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Der Weg der EU: Soialabbau, Gewinnsteigerung, Krieg …. ?

Bloged in Allgemein by friedi Sonntag April 21, 2013

Auch in Österreich wollten die HerrscherInnen eine Berufsarmee durchdrücken, um  leichter an den globalen Kriegsschauplätzen präsent sein zu können. Wobei unter „Präsent sein“ Kanonenfutter gemeint ist  – und für dieses Kanonenfutter muss halt das österreichische Gesetz, die Verfassung, die Neutralität usw. ein bisschen geändert werden. Die Herrschaft ist da mit der EU Verträge eingegangen, die den Gesetzen des österreichischen Bundesstaates nicht ganz entsprachen  – aber macht nichts – war ja nicht mehr zeitgemäß – angeblich – und dient ja nur unserer Sicherheit – angeblich – und dem Frieden der Welt!

Das Volk durfte „mitentscheiden“, ob es ein privates oder staatliches Militär will – die Option „kein Militär“ wurde zur Vorsicht weggelassen. Propagandistisch wurde mit Katastrophenschutz und Zivildienst – militärisch gesprochen – eine dichte Nebelwand gelegt.

Auch nach dieser „Bundesheerabstimmung“ denken die österreichischen HerrscherInnen nicht daran, das – globale Kriegsspielen einzustellen. Das Österreichische Bundesheer rüstet weiter auf! Drohnen werden gekauft!  Dafür ist Geld da!

Der aktuelle „Verteidigungsminister“ (er sollte eigentlich „EU-Schlacht-Organisator“ oder zumindest „Kriegsminister“ heißen, weil: Verteidigt wird schon lange nicht mehr) schwefelt von „Waldbrandüberwachung“ und natürlich vom „Katastrophenschutz“. Glatt gelogen!

Drohnen werden zur militärischen Aufklärung, zur Einweisung der Artillerie und zur aktiven Vernichtung von Gegnern benötigt. Alles Einsatzprofile, die in Österreich nicht benötigt werden. Selbst für die Einweisung der Trefferlage der Artillerie im Selbstverteidigungsfall benötigt Österreich kaum Drohnen. Die österreichsiche Artillerie wird im kleinen Österreich durch Beobachter eingewiesen. Drohnen werden gebraucht, wenn in unbekanntes Gebiet mit unklarer Feindlage – wie etwa in Afghanistan – geschossen werden soll.

Die Darstellung der Drohnen als besseres Feurwehrgeräts durch diesen österreichischen Minister ist schlichtweg eine Verhöhnung der Bevölkerung. Es ist ein weiteres Indiz dafür, dass „die da oben“ wieder in der Feudalzeit mit Herrscher-Kaste und „dummen Pöbel“ angelangt sind.

Wohin „die Reise geht“ ist aktuell  in der WAZ nachzulesen:

Aus Bürgerarmee wurde ein Berufsheer
Vor zehn Jahren, vor dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, dachte  kaum jemand in Deutschland daran, dass die Bundeswehr jemals aktiv Krieg  führen würde. Dann war die Rede von Friedensmissionen, vom Schutz der  Bevölkerung, von Schulen, die gebaut werden müssen, und von Brunnen.
Niemand dachte an Offensiven, an Vormärsche, an Schlachten und erobertes  Gebiet. Der Bruch in der Geschichte der Bundeswehr passierte in Afghanistan. Aus der Bürgerarmee der Wehrpflichtigen wurde innerhalb von zehn Jahren ein Berufsheer. Imstande, Krieg in der  Steppe Zentralasiens zu führen. Die deutsche Öffentlichkeit hat wenig  darüber diskutiert. Dafür aber über die Doktorarbeit von  Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und über einen Bombenabwurf auf Tanklaster in Kunduz.“(WAZ)

Ich erinnere mich noch an die EU-Fernsehpropaganda der damaligen HerrscherInnen. Sie begann mit einer Frage: Was hat uns die EU gebracht? Die Frage lässt sich jetzt beantworten:

Sozialbabbau, Gewinnsteigerung für Kapitalanleger, Demokratieabbau, globale Kriegsteilnahme und zunehmende Tendenz zum Bürgerkrieg in Europa.

Graz, 23.4.2013, W.Friedhuber

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