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Österreich – der türkise Propagandastaat

Bloged in Allgemein by friedi Dienstag Juni 15, 2021

Rot-Weiß-Rot – das war einmal – jetzt hat Kurz übernommen: Türkis ist die Nationalfarbe, wenn das Fußballteam für Österreich spielt. Dies ist nur eine Facette des Propagandaregimes, das Österreich übernommen hat.

Bus in Türkis, Dress mit türkisen Hosen und türkisen Applikationen – ja das ist gelebte Propaganda einer Kurz’schen Staatsübernahme. Suggestive Propaganda für eine Politikergeneration, die besser Österreich erspart geblieben wäre.

Aber das können die teuren Werbeberater inzwischen sehr gut: Die suggestive Beeinflussunf der Menschen. Die Politik dieser Regenten geht zwar zu Lasten der einfachen Menschen: Lohnabbau, Pensonsabbau, Verlust des freien Studiums, Arbeitsplätzeabbau, Abbau des Sozialstaates – all das soll vergessen gemacht werden. Das beste Mittel dazu ist Medienbeeinflussung und hemmungslose Propaganda – möglichst ohne Polit-Inhalte. Die Tageszeitungen sind voll davon: Ganzseitige Inserate ohne wirkliche Aussage – etwa vom Bundesministerium für Finanzen (Bsp. siehe: Österreich 13.Juni 2021, S. 15).

Propaganda mit Inhalt lässt man dann die kleinen Wirtschaftstreibenden per ORF unter das Volk bringen – etwa: Morgenjournal von 15.6.2021, 7Uhr und 8Uhr.

Da berichten Gewerbetreibenden aus der Bäckereibranche, dass sie händeringend Personal suchen und keines bekommen. Einer der Gewerbetreibenden klagt sogar, dass er Filialen zusperren musste, weil er kein Verkaufspersonal findet. Auf die Frage der Interviewerin, ob das AMS da niemand schicke, kommt die bekannte Antwort, der Arbeitslosen, die nicht arbeiten wollen, weil sie vom Staat ohnedies versorgt würden – ganz auf der Linie der gemeinschaftszersetzenden Politik des Kabinett Kurz‘. Die zaghafte Rückfrage, ob das an der Lohnhöhe liegen könnte – da kommt sofort, dass höhere Entlohnung das Brot teurer machen würde, was der Konsument nicht akzeptiert.

Diese Nachricht in Ö1 Morgenjournal rechne ich aus mehren Gründen dem sehr geschickten Propagandafeldzug der Wirtschaftsfraktion gegen die Bevölkerung zu.

1.) Weil keine der wesentlichen Fragen an die Gewerbetreibenden gestellt wurden: Weder nach der Lohnhöhe, noch danach, ob das überhupt eine Vollarbeitsstelle,  noch wie die Anreisebedingungen für Arbeitssuchende wären.

2.) Auch der Hinweis, dass natürlich, wenn die Finanzkraft für den Betrieb einer Filiale – und da gehören die Löhnen nun mal dazu – nicht vorhanden ist, die Filiale geschlossen werden muss, erfolgt nicht. Eine Filiale ohne Lohnkosten kann eben nur betrieben werden, wenn der Inhaber selbst im Geschäft steht – Menschen ohne Arbeit können sich den Luxus für ein Taschengeld zu arbeiten nicht leisten.

3.) Und weil der Beitrag genau jetzt kommt, wo die Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren zur Erhöhung des Arbeitslosengeldes startet.

Es ist leider zu befürchten, dass diese Propaganda – die unterschwellige, wie beim Nationalteam – und die plumpe, wie in Ö1, wieder iher Wirkung enfaltet und die moralisch bedenkliche Regierung der türkisen „Familie“ weiter am Ruder hält.

Graz, 15.6.2021, W.Friedhuber

Kommentare	»
  1. das geschmacklose, hose türkis, stutzen türkis, der adler auf dem emblem des öfb türkis, nummer und namen türkis.

    das shirt hingegen schwarz, net schwarz, wie die landesparteien, nein erschreckend schwarz, wie seinerzeit, aber ohne runen und totenköpfe…………………aber genauso schrecklich !

    p.s. ö1 ist mittlerweile genauso schlecht,wie es ö3 nach einwirken von bogdan roscic wurde,möglicherweise wird dieser auch die staatsoper in den kanal führen…………..alles schimmert türkis.

    Trackback by kurt strohmaier 16. Juni 2021 19:45

  2. gag am rande, die beilage der „kronenzeitung“ zur fußball em, schimmert auch in türkis, die überschriften sind türkis-schwarz geteilt. dazu kann die „kleine zeitung“ in nichts nachstehen,in deren beilage zur em sind die themen türkis unterlegt……..die zeitungn wissen wohl, wofür sie die ganzen werbungen von regierung und ministerien bekommen :-)

    n.b. die „kleine zeitung“ macht derzeit ganzseitig werbung gegen fake news,vermeintliche beschimpfungen, radikale aussagen in leserbriefen und chats nach dem motto „so nicht“. dieses motto sollte auch gegen mediale manipulationen ihre gültigkeit haben !

    Trackback by kurt strohmaier 17. Juni 2021 15:32

  3. nachtrag:

    https://www.falter.at/zeitung/20210615/ein-sumpf-aus-systemischer-korruption

    Trackback by kurt strohmaier 19. Juni 2021 14:22

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