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Betty-Baloo-Bande: Warum die Kandidatur notwendig ist …

Bloged in Systemalternativen by friedi Sonntag November 4, 2012

Mit Betty-Baloo-Bande kandidiert in Graz erstmals eine sehr starke „Randgruppe“. Eine Gruppe, die weder von Gewerkschaft noch von Politik mit mehr als Ausgrenzung bedacht wird: Aktive arbeitslose Menschen und Menschen die ins Prekariat abgedrängt werden (also eigentlich die Mehrheit der Bevölkerung). 

Die Frage: Sind das „LINKE“ sind das „Rechte“ oder was? stellt sich so nicht. Es sind Menschen, welche das aktuelle lebensfeindliche neoliberale System endlich überwinden wollen.

Viele dieser Ziele hat auch die KPÖ – also warum Betty-Bande-Wählen und nicht KPÖ?

Die Antwort ist einfach: Die KPÖ gibt es seit 1918 – und trotzdem feiert der Neoliberalismus fröhliche Urstände. Auch ein Stimmenverlust der KPÖ durch Betty ist nicht zu fürchten –  der ist in Graz eher durch das Ausscheiden von Ernst Kaltenegger verursacht – aber die, die bisher von NIEMANDEN vertreten werden, die, die nicht einer Ideologie- oder Religionsgemeinschaft oder einem mit Beiträgen und Funktionärs-Hierarchie ausgestatteten Klub oder Verein (etwa ÖGB und damit SPÖ oder Bauernbund oder Industriellenvereinigung und damit ÖVP oder …) beitreten wollen oder können um vertreten zu werden, als all jene, die eigentlich nur in einer existenzsichernden, lebenswerten Gemeinschaft leben wollen, die haben nun eine weiter Alternative zur Wahl.

Ich finde es gut, wenn die ausgegrenzten dieser Welt – und das ist eigentlich die Mehrheit – beginnen, die Welt selbst in ihre Hände zu nehmen.  Schluss mit der Delegation von seinem Leben an Vertreter, welche die delegierte Macht dann zu ihren eigenen Gunsten mißbrauchen. Auch die LINKEstmk hat es sich zum Ziel gesetzt, echte Alternativen zu suche und zu fördern. Zwar ist eine Gemeinderatswahl keine System-Alternative – aber die angetretenen Gruppe um Betty-Baloo-Bande sehr wohl. (4.11.2012, Wolfgang Friedhuber)

nun aber BBB im O-Ton:

Betty-Baloo-Bande

Betty-Baloo und "Bandenteil"

Für Menschen, die wissen wollen, was es mit dieser Betty Baloo Bande auf sich hat ….

Wir kandidieren zur Grazer Gemeinderatswahl 2012 und erklären wie folgt:

Es macht keinen Sinn, uns nach einem Programm zu fragen, denn wir wollen niemanden programmieren. Uns stellt sich eher die Frage: „Wer setzt neue Ideen um?“

Wir thematisieren mit unserer Arbeit die Umsetzung der Grund- und Menschenrechte (Recht auf Nahrung, Wohnung, selbstgewählte Arbeit), demnach ist unser Ziel ein menschengerechtes Leben für alle!

Uns liegen außerdem ökologische Versäumnisse (Feinstaub) sehr am Herzen.

Wir sind Sozialrealisten. Wir sprechen mit unserer Kandidatur Politikverdrossene, Menschen die trotz Erwerbsarbeit kein Auskommen mit ihrem Einkommen haben, von Armut Betroffene, alle BürgerInnen die kein Sprachrohr in dieser Gesellschaft haben und alle BürgerInnen die unsere Anliegen verstehen an.

Weil wir kein Wettbüro sind, rechnen wir auch nichts aus.

Es gibt viele helle Köpfe in dieser Stadt. Wir wollen ihnen Mut machen, das zu beweisen. Sie brauchen nicht glauben, dass sie nichts wert sind, nur weil sie sich nicht alles kaufen können!

Anmerkung: Dieser Text darf ohne Zustimmung des Verfassers weder verändert noch gekürzt werden. Bei Änderungswünschen daher bitte um Rückruf 0664 9402278.BIG

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