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Arbeitslose gegen Wetterkapriolen – billiger als Hagelversicherung?

Bloged in Allgemein by friedi Donnerstag April 27, 2017

Kreise der steirischen Bevölkerung scheinen noch nicht realisiert zu haben, dass der Weltkrieg mit seinen Potential an Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern (leider?) vorbei ist.  So wird für alle Arbeiten, die keiner zahlen will aus der Bevölkerung immer noch der Ruf nach einem Zwangsarbeiterkontingent laut. Als Reaktion auf einen Leserbrief in der Kleinen Zeitung folgende Erwiderung:

wie das amen im gebet kommt bei wetterkapriolen die forderung nach arbeitslosen, die eingesetzt werden sollen…..man möge daran denken, dass das 3. reich passé ist, zwangsarbeit ausser bei den industriellen zu deren gewinnmaximierung (auch implizit) kein thema ist.

wobei sich zum leserbrief die frage stellt, warum die existenz unserer weinbauern derart im vordergrund stehen sollte ? wer hat sich um die existenz der schlecker mitarbeiterinnen gekümmert ? oder jener vom zielpunkt? wie sieht es mit der existenz der mitarbeiter der demnächst geschlossenen porzellanfabrik in frauental aus……und wer hat sich überhaupt um die existent der angesprochenen arbeitslosen gekümmert, die laut leserbrief jetzt den weinbauern unter die arme greifen müssten ? bei diesen hat man wahrscheinlich auch auf die minute genau vorhersagen können, wann sie ihren job endgültig verloren haben.

neoliberal gesagt, wußte das schon david ricardo !!!!! importieren wir halt den wein aus griechenland oder gar algerien, von da ist er billiger und exportieren wir dorthin kürbiskernöl….also bauern! umsteigen auf ein robusteres produkt ! kürbisse ! schlimmstenfalls kann man damit auch schweine füttern ! und lassen wir die arbeitslosen in ruh, denen reicht eh der terror, der vom ams ausgeübt wird !

n.b. das macht ja der androsch mit seiner at&s auch so, der produziert seine leiterpaltten auch in indien, net in österreich und arbeitslose hat er auch nie angestellt, denn damit es billiger wird hat er das nachtarbeitsverbot für frauen gekippt…….wer hat da auf die existenz etwaiger betroffener rücksicht genommen ?

k.strohmaier; 8301 kainbach, 27.4.2017

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