[Lost in Europe] „Warum die EU den Krieg als Chance sieht – und wieso jetzt Lager kommen“
„Es ist ein Stimmungs-Umschwung, den ich in Brüssel niemals erwartet hätte: Der Krieg um die Ukraine wird plötzlich nicht mehr als Belastung oder Gefahr, sondern als Chance begriffen. Die EU will Zeit gewinnen, Deutschland sieht sich gar als Kriegsgewinnler.“ ( Lost in Europe, 2. Juni 2026)
„Noch vor wenigen Jahren war Krieg in Europa undenkbar, noch bis vor kurzem waren Kriegsvorbereitungen in Brüssel tabu. “ ( ebd.)
Für mich (Friedi) sind da Vorgänge in Gang, die strukturell an die Zwischenkriegszeit erinnern: Lager für abgeschobene Menschen, Niedergang der Industrie in Europa, Aufrüstung als Problemlöser – und Kriegsvorbereitungen als Politik.
Ich hoffe, dass irgendwer so bald wie möglich „stop“ ruft. Der 2. Weltkrieg hat doch gezeigt, dass Aufrüstung im Endeffekt nur Zerstörung und Tod bringt. Die Kosten für die Rüstung sind beim Fenster hinausgeworfenes Geld – zumindest für den Großteil der Bevölkerung.
Der Ukrainekrieg führt uns den Unsinn aktuell doch klar vor Augen: Tod, Zerstörung – sinnloses Wüten nur um eine Ideologie am Leben zu halten. In der Ukraine haben ja jetzt schon alle Beteiligten verloren: Die Ukraine durch Landverwüstung, Ukraine und Russland durch 10.000te Tote und Verletzte und beide auf wirtschaftlichen Gebiet durch Verschuldung und Mittelentzug. Gewinne sind da nur singulär für einige Wenige möglich.
Noch deutlicher wird der Unsinn im Iran-Krieg. Er zeigt, dass ein modernen Krieg nicht lokal begrenzt ist. Auch im Irankrieg ist der angerichtete Schaden bei weiten größer als jeder intendierter Nutzen,
Deutschland wird kein Kriegsgewinnler sein – zumindest nicht auf längere Sicht. Rheinmetall und seine Aktionäre können im Moment von den Kriegsgetöse profitieren – aber die Profite gehen zu lasten der Bevölkerung: Abbau der Sozialleistungen, Abbau des Wohlstandes, Verschuldung der Menschen auf Generationen hinaus.

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