Die Weltwoche: Aussagen eines konservativen Liberalen
Roger Köppel von der Weltwoche – ein Mensch der treffende Aussagen mach: https://www.youtube.com/watch?v=x82evfuKGxY.
Während die europäischen Macher kriegsgeil bis zum äußersten sind, ist es sehr wohltuend, dass es zumindest Roger Köppel gibt, der den Wahnsinn der europäischen Staatenführer und die Vorgänge im Sozialgefüge klar beim Wort nennt. Die Menschen in Europa werden von der Politik und den Mainstream-Medien mit Zensur, Wokeness und einseitige Berichterstattung manipuliert.
Dabei müsste die propagandistische Manipulation der Menschen seitens des europäischen Establishment eigentlich jeder mit den Blindenstock erkennen. Nur ein kleines Detail: Alle Berichte über den Krieg in der Ukraine in den westlichen Medien stammen aus der westlichen Ukraine – meist aus Kiew. Wie es etwa im Donbass aussieht, ist nicht zu finden. Selbst auf Youtube sind Berichte aus dem Donbass 3 Jahre alt und älter. Wie die Menschen in den von Russland annektierten Gebieten denken und leben, wäre aber doch sehr informativ um sich ein Bild zu machen. Wenn dann noch das Framing der Berichte in den seriösen Medien dazu kommt, ist es klar, dass hier bewusst und gezielt in Richtung Krieg manipuliert wird (von der Zensur von RT ganz zu schweigen). Man soll Putin hassen; man soll Russland hassen; man soll den Krieg der Ukraine weiterfinanzieren und á la longue selbst in den Krieg einsteigen.
Was mich nahezu verzweifeln lässt, ist, dass diese Manipulation mittels einseitiger Berichte, mittels einseitige Experten und Zensur so klaglos bei den Meisten wirkt. Selbst ein Kollege, den ich für sehr intelligent und politisch interessiert halte, hat die Basislinie der Propaganda voll inhaltlich übernommen: Putin will uns erobern, Putin kann man nicht trauen, der Krieg in der Ukraine soll solange weitergeführt werden, bis Putin aufgibt usw. usw.
Dabei werden die Verbrechen Israels, der USA oder auch inhumane Vorgänge im nahen Osten kaum thematisiert oder führen zu medialen Reaktionen.
Ja! Von linker Seite gibt es Friedensbewegungen. Aber die schaffen es kaum an die Öffentlichkeit. Es gelingt dem Propagandaapparat leicht, diese Bewegungen als naiv, verblendet, fremdgesteuert usw. darzustellen. In diesem Umfeld bin ich wirklich froh, dass es so etwas wie die Weltwoche gibt – selbst wenn die Grundströmung eine liberal-konservative ist. Die Weltwoche hat zumindest eine Öffentlichkeitswirksamkeit, die den linken Friedensbewegungen fehlt. Selbst wenn von linken Kreisen (etwa Sahra Wagenknecht oder ‚Nie wieder Krieg‘) Großveranstaltungen gestartet werden, gelingt es dem Establishment diese zu verschweigen oder zu diffamieren. Natürlich versucht das Establishment Roger Köppel auch zu diffamieren (siehe etwa: https://www.faz.net/aktuell/politik/thema/russia-today wo die Frankfurter Allgemeine Köppel als Putinverehrer und Geisterfahrer hinstellen will). Noch scheint ihnen das aber bei Köppel nicht ganz gelungen zu sein.

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