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[Graz] Gemeinderatswahl am 26.9.2014: 14 wahlwerbende Gruppen

Bloged in Allgemein,Protest,Systemalternativen by friedi Freitag August 27, 2021

Bei der Gemeinderatswahl am 26.9.2021 gibt es keinen Grund ÖVP oder FPÖ zu wählen:
Es gibt 12 Alternativen!
… und jede Menge Gründe ÖVP und FPÖ NICHT zu wählen.

Lt. inside-graz treten folgende wahlwerbende Gruppen zur Wahl an (leider ist auf https://www.graz.at/noch keine Liste zu finden):

  • Liste 1: ÖVP; Liste Siegfried Nagl – die Grazer Volkspartei
  • Liste 2: SPÖ; SPÖ Graz – Team Michael Ehmann
  • Liste 3: FPÖ; Freiheitliche Partei Österreichs
  • Liste 4: GRÜNE; Die Grazer Grünen – Judith Schwentner
  • Liste 5: KPÖ; Kommunistische Partei Österreichs
  • Liste 6: NEOS; NEOS – Das Neue Österreich
  • Liste 7: ERDE; Verantwortung Erde – Klimakatastrophe aufhalten – Bürger*innenräte einsetzen
  • Liste 8: WIR; WiR – Gemeinsam für Graz
  • Liste 9: PIRAT; Piratenpartei Graz
  • Liste 10: HC; Team HC Strache – Allianz für Graz
  • Liste 11: BASIS; dieBasis Graz
  • Liste 12: FBP; Freie Bürgerpartei Graz
  • Liste 13: DÖP; Die PARTEI Steiermark (als Die Österreichische PARTEI)
  • Liste 14: GRAZ; GRAZ im Herzen

Von Seite der LinkeStmk gibt es nur eine unbedingte Wahlempfehlung:

nicht ÖVP und nicht FPÖ
wählen!

Der Grund: Siegfried Nagl zerstört das liebens- und lebenswerte Graz. Er vernichtet jegliche Grünflächen und wertvolle historische Bausubstanz zugunsten seiner Spekulanten und seiner Event-Kultur-Träumen.
Und er befeuert mit seiner Politik die Bauspekulation und heizt damit eine Spekulationsblase an, die uns noch auf den Kopf fallen wird.

Bitte erinnert euch an sein Vorgehen beim Murkraftwerk, beim Augarten, bei Verbau der Reininghausgründe – und vor allem an sein Versagen bei der Erstellung eines Bebauungs- und Wegeplan – sowie beim Altstadtschutz.

Gebaut wird auf Teufel komm heraus aber die notwendige Infrastruktur wird kaum geplant – sonder im Nachhineine auf Kosten von weiteren Stadtkleinodien in die Stadt gezwängt – etwa, wenn man jetzt daraufkommt, dass Graz nun eine neue Remist für 6 neue Straßenbahnen braucht – und dazu die Heimgärten in Eggenberg geopfert werden (obwohl in der Zentralremise Steyrergasse noch ausreichend Platz wäre – oder man in Reininghaus, das ohnedies zubetoniert wird, eine Remise geplant hätte – oder in Puntigam – oder … ).

Von den fragwürdigen Finanzgebarungen im Bereich Abwasser soll hier gar nicht gesprochen werden (siehe etwa: Verheerende Unwetter, aber keine Kritik vor der Wahl? ).

  • Bitte wählt Nagl nicht – er hat der Stadt schon genug angetan!
  • Und damit wählt bitte auch FPÖ nicht – die spielt bei jedem Bauprojekt freudig mit.

Zwar ist auch der SPÖ in Punkto Bauspekulation nicht zu trauen – aber eine Rathauskoalition mit möglichst wenig ÖVP und FPÖ ist für die Bewohner der Stadt sicher besser, selbst wenn die Koalition SPÖ und GRÜNe heißt (leider scheint die KPÖ nicht gewillt zu sein, Ämter gemäß ihrer Stimmenstärke zu besetzen).

Nagl und seine Freunde bauen Graz zu einem Tourismuslager um, in dem die Bewohner nur mehr in den Betonburgen der Peripherie zu wohnen haben. Die Innenstadt soll Hotesl, Gasthäuser, Cafés, Eventplätze und Nobelgeschäfte für den Städtetourismus vorbehalen bleiben.

Leider sind SPÖ und auch GRÜNE – sowie die NEOS nur allzu bereit mit Nagl eine Regierung zu bilden.Einzig die KPÖ wäre ein Garant, Nagl aus dem Bürgermeisteramt zu drängen. Dies würde bedeuten, dass eben KPÖ gestärkt wird, und zwar so weit, dass nicht die ÖVP mit einer der anderen Parteien wieder eine Zweierkoalition bilden kann. Zentral ist daher, der ÖVP so wenige Stimmen wie nur möglich zukommen zu lassen und der KPÖ sowie etwa den Piraten und den GRÜNEn umso mehr.

Also bitt:

Bitte wählt taktisch: KPÖ, SPÖ, GRÜNE, NEOS, PIRAT
– damit eine Zweier-Koalition mit der ÖVP unmöglich wird.

Die vielen kleinen Gruppen, so erfreulich ihr Antreten ist, wählt bitte nur dann, wenn ihr glaubt, dass sie den Einzug in den Gemeinderat schaffen – nur dann schwächen sie die ÖVP.

Graz, 27.8.2021, W.Freidhuber

Kommentare	»
  1. Wie der Kleinen Zeitung zu entnehmen ist, würde Elke Kahr auch als Bürgermeisterin Verantwortung übernehmen. In der Periode 2017 bis 2021 ist die KPÖ von Schwarz/blau ausgegrenzt worden.

    Trackback by Franz Parteder 29. August 2021 11:07

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