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[Lost in Europe] EU-Parlament will Deutschland zu Panzer-Lieferung drängen

Bloged in Allgemein,Protest by friedi Samstag Januar 14, 2023

Der Druck, dass die EU – allen Voran Deutschland – noch stärker in den Ukraine-Krieg einsteigt wird größer. Trauriger Weise geht das auch noch von den deutschen Grümen aus.

Auf Initiative der Grünen will das EU-Parlament Bundeskanzler Scholz auffordern, ein europäisches Konsortium aus Ländern zu formieren, die über Leopard-Panzer verfügen und solche Panzer an die Ukraine liefern wollen. ( https://lostineu.eu/eu-parlament-will-deutschland-zu-panzer-lieferung-draengen/ )

Natürlich sind es nicht nur die GRÜNEN – auch die Konservativen und seit geraumer Zeit auch die Sozialdemokraten – die unter der Ägide der NATO und der USA es den Russen zeigen wollen (sprich die westlichen Werte in der Ukraine verteidigen wollen; siehe auch den Artikel über die EU-NATO-Partnerschaft https://www.linkestmk.at/archive/24285 ).

Tatsächlich ist die westeuropäische Intelligenzia (Philosphen und Journalisten) fast geschlossen für den Krieg. Mich erinnert das irgendwie an den 1.WK, wo die Lehrer in den Gymnasien die Jugend für den Krieg begeistert haben – das Ende der Geschichte kennen wir.

Anstatt das sinnlose Morden und die sinnlose Zerstörung zu beenden und den Konflikt – auch mit Gebietsverlusten für die Ukraine – am Verhandlungstisch zu lösen – soll weiter gekämpft werden. Und das in einer Zeit, wo man über Umweltzerstörung und CO2 – Ausstoß auf den Straßen protestiert! Wir haben mehr als genug Konflikte auf der Welt – wir sollten wenigsten den massiven Krieg in der Ukraine sofort beenden und die Konflikte über die UNO regeln – dazu wurde sie ja einst geschaffen.

Zu dem Thema sind auch manche Kommentare bei den Artikeln von Lost in Europe interessant . Exemplarisch der Kommentar von Annettr:

Man sollte sich mal ansehen, wer jetzt an der Führungsspitze bzw. Im EP für die Grünen ist. Nouripour, Edalatian, Lagordinski, um nur ein paar wenige zu nennen. Der Chef des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew hat die Grünen verlassen aus Protest gegen deren angeblich mangelnde Unterstützung für die Ukraine. Nouripour sagte auf der Grünen “Bundesdelegiertenkonferenz” 2022 in Bonn , Krieg habe ihn sein ganzes Leben lang begleitet. Ähnlich dürfte es Frau Edalatian gehen und weiteren Funktionären und Mandatsträgern und -trägerinnen,, die selbst oder deren Familien aus Ländern stammen, in denen lange Kriege, Bürgerkriege oder politische Unterdrückung herrsch(t)en. Viele mit einem Fluchthintergrund und entsprechend sehr traumatischen Erfahrungen. Das war bei der ersten und zweiten Grünengeneration nicht der Fall. Das waren rein biodeutsche mit sehr wenigen Ausnahmen. Mir ist z. B. in vielen Gesprächen aufgefallen, dass die Beteitschaft zum bewaffneten Kampf bei Migranten in Deutschland höher ist als bei Nicht-Migranten. Ein Grüner sagte mir sogar dass es eine Ehre sei, anderen bewaffnet zu Hilfe zu kommen, z.b. den syrischen Oppositionellen. Da war ich erstmal total baff, das hatte ich nicht erwartet. Bei Kurden und linken Türken ist mir häufiger aufgefallen, dass die Leute mit Pazifismus nichts anfangen konnten. Und last but not least gibt es immer noch den Spruch “Hasta la Victoria siempre”, oder “Patria o muerte”, was auch nichts anderes heißt als “Kampf bis zum Sieg” und der westdeutschen Linken beliebt war. (https://lostineu.eu/eu-parlament-will-deutschland-zu-panzer-lieferung-draengen/)

