[AbFaNG] Newsletter: Friedensförderung und Sicherheit statt Aufrüstung
Petition gegen Aufrüstung
Mit dem neuen Doppelbudget 2027/28 sollen die Militärausgaben auf ein Rekordniveau angehoben werden und gleichzeitig wird bei Sozialleistungen und Klima- und Umweltschutz gekürzt. – Sagen Sie Nein!
Denn mehr Waffen bedeuten nicht mehr Sicherheit und Schutz – im Gegenteil: Das globale Wettrüsten verschärft internationale Spannungen und heizt Kriege weiter an. Statt Milliarden in Aufrüstung zu pumpen, müssen öffentliche Mittel in umfassende Sicherheit fließen. Dazu gehören ein gutes Sozial- und Gesundheitssystem genauso wie der Ausbau öffentlicher Infrastruktur, Klimagerechtigkeit und Friedensarbeit. Das schafft langfristige Perspektiven – auch für jene, die bereits heute vor Kriegen fliehen oder sich dem Militär verweigern.
Fordern Sie daher von der Bundesregierung:
- Keine Erhöhung der Militärausgaben im Budget 2027/28
- Mehr Geld für Frieden, Soziales und Umwelt
Weltweite Rüstungsausgaben sind 2025 auf unglaubliche 2465 Milliarden Euro angestiegen
Österreichs Rüstungsausgaben sind im Vergleich zum Jahr 2022 um satte 76(!) Prozent auf jetzt 5,5 Milliarden Euro gestiegen (Bericht ORF.at). Laut dem Friedensforschungsinstitut SIPRI sind die weltweiten Militärausgaben 2025 auf 2.465 Milliarden Euro gestiegen. Das gefährliche Wettrüsten wird damit weiter angeheizt und alle anderen staatlichen Sektoren vernachlässigt. Allein die Rüstungsausgaben Europas kletterten auf 738 Milliarden Euro! Zusätzlich schwächt der „Defence Readiness Omnibus” der EU die europäische RüstungsKONTROLLE massiv.
Dient die „geistige Landesverteidigung“ nur der Requirierung neuer Soldat:innen?
Mit dem milliardenschweren Ausbau des Bundesheeres wächst in Österreich nicht nur das Militärbudget, sondern auch der Einfluss militärischer Perspektiven auf Schule und politische Bildung. Friedensforscher Werner Wintersteiner zeigt in seinem Beitrag in der UZ am Beispiel des Kinderbuchs „Mit Adleraugen auf dem Heldenplatz“, wie die Friedensbildung dabei zunehmend ins Hintertreffen gerät.
HINWEIS: Am 21. Mai findet im FLUCC in Wien zu diesem Thema das Dialogforum „Friedensbildung statt geistiger Landesverteidigung“ statt
Volksbegehren für Neutralität, Frieden und Abrüstung
Eine Reihe von Volksbegehren von verschiedenen engagierten Personen und Organisationen für eine stärkere Friedenspolitik und Neutralität und für Abrüstung liegen derzeit zum Unterschreiben auf. Hier einige davon:
Hinweis: Diese Volksbegehren wurden inhaltlich nicht mit AbFaNG abgestimmt. Wir begrüßen jedoch jede ehrliche Initiative, die zur Förderung des Friedens, mehr Demokratie und Gerechtigkeit beiträgt.
Frieden und Sicherheit neu denken – friedensfähig statt „kriegstüchtig“
Im April gab es besonders viele interessante Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen zum Thema Frieden. Viele dieser spannenden Veranstaltungen wurden auf Video aufgezeichnet. Unter den Titeln “Kriegstüchtig oder friedensfähig?”, “NATO contra Neutralität?”, “Was ist Frieden?” und “Responsibility & Solidarity in Times of Genocide” diskutierten u.a. Werner Wintersteiner, Maria Stern, Johannes Varwick, Joseg Mühlbauer, Irmgard Ehrenberger, Michael Bauer, Peter Kolba, Madeleine Petrovic, Günther Greindl, Ilan Pappé, Roy Casagranda, Daria Sarig-Fellner und Jeff Halper.
Friedensatlas Österreich mit bereits 630 Einträgen
Der erste österreichische Friedensatlas wächst weiter. Schauen Sie selbst, was es in Ihrer Umgebung zum Thema Frieden Wissenswertes gibt.
Auf der AbFaNG-Website informieren wir Sie laufend über die aktuellen Termine und über Neuigkeiten aus der Friedensbewegung.
Gegen Panik & Hochrüstung – für Diplomatie & Frieden!
Bitte > klicken Sie hier und sehen Sie die Grafik-Animation zu den Aufrüstungsplänen Österreichs
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AbFaNG-Redaktion: contact@abfang.org

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