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[R.Brunath] Marco Rubios Auftritt in München auf der MSC

Bloged in Allgemein,Krise by friedi Donnerstag Februar 19, 2026

O-Ton des US-Aussenministers Marco Rubio auf der „Münchner Sicherheits Konferenz“, zu der die gesamte sich zur politischen Elite zählende Politikergemeinde geladen und erschienen war.

Rubio forderte die Europäer auf, sich ihren weißen christlichen Brüdern in den Vereinigten Staaten anzuschließen, um die braunhäutigen Kommunisten und Heiden zurückzudrängen, die auf ihrer eigenen Souveränität und der Durchsetzung ihrer eigenen Interessen bestehen:

Unter Präsident Trump werden die Vereinigten Staaten von Amerika erneut die Aufgabe der Erneuerung und Wiederherstellung übernehmen (Zwischenfrage: wann war das denn schon mal? ), angetrieben von der Vision einer Zukunft, die ebenso stolz, souverän und lebendig ist wie die Vergangenheit unserer Zivilisation. Und obwohl wir bereit sind, dies notfalls auch alleine zu tun, ist es unser Wunsch und unsere Hoffnung, dies gemeinsam mit Ihnen, unseren Freunden hier in Europa, zu tun.“

und weiter:

Die Vereinigten Staaten und Europa gehören zusammen. Amerika wurde vor 250 Jahren gegründet, aber seine Wurzeln reichen viel weiter zurück, bis auf diesen Kontinent. Die Menschen, die sich hier niederließen und die Nation meiner Geburt aufbauten, kamen mit den Erinnerungen, Traditionen und dem christlichen Glauben ihrer Vorfahren als heiliges Erbe an unsere Küsten – als unzerbrechliche Verbindung zwischen der alten und der neuen Welt.“

und er richtete seine Aufforderung an die Europäer:

Wir sind Teil einer Zivilisation – der westlichen Zivilisation. Wir sind durch die tiefsten Bande miteinander verbunden, die Nationen teilen können, geschmiedet durch Jahrhunderte gemeinsamer Geschichte, christlichen Glaubens, Kultur, Erbes, Sprache, Abstammung und der Opfer, die unsere Vorfahren gemeinsam für die gemeinsame Zivilisation gebracht haben, deren Erben wir sind.“

Seine Zuhörerschaft richtete stehende Ovationen an Marco Rubio. Die EU-Kommissionspräsidentin U. v.d. Leyen äußerte sich tief befriedigt und erleichtert. Keiner seiner Zuhörer kam auf die Idee, dass es einer besonderen Art von Nostalgie bedarf, um auf fünf Jahrhunderte ungebremsten westlichen Kolonialismus und Imperialismus mit solchem Stolz zurückzublicken, um dann eine Rückkehr zu diesen schrecklichen Zeiten zu befürworten.

Was ist es denn, worauf Marco Rubio zurückblickt: es sind Massenvölkermorde auf ganzen Kontinenten, der afrikanische Sklavenhandel, die gewaltsame Unterwerfung und Versklavung ganzer Völker. Und nicht zuletzt der Massenmord seiner Vorfahren im eigenen Land an die ethnische Urbevölkerung des nordamerikanischen Kontinents.

Und das hat sich bis heute in der westlichen „Zivilisation“ nicht geändert. Die Brutalität, die seine geliebte westliche „Zivilisation“ heutzutage an den Tag legt kann sich mit ihrer Vergangenheit durchaus messen. Das war die Zivilisation der mordenden Soldateka in Russland im 2. Weltkrieg, der Holocaust damals wie heute in Gaza, die US-Zivilisation, die 250 Jahre ohne ständige Kriege, Ausbeutung, nicht existieren kann. Erinnert sei nur an Irak (Nuland-Sprech: 500 000 getötete Kinder, die das „Wert“ waren), Libyen, Syrien, Vietnam. Die US-Zivilisation, die gerade Kuba zu Tode würgt und sich auf einen Krieg mit dem Iran vorbereitet. Es ist  eine Zivilisation des Herrn Epstein.

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