Die EU macht was ihre Machthaber wollen
Nun laufen die EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine – ein Land im Krieg, ein Land ohne stabilen positiven Staatshaushalt, ein Land, in dem Korruption ein Teil der gelebten Politik ist – kurz: ein Land, das keine Kriterien für eine Aufnahme erfüllt
Trotzdem soll die Ukraine in die EU aufgenommen werden – bzw. sie ist schon aufgenommen.
„Offiziell verhandeln die EU und die Ukraine über den Beitritt. Doch die Gespräche haben sich als Bluff erwiesen. De facto ist die Ukraine längst in die EU integriert, Präsident Selenskyj und seine Anhänger in der EU brauchen den Beitritt nicht mehr.“ (Lost in Europe, 16. Juli 2026)
Die EU, Frau von der Leyen bietet der Ukraine neue Deals an.
„So gab von der Leyen bekannt, daß aus dem 90 Mrd. Euro schweren EU-Darlehen für die Ukraine eine Milliarde für die Drohnenproduktion freigegeben wird. Vom ukrainischen Know-how werde auch EUropa profitieren.“ (Lost in Europe, 16. Juli 2026)
Das „Friedensprojekt EU“ wird dank Ukraine zum Rüstungsprojekt. Egal ob all das den ursprünglichen EU-Verträgen und politischen Versprechen widerspricht.
In Österreich läuft aktuell ein Volksbegehren gegen dieses Vorgehen: https://www.bmi.gv.at/411/files/registrierte_volksbegehren/text-volksbegehren-ukraine-eu-beitritt-nein_bf_20260612.pdf. Eigentlich sollte dieses Volksbegehren nicht notwendig sein. Der Zustand der Ukraine schließt eigentlich eine Aufnahme in die EU aus. Aber das wird von der Politik ignoriert. Das bedeutet natürlich auch, dass diese Politik auch jegliches Volksbegehren ignorieren wird. Man sollte als „Volk“ aber trotzdem Flagge zeigen – auch wenn die Autokratie macht was sie will.
Da ist es nur noch eine Randnotiz, dass die Europäer nach 20 Sanktionspakete, die Europa sehr geschadet haben, nun ein 21. Paket gegen Russland verhängt hat, das wiederum Europa mehr schadet als Russland (siehe: Lost in Europe, 15. Juli 2026). Das Vorgegebene Ziel ist es, den Ukrainekrieg zu beenden. Wie schon die 20 Sanktionspakete zuvor, wird das wieder nicht eintreten. Da erhebt sich die Frage nach der Intelligenz der europäischen Akteure – oder verfolgen die ganz andere Ziele?

traurig aber wahr ! warum sind wir dem verein beigetreten ?
weil wir netto-zahler sind ?
Trackback by kurt strohmaier 16. Juli 2026 20:20