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Frechheit siegt!

Bloged in Allgemein by friedi Montag Juli 18, 2011

Nun wird zur Finanzierung der unerhört hohen Kreditzinsen, welche die „Kapitalgeber“ von den sogenannten PIGS-Staaten verlangen, eine Bankenabgabe für alle geplant!

Meine Herren! Wem jetzt nicht die Augen aufgehen, dem ist nicht mehr zu helfen!

Da treiben Finanzinvestoren die Welt in eine Wirtschaftskrise, erhöhen darauf hin ihre Zinsen, weil sie ja nun – aufgrund der selbst verursachten Krise – ev. nicht alle Spekulationsgelder in erwarteter Höhe zurückbekommen – verdienen sich eine goldenen Nase dabei. Über ihre Vasallen versuchen sie ihre Einkommensmöglichkeiten in die Gesetze der Staaten zu verankern (gemeint ist der EU-Rettungsschirm, der EU-Rettungsfond und wie all diese ungesetzlichen Maßnahmen auch heißen). Nun regt sich gegen diese Ausschaltung der Parlamente Widerstand.

Was machen nun diese “Gangster” (ich erlaube mir diesen Ausdruck, weil er viel von dem enthält, was da läuft: Umgehung der Gesetze, Gruppenbildung mit diktatorischen Führerstrukturen, Interessendurchsetzung mit Mitteln der Drohung und Erpressung)?

Sie wissen, dass humane und linke Kräfte schon lange den Anteil an der Krisenbewältigung von den Verursachern einfordern – also das Wort “Bankensteuer” als Solidarbeitrag verstanden wird.

Nun ist aber diese Bankensteuer, die jetzt geplant ist, nichts anderes als eine verdeckte EU-Steuer, mit der die Kapitalgeber finanziert werden. Weil also der Weg, dass alle EU-Nationalstaaten die Schulden für Griechenland (allgemein PIGS-Staaten) zu bezahlen haben, auf berechtigten Widerstand gestoßen ist – immerhin ist er Gesetzwidrig – versucht man es mit einem anderen Trick. Banken sind Privatinstitute und somit hat man keine Konflikte mit Verfassungen zu befürchten (zumindest nicht auf den ersten Blick). Die Banken werden die zusätzliche Bankensteuer natürlich auf ihre Bankgebühren abwälzen, die wiederum zum Großteil von den “normalen Bankkunden” mit seinem Lohnkonto und seinen Überweisungen bezahlt werden.

Und? Ziel erreicht!

Die unverschämten Kapitalforderungen werden von der Masse bedient – nun gleich unter Umgehung der Parlamente.

Und “unsere” Vertreter?

Z.B. Fekter? – Reden wir nicht darüber. Wer von den Nicht-Kapitaleignern immer noch glaubt, er habe eine Vertretung, dem ist nicht mehr zu helfen!

Das Kapital und seine Vasallen arbeiten anscheinend nach dem Motto: “Frechheit siegt!”

– und der Erfolg gibt ihnen recht!

Graz, 18.7.2011. W.Friedhuber

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