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Es ist geschafft: Das Ende des europäischen Wohlfahrtsstaates ist in seiner letzten Phase!

Bloged in Krise by friedi Samstag Januar 24, 2015

Die EZB (Europäische Zentralbank) hat nun den finalen Großangriff gegen das europäische Wohlfahrtssystem gestartet. Allen Banken und Kapitaleignern winken goldene Zeiten, allen anderen der Abstieg in die Armut und Ausbeutung.

Natürlich kann die Zukunft und das Eintreten von Zuständen nicht so kategorisch vorhergesagt werden. Es kann sein, dass auch von den, als Argumentationshilfen propagierten Effekten der Wirtschaftsbelebung, etwas eintritt – es kann auch sein, dass die Bevölkerung sich endlich gegen diese Ausbeutung ernsthaft wehrt – es kann auch sein, dass uns unser Bundesheer gegen diesen Angriff schützt – ja es kann sein!

Aber: Wahrscheinlich ist das nicht!

Wahrscheinlich ist vielmehr, dass nun auf europäischer Ebene das passiert, was in Österreich bereits mit der Hypo-Alpe-Adria im Kleinen erprobt wurde,

Das nun“sehr billige EZB-Geld“ wird – wie geplant und behauptet – willig vom „Geldmarkt“ aufgenommen und investiert werden – ber anders, als von der EZB-Propaganda behauptet.

Geld hat kein Mascherl (mehr).Der EZB-Geldschwemme steht kein wirtschaftlicher Gegenwert mehr gegenüber (nur mehr der Schuld-Titel für die nächsten 200 Jahre für die Bevölkerung).

Aktuell aber ist dieses wertlose Geld dem noch werthaltigen, also durch die aktuelle Wirtschaftsleistung gedeckte, gleichgestellt. Was wird da passieren?

Die Geldflut wird in international agierenden Geldhäuser aufgesogen und global in Realitätem, Beteiligungen und sonstigen Rechtsansprüchen umgesetzt – global wohlgemerkt!

In Europa wird natürlich auch Etwas investiert. Es werden Firmenanteile erworben, es werden Rentenpapiere aufgekauft usw. Aber, wie auch schon bei der deutschen Wiedervereinigung passiert, wird in dies gekauften Betriebe nicht investiert! Investiert wird in China, Indien, Korea oder sonst wo. Es kann die Ausbeutung dort noch wesentlich ungehinderter betrieben werden als zur Zeit in Europa (es hat sich ja an der neoliberalen Argumentation nichts geändert).

Wer glaubt, dass dieses Bild aus der Luft gegriffen ist, möge nach Griechenland schauen: fünf Jahre EU-Politik und der Bevölkerung geht es schlechter den je! Die Staatsschulden sind höher den Je und die Wirtschaftsleistung ist nahezu vernichtet. Von den „Rettungsgeldern“ ist – zumindest bei der Bevölkerung kaum etwas angekommen“

Weil das für die Kapital-Besitzenden so gut funktioniert hat, wird dieses Modell nun auf ganz Europa angewandt – und zwar mit voller Absicht und mit einer klaren Zielsetzung: Die Überführung der Kapitalien aus dem Sozialbereich in die Hände von Wenigen der oberen 10 000.

Das Vorgehen ermöglicht für diese Schicht einen der letzten großen kolonialen Raubzüge: Die Plünderung des Kontinents, in dem der Reichtum noch relativ breit gestreut ist, die Plünderung der Vermögenswerte die, durch Sozialrevolutionen und Arbeitskampf bei den „kleinen Leuten“ gelandet sind!

Die EZB stellt jetzt ihrer Klientel und zwar ausschließlich ihrer Klientel (oder hat schon wer gehört, dass dieses Geld als Bedingungsloses Grundeinkommen, oder als Penionserhöhung oder zur Finanzierung von Spitälern zweckgebunden oder sonstwie der Bevölkerung gegeben wird) „billiges Geld“ zur Verfügung, für das wir und unserer Kinder haften werden!

Dieser Vorgang „passiert“ nicht einfach! Dieses Plünderungssystem wurde von unseren Regenten (=demokratisch gewählte Volksvertreter, die aber in der Hauptsache irgendwelchen Lobbies dienen) in den letzten Jahren mühsam aufgebaut! Überführung des Staatsvermögens in die Hand von Kapitalgesellschaften (=Privatisierung), Abschaffung der Beschränkungen des Geldverkehrs und Aufkündigung der staatlichen Verantwortungen (=Liberalisierung), Schaffung einer Währungsunion auf der Basis ungeeigneter soziopolitischen Rahmenbedingungen aber nach dem Willen der Kapitalinteressen!

Der Erfolg: Griechenland bankrott, Italien nahe am Bankrott, Spanien – kaputt, Portugal am Boden, Frankreich im Niedergang – wohl gemerkt: Bankrott sind die Massen nicht die Kapitalhäuser – die haben Gewinne wie noch nie!

Nun geht es den letzten noch auszubeutenden an den Kragen – den sogenannten Ländern des Kerneuropas (auch Deutschland und Österreich). Damit wird es in ca. 5 – 10 Jahren ein homogenes Europa geben, das, nach neoliberaler Utopie eine super-reiche Oberschicht und ein breite verarmte Bevölkerung hat.

Die Voraussetzungen diesen verarmten Mob in Schranken zu halten, werden ja auch schon geschaffen: Unter dem Titel der Terrorbekämpfung (zum Glück ist der „islamistischen Terrorismus“ rechtzeitig nach Europa gekommen) rüstet die Polizei gewaltig auf – auch in Österreich.

Auch dies ein Hinweis, dass hier ein vorgeplantes Szenarios abgearbeitet wird, denn wozu würde eine Polizei sonst Panzer, Kampfausrüstung, Transporthubschrauber usw. benötigen? Die Bevölkerung war noch nie so unbewaffnet und machtlos wie heute. Würde eine „normale Politik“ betrieben, könnte man die Polizei bloß mit Schlagstöcken bewaffnen. Auch die Zensur und das Spitzelwesen wird auf den Standard einer ordentlichen Diktatur gebracht! Der Plan ist klar ersichtlich.

Liebe Leute! Es soll nachher niemand sagen können, er habe nichts gewusst! Die Zeichen der Zeit sind mehr als deutlich sichtbar! Die Demokratie ist ernsthaft gefährdet und die größte zivilisatorische Errungenschaft – der Sozialstaat – wird zerstört. Die EZB hat einen der letzten Großangriffe gestartet – und Faymann ist ein glühender Verehrer dieses Systems!

Liebe Leute: Zieht euch zumindest warm an!

Graz, 24-1-2015, W.Friedhuber

 

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