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Da stellt jemand in Österreich eine Kriegswaffe ab, und keiner hat ein Problem damit ..

Bloged in Allgemein by friedi Donnerstag Juni 8, 2017

Die Erosion des Rechtsstaat der bisherigen Konvention könnte nicht besser damit dokumentiert werden: Da stellt jemand in Österreich eine Kriegswaffe ab, noch dazu eine ausländische und keiner hat ein Problem damit (Panzerhaubitze)

Die Erosion der staatlichen Verpflichtungen und die Einstellung der Polit-Spitzen zu dem, was einen Staat ausmacht, könnte nicht besser dokumentiert werden:

Da stellt jemand in Österreich eine italienische Panzerhaubitze unbewacht ab, und niemanden juckt das groß! Keine Polizeibewachung, kein Bundesheer das das Gerät sicher stellt (zum Glück auch keine Terroristen, die sich das Gefährt greifen).

Innenminister, Außenminister, Kanzler, Verteidigungsminister und wer sonst noch alles fürstlich entlohnt wird, um die hoheitsrechtlichen Aufgaben zu erfüllen, sind eher damit beschäftigt, Bürger und Bürgerinnen zu bespitzeln, Kriegsflüchtlinge zu vernadern und abzuschieben, sich gegenseitig die „Hack’l“ ins Kreuz zu werfen und ansonsten ihren Lobby-Aufträgen im Rahmen der internationalen Finanz nachzukommen.

Die Österreichische Neutralität – wen kümmert’s! Haben wir ohnedies schon aufgegeben. Ist ja nur eine Sache für Sonntagsreden.

Eigentlich müssten die Damen und Herren Regenten längst ihr Lehrgeld zurückzahlen!

Pubertierende mit Schreckschusspistolen – ja: die müssen, so sie erwischt werden  – schwer bestraft werden – aber ein bisschen ein Kriegsgerät von einem „NATO-Partner“ – das ist doch eher eine interessante Bereicherung der Landschaft. Da kann die Exekutive kaum etwas dagegen haben.. – und unser Bundesheer auch nicht – ist ja irgendwo im Kosovo oder sonstwo im NATO-Einsatz …

Falls wirklich jemand diese „Kleinigkeit“ stört – ein kleines Panzerhaubitzchen der Italiener mitten in Österreich – der sollte auch bedenken:

Wirklich gut verdienen lässt sich ja leider mit der Neutralität nicht – und: wir brauchen ohnedies wieder einen kleinen Krieg, weil wir die vielen Hungerleider loswerden müssen.

— und vor allem: Arbeitsplätze sichert so ein Krieg doch allemal (im Gegensatz zur Neutralität). Daher: Schluss mit Neutralität! Her mit der NATO Mitgliedschaft! Ausländisches Kriegsgerät in großer Zahl auf unsere Straßen (nennt sich dann Besatzung – aber was soll’s, Arbeitsplätze sind wichtig!).

8.6.2017, Graz, W.Friedhuber

 

 

Kommentare	»
  1. wie nennt sich das im neoliberalen jargon ?

    standortsicherung !!!!!! am besten hand in hand mit der einführung der zwangsarbeit. will der kurz eh !!!! 14 milliarden steuererleichterung für die unternehmer, weg mit den lohnnebenkosten, die aber ein integraler bestandteil des einkommens eines jeden und einer jeden sind, egal wer da was abführen muss. ach ja und jeder redet von der kalten progression, gegen die der staat vehement agieren sollte ! eine unbescheidene frage: warum muss der staat wieder für etwas aufkommen, welches von banken und unternehmen verursacht wurde, so als private, die alles besser können. angeblich !
    n.b. es gäbe keine kalte progression würden jährlich lohnmässig die inflation und geldentwertung abgegolten, aber dagegen wehren sich ja wk, iv und unternehmen und die gewerkschaft als verhandlungspartner spielt wie gehabt bei dem spiel mit indem sie einmalzahlungen als pseudo-ausgleich zulässt ! die pensionen für die ja jahrelang einbezahlt wurde, werden nach dem selben verfahren entwertet !

    Trackback by kurt strohmaier 8. Juni 2017 10:59

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