals am KARLSPLATZ statt. Wir brauchen nicht zu betonen, wie wichtig gerade HEUTE das Eintreten für Frieden und Abrüstung ist. Täglich werden wir mit Horrorbildern aus den Kriegsgebieten überschüttet und noch immer sehen die Verantwortlichen nur die Aufrüstung als möglichen Lösungsweg. Das Gedenken für die 100.000ten Opfer der beiden Atombombenabwürfe und das Aufzeigen der latenten Atomgefahr sollte Pflicht für alle wachsamen und engagierten Menschen sein.
Österreich hat den UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) bereits 2018 ratifiziert. Bis heute haben den AVV 100 Staaten unterzeichnet, Heuer findet das Hiroshima-Gedenken mit internationaler Beteiligung statt. Nach den Reden und den Friedensliedern wird das Gedenken mit der traditionellen Lichterzeremonie beendet. > mehr über das Hiroshima-Gedenken
Internationaler Gerichtshof: Drohung und Einsatz von Atomwaffen rechtswidrig
In einem Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag fordern prominente Persönlichkeiten neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Bereits am 8. Juli 1996 stellte der IGH fest, dass die Drohung mit und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts verstoßen. > zur Pressemeldung von Pressenza Hannover
Warum Raketen-Abschussrampen in Österreich?
“Die Lüge von der Schutzfunktion von Sky-Shield“.war der Titel von Gabriele Matzners Statement bei der Veranstaltung der Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg am 23. Juni in Wien. Auf Basis ihrer langjährigen außenpolitischen Erfahrung brachte die ehemalige Botschafterin sieben Debattenbeiträge ein. Diese unterstrichen die Notwendigkeit einer engagierten Neutralitätspolitik, um eine erfolgreiche Außenpolitik zu betreiben, entkräftete das oft gehörte Argument, dass die Neutralität “obsolet” sei, zeigte die Gefahr der Teilnahme an Militärbündnissen und wies darauf hin, dass es ein großer Fehler sei, Sicherheit nur militärisch zu denken.
> zu Gabriele Matzners Statement
Weltweite Rüstungsausgaben sind 2025 auf unglaubliche 2465 Milliarden Euro angestiegen
Österreichs Rüstungsausgaben sind im Vergleich zum Jahr 2022 um satte 76(!) Prozent auf jetzt 5,5 Milliarden Euro gestiegen (Bericht ORF.at). Laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI sind die weltweiten Militärausgaben 2025 auf 2.465 Milliarden Euro gestiegen. Das gefährliche Wettrüsten wird damit weiter angeheizt und alle anderen staatlichen Sektoren vernachlässigt. Allein die Rüstungsausgaben Europas kletterten auf 738 Milliarden Euro! Zusätzlich schwächt der „Defence Readiness Omnibus” der EU die europäische RüstungsKONTROLLE massiv.
> Bericht des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI)
Sozialenzyklika: Papst Leo fordert Menschlichkeit und Einhegung der mächtigen KI-Konzerne
Papst Leo XIV richtet sich in seiner Enzyklika Magnifica humanitas (Großartige Menschheit) – „Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ gegen die Tech-Riesen des Silicon Valley, ruft aber vor allem dazu auf, den Wert des Menschen nicht an KI-Modellen zu messen. Leo XIV möchte die KI „entwaffnen“, was bedeutet, sie der Logik des bewaffneten Wettbewerbs zu entziehen, der heute nicht mehr nur militärischer, sondern auch wirtschaftlicher und kognitiver Natur ist. Als Maßstab zur Beurteilung der Entwicklung von KI dient dem Papst das Prinzip der allgemeinen Bestimmung der Güter, wobei dies nicht nur die materiellen Güter betrifft, sondern auch die immateriellen und kulturellen Güter. Der Papst unterstreicht das Recht auf Privateigentum, das seinen Sinn und seine eigene Funktion hat, aber stets der allgemeinen Bestimmung der Güter untergeordnet ist.
> Kurzbesprechung der Enzyklika Magnifica humanitas von Alfred Razek, ATTAC
Friedensatlas Österreich mit bereits 664 Einträgen
Der erste österreichische Friedensatlas wächst weiter. Schauen Sie selbst, was es in Ihrer Umgebung zum Thema Frieden Wissenswertes gibt. > Friedensatlas
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