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[AIK] Mosul: Ohne Selbstverwaltung kein Frieden

Bloged in Allgemein,Krise by friedi Donnerstag September 21, 2017
  1. Mosul: Ohne Selbstverwaltung kein Frieden
  2. Symposium: demokratisch – sozial – souverän – neutral
  3. 100 Jahre Oktoberrevolution

1) Mosul: Ohne Selbstverwaltung kein Frieden
Oder: warum sind US-Bomben auf Mosul humaner als russische auf Aleppo?
Von Wilhelm Langthaler
Nur mit äußerster Gewalt konnte Mosul vom IS zurückerobert werden.
Vielfach vernahm man Berichte, die die Operation als Rachefeldzug
erscheinen lassen. Selbst viele Wochen nach der Siegesmeldung gibt es
kein Anzeichen dafür, dass die Bagdader Regierung Bereitschaft hätte,
die lokale Bevölkerung politisch einzubinden. Es deutet alles auf eine
fortgesetzte quasi-militärische Herrschaft, die auf Ablehnung in der
Bevölkerung stoßen wird. Damit ist auch vorauszusehen, dass der
Bürgerkrieg und der Jihadismus sich in der einen oder anderen Form
fortsetzen werden.
Ganzer Text:
http://www.antiimperialista.org/de/content/mosul-ohne-selbstverwaltung-kein-frieden

Siehe hierzu auch: „USA werden in Mosul einen General an die Macht
hieven“, Interview mit Awni al Kalemji von der Irakischen Patriotischen
Allianz (IPA), die Teil des politischen Flügels des irakischen
Widerstands gegen die Besatzung war.
http://www.antiimperialista.org/de/content/usa-werden-mosul-einen-general-die-macht-hieven

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2) Symposium: demokratisch – sozial – souverän – neutral
Schritte zum Bruch mit dem neoliberalen Regime in Österreich
Ausstellungsraum.at, Gumpendorferstraße 23, 1060 Wien
Symposium Sa. 30.9.2017, 15-21h (für Trinken & Essen ist gesorgt)
Programm, Diskutierende:
http://www.antiimperialista.org/de/content/symposium-demokratisch-%E2%80%93-sozial-%E2%80%93-souver%C3%A4n-%E2%80%93-neutral

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3) 100 Jahre Oktoberrevolution
Abgeschlossene Geschichte oder bleibendes Lehrstück für
Gesellschaftsveränderung?
Samstag, 4. November 2017 – 14:00
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Seminar für einen kritisch-revolutionären Gedankenaustausch

Siehe hierzu auch:
Die EU, die nationale Frage und Lenin
Von Michael Wengraf
„In Mittelasien und dem Kaukasus schuf die Sowjetmacht sogar ein
paralleles Rechtssystem, in dem die islamischen Gerichte in
Übereinstimmung mit den Schariagesetzen neben den sowjetischen
Rechtsinstitutionen Recht sprachen. Die Menschen sollten die Wahl
zwischen religiöser und revolutionärer Gerichtsbarkeit haben.Auch dieses
Herangehen ist typisch für Lenins Methodik: Die Toleranz gegenüber der
Scharia war eine Anerkennung der Tatsache, dass der islamische
Konservativismus nur mittels eines Bruchs mit der großrussischen
chauvinistischen Politik zurückgedrängt werden konnte. “

Lenins Herangehen an die Nationen- bzw. Nationalitätenfrage erweist sich
heute noch in vielerlei Hinsicht als hochaktuell. Die Nation dominiert –
trotz gegenteiligem Anschein – auch gegenwärtig kapitalistische
Staatlichkeit als Organisationsform. Konkurrenz, sowohl zwischen
einzelnen Unternehmen wie auch zwischen Nationen bzw. zu Blöcken
geeinter Staaten, ist dem System immanent geblieben; ebenso wie der
Drang nach Vereinheitlichung und Vereinigung zu Lasten Dritter.
Letzteres geschieht weltweit durch die Tendenz zum Monopol, durch
supranationale Bündnisse der Mächtigen – wie die EU eines ist – oder
einfach durch global organisierten Neokolonialismus.

Ganzer Text:
http://www.antiimperialista.org/de/content/die-eu-die-nationale-frage-und-lenin
************************************
Antiimperialistische Koordination
aik@antiimperialista.org
www.antiimperialista.org/de
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