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Die Geldflüsse der EU am Beispiel Polens

Bloged in Allgemein by friedi Sonntag März 8, 2020

Polen wird von der EU mit 12,3 Mrd € unterstützt (Angabe 2018; siehe Nettozahler / Nettoempfänger), damit Polen seine sozialen und wirtschaftlichen Defizite beheben kann.

Vermutlich auch dank dieser Miliarden (hauptsächlich aus dem deutschen Haushalt) kann es sich Polen nun leisten, um 4,6 Milliarden $ 32 F-35A Kampfflugzeuge aus der USA zu kaufen (siehe FlugRevue).

Die EU wie sie leibt und lebt: Soziale- und Wirtschaftsprobleme werden durch EU-Gelder geregelt, die die sogenannen „reichen“ Länder zahlen, damit die „armen“ Länder Rüstungsgüter aus USA kaufen können. Da redet dann keiner von den Arbeitsplätzen usw. – ist ja NATO-konform. Lt. FlugRevue war für den läppischen Betrag auch keine Ausschreibung notwendig.

Und – zum großen Glück für Polen – klagt die USA bei dem Deal auch gar nicht wegen Wettbewerbsverzerrung. Aber ev. kommt das noch, damit die EU über Polen dann auch noch Strafzahlung aus unserem Steuergeld, entweder an die USA oder (weniger wahrscheinlich) an EADS oder an Saab oder an Dassault bezahlen darf.

Österreichische Honoratioren und Innen können da ev. als Berater für solche Deals dienen – etwa der Herr Dr. Lüssel (siehe: Wiener Zeitung), der leider unauffindbar ist, der ja schon beim österreichischen Rüstungsgeschäft mitgenascht hat.

Oder die aktuelle österreichsiche Ministerin, die ist ja leichter zu rekrutieren. Die  hat etwa schon angekündigt, dass Airbus (EADS-Nachfolgerin) sie „noch kennenlernen“ (siehe: DerStandard) wird. Vielleicht hat sie genau das gemeint: Beraterin für dubiose Geschäfte die trotz Millionenhöhe kaum aufklärbar sind.

Vom Vorgang her sehe ich ja gewisse Parallelen: Da schließt ein Staat ein Rüstungsgeschäft ab (siehe Eurofighter-Affäre) – Schmiergelder fließen, damit die Tradition nicht gebrochen wird – fliegt dann fast 20 Jahre später der Schmirgeldfluss in Millionenhöhe auch offiziell auf, was von Anfang her bekannt war (dank USA – die österreichischen Behörden haben da kaum was geschafft, weder der Rechnungshof, noch Gericht noch Untersuchungsausschuss) – ja dann kommt eine kompetente Ministerin, die dann die Lösung hat: Den Verkäufer kriminalisieren – und Dr. Lüssel bleibt weiter mit seinen Millionen unbekannt.

Angesch… sind auf jeden Fall die Bürger – vor allem in Deutschland, die, damit sie so einen Unsinn wie in Polen finanzieren dürfen, HARZ IV – Regeln eingeführt haben. Die Menschen werden dabei um ihren erarbeiteten Wohlstand gebracht. Die Gelder des Sozialsystems wandern in die USA, wandern in Konzernkassen, werden zu Privatprofite.

Merke: Altes Mafia-Prinzip  – sezte Geldsröme in Bewegung, bis keiner mehr weiß was wohin geht, dann lässt sich am besten Profit machen.

Graz, 8.3.2020, W.Friedhuber

Kommentare	»
  1. über lüssel, den grafen alfi und dessen damlige alte (wie der graf diese selbst vornehm in einem televisionären interview bezeichnet hat) will ich nicht mehr reden, das ist eh schon oft genug der fall gewesen, nur möchte ich zu harz iv noch eine kurze erinnerung anfachen, weil das möglicherweise die wenigsten wissen oder wissen wollen, das wurde unter rot-grün beschlossen, nur so als überlegung wem sich das profane volk noch zuwenden könnte bei bedarf oder notfall und
    wie man jetzt realisiert war die vermeintliche blaue alternative mehr als eine chimäre.

    Trackback by kurt strohmaier 24. März 2020 17:57

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