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15 000 TEILNEHMERINNEN AUF DER DEMO“ WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE !“

Bloged in Allgemein by admin Sonntag März 29, 2009

15 OOO TeilnehmerInnen umfaßte -realistisch geschätzt- die bundesweite Demonstration “ Wir zahlen nicht für eure Krise“ für die über 250 Organisationen aufgerufen hatten – auch GPA und VIDA. In der Schlußphase der Vorbereitung der Demo erklärte sich auch der ÖGB mit den “ Zielen der Demonstration “ einverstanden.

Wirklich mobilisiert hatten für die Demo zivilgesellschaftliche Gruppierungen bzw. linke Gewerkschafts- und politische Organisationen. Sie sorgten für eine starke Beteligung – nicht zuletzt auch aus den Bundesländern. Die Gewerkschaften waren durch ihre Spitzen ( z.B Willi Haberzettel von der VIDA ) und Teile ihres Apparates präsent- eine breite Mobilisierung ihrerseits blieb aus.

Die LINKE hatte sich von Anfang an für eine bundesweite Demonstration ausgesprochen ( anstelle von bloß lokalen Aktivitäten ). Sie beteiligte sich voll an der Mobilisierung (u.a Veranstaltungen und Aktionen in Graz, Innsbruck,Salzburg, St.Pölten, Linz ,Wien ) . Auf der Demo bildete sie einen Block mit dem Transparent “ GEGEN DIE KRISE DES KAPITALISMUS: WIDERSTAND & STREIK“.

Unsere zentralen Losungen waren:

– Statt “ Kurzarbeit“: Arbeitszeitverkürzung 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich als erster Schritt für weitere Verkürzung!

– Gegen die Jugendarbeitslosigkeit : Einrichtung öffentlicher Lehrwerkstätten SOFORT !

– Anhebung des Arbeitslosengeldes auf 80 % des Letztbezugs- mindestens 1100 Euro

– Überführung der Banken und von Schlüsselbetrieben in Öffentliches Eigentum unter Kontrolle der Beschäftigten und ArbeitnehmerInnenorganisationen

– Aufbau einer politischen Alternative links von der Sozialdemokratie und den Grünen

– Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet: werden wir aktiv für eine Gesellschaft ohne Profit und Ausbeutung. Wir nennen so eine Gesellschaft Sozialismus !

Der Bus der LINKEN fungierte als freie Tribüne. U.a. ergriff Horst Schmitthenner- Leiter des Verbindungsbüros der IG Metall zu den sozialen Bewegungen- das Wort und unterstrich die Notwendigkeit der internationalen Vorgansweise gegen das global agierende Kapital.

Nadir Aykut ( ATIGF ; LINKE ) hielt bei der Abschlußkundgebung vor dem Parlament die mit Abstand beste und kämpferischste Rede. Er beschränkte sich nicht darauf,das “ bestehende System“ zu kritisieren, sondern nannte klar dessen kapitalistischen und imperialistischen Charakter.

Die -gelungene- Demonstration vom 28.März war ein extrem wichtiger Schritt. Zum ersten Mal gelang es auf breiter Basis der berechtigten Unzufriedenheit in vielen Teilen der Bevölkerung eine fortschrittlichen Artikulationsmöglichkeit zu geben. Bislang hat ja fast ausschließlich die Extreme Rechte vom Unmut profitiert,

Der 28.März darf keine Eintagsfliege bleiben!Auf ihm gilt es aufzubauen und die nächsten Schritte anzugehen: Schulstreiks, Aktionen um die anstehende Budgetrede, Mobilisierungen im internationalen Rahmen,wenn etwa am 16.Mai der Europäische Gewekschaftsbund zu Aktionen aufruft.

Mit soldarischen Grüßen

Hermann Dworczak ( LINKE; 0676 / 972 31 10 )

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