Ev. ist diese Kriegsgeilheit tatsächlich auch auf einen Generations- und Zuwanderungsvorgang zurückzuführen. Die Jüngern kennen Krieg nur vom Videospiel – und da ist es eine suabere und unterhaltsame Sache. Da kann man „Werte“ leicht über Menschenleben stellen. Eben auch wie im 1. WK – aber nur solange, als man dann selbst im Schützengraben sitzt.

Ich erinner daran, dass man Adolf Hitler mit Recht vorwirft, Deutschland bis „5 nach 12“ kämpfen lassen zu haben. Da hat man mit Recht darauf hingewiesen, wie sinnlos da Menschenleben geopfert wurde.

Nun: Für die Ukraine ist es „10 nach 12“! Sie hat kein Geld, sie hat keine Waffen, sie kann ihre Zivilbevölkerung nicht schützen – aber sie will den Krieg weiter führen. Eine normale Regierung hätte schon längst um Waffenstillstand angesucht – allein um die Verwüstungen einzuschränken und um Menschenleben zu schonen! Aber im Gegenteil: Der Nationalist Selenskij hat sogar einen von Russland angebotenen Weihnachtswaffenstillstand abgelehnt (siehe etwa: https://www.linkestmk.at/archive/24241#more-24241 ).

Eigentlich gibt es aus meiner Sicht (Friedi) KEINEN vernünftigen Grund, den Krieg nicht sofort zu beenden. Jede Minute weiterer Kampf ist menschenverachtend (auf beiden Seiten). Der Grund zum Kampf ist ausschließlich in US-Hegemonialinteressen zu finden. Die Hegemonialmacht nutzt die Ukraine als weiteren Stellvertreterkrieg degen ihren Rivalen Russland. Damit wird freudig in Kauf genommen, dass, falls es wirklich gelingt Russland entscheidend zu schwächen, die gesamte Region destabilisiert wird – was einen breiten Unruheraum angefangen von Russland bis in den Iran und bis nach Usbekistan nach sich ziehen könnte – ganz zu schweigen davon, dass sich Russland ernsthaft wehren könnte und den Krieg auch in die Länder der Kriegstreiber – auch nach Deutschland bringen könnte.

Statt dieses sinnlosen maskulinen Machtspielchen sollten eigentlich vernünftige, dem 21. Jhdt. gemäße Mitteln eingesetzt werden – vor allem ausgehend von der EU, die neben der Ukraine bei dem Spielchen am meisten draufzahlt. Die EU sollt statt Waffenlieferungen auf Verhandlungen drängen.

Beide Kriegs-Parteien sind per UNO-Resolution aufzufordern, den Kampf sofort einzustellen. Die aktuellen Frontlinien haben als vorläufige Demarkationslinien zu gelten, die die Basis für die UN-geführten Friedensverhandlungen dienen können.

Also: Keine Panzer, kein weiterer Krieg, kein weiteres Töten und Zerstören – Waffenstillstand und Verhandlungen sind gefragt! Alles andere ist ein Rückschritt in steinzeitliches Denken!

Graz, 14.1.2023, W.Friedhuber

 

Kommentare	»
  1. maskulin ?

    albright, rice, nuland, pelosi, truss, alle baltischen ministerpräsidentinnen, marin, von der leyen, baerbock, lambrecht, merkel, faeser……………..

    Trackback by kurt strohmaier 15. Januar 2023 13:16

  2. nachtrag:

    strack-zimmermann……..

    Trackback by kurt strohmaier 15. Januar 2023 13:20

  3. weiterer nachtrag:

    sandu, freeland, beide beim wef in davos, hauptthema „ukraine“.

    wirtschaft ?

    Trackback by kurt strohmaier 17. Januar 2023 13:49

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