[Lost in Europe] EU pfeift auf Regeln und Werte
Die EU eifert Trump nach und pfeift auf Regeln.
Am G7-Gipfel hat man Trump hofiert und behauptet ihn auf „Linie“ gebracht zu haben (siehe Lost in Europe, 1. Juli 2026)
Doch eher das Gegenteil ist gelungen: „Sie [die EU] lassen sich immer mehr in schlimme Entwicklungen verwickeln, durch ihre Kollaboration mit dem Imperator geraten sie selbst auf die schiefe Ebene.“ (ebd.)
„Dies hat mit Trumps Strafzöllen und dem amerikanischen Handelskrieg begonnen; die EU hat sich gefügt und dabei die Regeln der WTO geopfert. Es ging beim Krieg in Gaza weiter; die EU nimmt Kriegsverbrechen und “Völkermord” in Kauf und lässt sich auf Trumps trügerische “Friedensbemühungen” ein.
Im Irankrieg hat diese traurige Tendenz ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die EU hat den völkerrechtswidrigen Angriff nicht etwa verurteilt, sondern – wie Kanzler Merz – sogar gebilligt. Sie trägt die Folgekosten des amerikanischen (Energie-)Krieges mit, ohne sich zu wehren und ihre Wirtschaft zu schützen.
Seit letzter Woche kommt noch ein weitere bedenkliche Entwicklung hinzu: Die EU pfeift selbst auf ihre Regeln und Werte. Sie schaut weg, wenn die Ukraine die früheren Kollaborateure und Komplizen der Nazis ehrt. Sie schickt ukrainische Kriegsflüchtlinge zurück an die Front. Und sie trifft sich mit den Taliban.“ ( Lost in Europe, 1. Juli 2026)
„Natürlich hat es auch früher schon krasse Fehl-Entscheidungen gegeben. Um der Ukraine zu helfen, hat die EU schon viele Regeln gebeugt und sogar den “Notstand” erklärt. Doch so dreist wie heute ist Brüssel noch nie vorgegangen.“ ( Lost in Europe, 1. Juli 2026)
Da ist der zuletzt eingeführte Protektionismus – etwa die Paketabgabe – nur ein weiterer Stein in diese Richtung.

No comments yet.