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Für alle, die noch an objektive Berichterstattung glauben ….

Bloged in Allgemein by friedi Sonntag September 16, 2012

„Reformzwillinge und ihre Claqueure“

Wer sich noch wundert, warum der neoliberale Weg der steirischen Lokalherrscher – der selbsternannten Reformer Voves und Schützenhöfer – von den Medien so unkritisch bejubelt wird, der kann sich nun informieren, wie „freie Presse“ in der Steiermark (und in Österreich?) funktioniert.

Durch die Plattform 25 aufgedeckt

Die SPÖVP – Landesregierung kaufen sich ihre Berichterstattung bei Krone und Kleine Zeitung einfach! Die Berichte sind nicht als Polit-Propaganda oder als Werbung gekennzeichnet. Der Leser soll glauben, die Jubelmeldungen seien objektiv recherchiert! Das ganze wird dreister Weise im Landtag beschlossen – und die Zeitungen spielen natürlich mit! Als Wirtschaftsunternehmen sind sie diesen Regenten ja ausgeliefert.

Antragsteller für diese Unappetitlichkeit sind einmal mehr Voves und Schützenhöfer!

Im Beschluss zu dieser  „Medienkooperation“ (allein das Wort sagt alles über „freie Presse“) liest sich das Ganze dann so:

„Um die bestmögliche Akzeptanz der Bevölkerung für diese Reform zu erreichen, ist
weitreichende lnformation und Kommunikation notwendig. Aus diesem Grund soll der
Reformprozess medial begleitet und über die Reformen breit informiert sowie
Hintergrundinformation für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden.

Die Steirerkrone […] wird in einer Serie unter dem Titel ‚Reformpioniere‘ über konkrete Gespräche in Gemeinden berichten und die Verantwortungsträger in den Gemeinden sowie Experllnnen dabei in den Vordergrund stellen.

Die Kleine Zeitung wird im Rahmen ihres Projektes ,’Schüler machen Zeitung‘ junge Menschen mit ihren Wünschen und Vorstellungen von einer künftigen Entwicklung ihrer Heimatgemeinde, ihrer Region und der Steiermarkzu Wort kommen lassen.“ (siehe: Beschluss_Medienkooperation)

Manipulation, Täuschung und Propaganda von der man glaubte, dass so etwas bei uns überwunden sei! Scheinbar objektive Berichte, Kinder eingespannt in die Politpropaganda – wo hat man das zuletzt in solcher Dreistheit gesehen?

Für ihre „objektive“ und „kritische“ Arbeit erhalten die beteiligten Zeitungen  einen „kleinen Förderbetrag“. Sollen doch die Bedürftigen sparen, Regierungspropaganda braucht mehr Subventionen: die läppische Summe von 380 000,- € wird für die „gute Sache“ doch wohl aufzubringen sein!?(siehe:  Abbildung).

Dokumentation der Fördersummen

Förderbeiträge für regierungstreue Berichterstattung

Irgendwie macht dieses Beispiel auch verständlicher, warum man Untersuchungsausschüsse abdrehen muss ….

(zusammengefasst und gestaltet: 16.9.2012, W.Friedhuber)

 

 

 

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