Kleines Beispiel von Manipulation durch Blasenbildung
Gestern, 12.4.2026 ab 18:15, brachte der ORF ein Gespräch mit dem Historiker Oliver Rathkolb (siehe: Ö1 12.4.2026 ). In diesem Gespräch war für mich deutlich zu sehen, wie ein „innerer Kern“ von „Wissenden“ durch Ignoranz die Meinung lenkt.
Ich will hier die Zeitanalyse Rathkolbs nicht in Frage stellen. Die Parallelität der Propaganda zum Vorkrieg des 1. Weltkrieg ist deutlich zu sehen. Was ich aber meine hier aufzeigen zu müssen, sind die Aussagen zu den aktuellen oppositionellen Vorgänge. So beklagt Rathkolb das Fehlen einer Friedensbewegung.
In diese Klage sehe ich Ignoranz und darin dass der ORF Gesprächspartner nicht auf diese Ignoranz hinwies, Manipulation.
Es gibt natürlich heute eine heftige Friedensbewegung. Vor allem in Deutschland hat etwa Sahra Wagenknecht zu Friedensdemos aufgerufen Auch gibt es in Deutschland eine aktive Friedensbewegung – wie sie auch auf der LinkeStmk nachlesen können (siehe etwa: https://www.linkestmk.at/archive/32235).
Auch in Österreich sind Friedensinitiativen aktiv (siehe etwa: https://www.linkestmk.at/archive/32217) – selbst in österreichischen Provinzstädten (siehe: https://www.linkestmk.at/archive/32213).
Was aber all diesen Aktivitäten gemein ist: Sie werden von den Eliten, Experten und Medien ignoriert. Dies führt dazu, dass Zeitgeschichte-Experten wie Oliver Rathkolb zwar Zeitschriften wie „zeitgeschichte“ herausgeben, aber praktisch nur die einseitige Sicht der „seriösen Medien“ kennen, welche die Friedensbewegungen ignorieren und dies so darstellen. Sie sitzen damit in einer Blase, die von den Medien aufgebaut wird und bestärken mit ihren Expertisen dann diese Blase weiter. Dadurch können die „seriösen Medien“ dann umgekehrt, gestützt auf diese Experten, den Menschen seriös verkünden ‚es gibt heute keine Friedensbewegung mehr‘ und damit eine Beeinflussung gegen die Friedensbewegung durchführen.
Und ja! Bei diesem Vorgang gibt es Parallelitäten zum 1. Weltkrieg. Vor allem auch darin, dass aktuell das Militär wieder an die Schulen geht um Wehrfähigkeit herzustellen anstatt dass an den Schulen für friedliche Konfliktlösungen erzogen wird.
Graz, 13.4.2026, W. Friedhuber

dazu kommt ja noch, dass uu. demonstrationen für frieden behördlich verboten werden, so manche für den frieden in palästina. wir haben jetzt april, da ist es auch gang und gäbe russische delegationen an ein gedenken zu hindern, z.b. in mauthausen. es gilt nur paropaganda ! auffällig zum beispiel bei interviews die werbung von trainer oder funktionäre von sturm graz, die werbung für die brauerei als sponsor, blau-gelb unterlegt, obwohl das nicht den farben nämlicher brauerei entspricht. man muss ja nur die jubelmeldungen zu ungarn aktuell anschauen oder anhören um zu erkennen, dass eine objektive beurteilung jeglicher politik von den medien nicht intendiert ist, der krieg nur ein geschäftsmodell darstellt.
Trackback by kurt strohmaier 14. April 2026 11:14