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[Wien][AIK] Kundgebung morgen in Wien: Hände weg von Jerusalem

Bloged in Allgemein,Protest by friedi Samstag Dezember 16, 2017

Kundgebung morgen: Hände weg von Jerusalem
Samstag, 16. Dezember 2017 – 15:00
Vor der US-Botschaft, Boltzmanngasse 16, 1090 Wien

Aufruf zur Kundgebung gegen die völkerrechtswidrige Ankündigung der
gegenwärtigen US-Administration von Donald Trump, Jerusalem/Al-Quds als
Hauptstadt Israels anzuerkennen:
http://www.antiimperialista.org/de/content/h%C3%A4nde-weg-von-jerusalem

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Trump tötet toten Nahost-Frieden
Ohne USA wäre israelischer Kolonialismus nicht möglich
http://www.antiimperialista.org/de/content/trump-t%C3%B6tet-toten-nahost-frieden

Die Verlegung der US-Botschaft ins besetzte Jerusalem macht wieder ein
deutlich, was jeder schon lange weiß, der es wissen will: Die
US-Vermittlerrolle ist nichts als Hohn. Denn die USA sind schlicht die
Weltmacht, die auf Biegen und Brechen hinter Israel steht. Die Dummheit
Trumps liegt darin, dass er sich um die Tarnung nichts schert, um seine
christlichen Zionisten als letzte Reserve zu mobilisieren.

Doch bereits seine Vorgänger Clinton und Bush sind an der
Allmachtsträumen der Manifest Destiny gescheitert. Darum versuchte Obama
die imperiale Überdehnung zurückzunehmen und mehr auf indirekte
Machtausübung zu setzen. Trump, der mit America First darauf anspielte
die Ausgaben für den globalen imperialen Herrschaftsapparat sogar
herunterzufahren, wird kläglich scheitern. Wer Wind sät, wird Sturm ernten!

Einen Friedensprozess, der diesen Namen verdienen würde, gab es sowieso
nie. Die Zweistaatenlösung war von Anfang an Lug und Trug. „Land gegen
Frieden“ lautete die manipulative Formel. Sie unterstellte, dass Israel
Gewalt angetan würde. Tatsache ist aber, dass Israel den Palästinensern
systematisch Gewalt antat und tut und ihnen das elementare Recht auf
Selbstbestimmung verweigert. Ihr Land wurde geraubt, sie wurden
vertrieben, ihr Wasser abgegraben, ihre Bäume gefällt… Während des
„Friedensprozesses“ hat Israel die Siedlungstätigkeit sogar noch
beschleunigt.

Netanyahu hat schon vor Trump jede Tarnung fallen lassen. Kein Getue
mehr um einen Kompromiss, sondern Israel gehöre alles, die Palästinenser
müssen weg.

Doch die US-israelische Herrschaft kracht aus allen Nähten. Die Völker
der Region können das Joch nicht mehr ertragen, das durch den radikalen
Wirtschaftsliberalismus noch weiter verschärft wird. Der Zerfall der
Staaten wird von vielen fälschlich auch Stärke des Systems
interpretiert. Die Bürgerkriege zeigen im Gegenteil einen akuten
Kontrollverlust an. Es ist der konfessionelle Zwist, der den Widerstand
daran hindert, in Revolutionen zu münden – daran scheiterte auch der
arabische Frühling.

In Europa können wir vor allem eines tun: Dem israelischen Kolonialismus
die ideologische Legitimation entziehen und damit die westliche
Unterstützung untergraben. Der deutsche Völkermord an den Juden
rechtfertigt die Verweigerung der demokratischen Rechte für die
Palästinenser nicht. Antikolonialismus hat mit Antisemitismus nichts zu
tun, sondern der Zionismus ist eine spezifische Form des Imperialismus
sowie es auch der Nationalsozialismus war.

Schluss mit dem israelischen Kolonialismus und seiner Apartheid!
Es darf keine „Untermenschen“ mehr geben, denen die Selbstbestimmung
verweigert wird!
Wehret den Anfängen: Boykottiert Israel!

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