Trump setzt Nato-Austritt auf die Tagesordnung
Aktuell besteht die Chance, das US-Militär aus Westeuropa zu entfernen.
Donald Trump selbst „droht“ mit dem NATO-Austritt (siehe: Lost in Europe, 9.4.2026). Europa, allen voran Deutschland, sollte diese Chance sofort ergreifen und die US-Basen aus dem Land weisen. Leider hat die deutsche Politik andere Interessen.
„Rutte versucht verzweifelt, die USA bei der Stange zu halten, und könnte neue Zugeständnisse machen. “ (ebd.)
Angeblich braucht Europa den militärischen Schutz der USA gegen Russland. Tatsächlich ist das US-Militär, die NATO, mit seinen Atomwaffen aber einer der Gründe für die Spannungen mit Russland. Würde das US-Militär samt ihrer Atomwaffen abziehen, wäre das ein entscheidender Schritt zu einer friedlichen Welt.
Leider wird die Politik aktuell von kriegsgeilen Furien gesteuert – allen Voran der Israeli Netanjahu – dicht gefolgt von der Russenhasserin Kaja Kallas – eingebettet in autokratischen Umgebungen von Ursula von der Leyen, Friedrich Merz und den übrigen Westentaschen-Napoleons in Europa.
Dabei ist in der aktuellen Politik – etwa von Donald Trump – zu sehen, dass vermeintliche militärische Stärke zu einer Hybris führt, die eher den Krieg herbeiführt, als ihn zu verhindern.
Leider rüstet auch China gewaltig auf, agiert aber weltpolitisch (noch?) sehr vernünftig. Vor allem für Westeuropa geht von China – und auch von Russland – keine ernsthafte Kriegsgefahr aus.
Natürlich ist es möglich, dass die baltischen Staaten Russland so weit provozieren, dass sich Russland zu militärischen Schritte gegen diese Staaten verleiten lässt. Aber auch hier wäre es zu erwarten, dass eine NATO ohne die USA die baltischen Staaten zu einem überlegteren Verhaltens Russlands gegenüber führen würde.
Aktuell scheint es ja so zu sein, dass ukrainische Drohnen, die russische Ostseehäfen angreifen, ungestraft über baltisches – und damit NATO-Gebiet – fliegen. Russland agiert im Moment noch sehr zurückhaltend auf diese Provokation.
Die EU nutzt diese Situation als Argument für Re-Arm Europe, da abzusehen ist, dass irgendwann Russland auf diese Situation militärisch reagieren könnte. Wenn nun die USA sich aus der NATO zurückziehen würde und ihre Basen in Deutschland auflassen würde, könnte das in der europäischen Politik – ev. auch im Baltikum – zu einer Abkehr vom aktuellen Kriegskurs führen.
Kurz und gut: Das Ende der NATO könnte wieder der Beginn einer Politik des Friedens sein.
Graz, 9.4.2026, W. Friedhuber

es stellt sich hierbei die frage ob die usa in der nato nicht doch ein regulativ sind, betrachtet man die östlichen revanchistischen mitglieder, die russenhasser niederlande und dänemark, zu denen noch schweden dazugekommen ist…..norwegen als zugabe mit grenze zu russland.
die nato ohne den usa mutierte zur aggressiven eu-armee, welche nix mit dem angeblichen friedensprojekt dieser zu tun hätte.
Trackback by kurt strohmaier 9. April 2026 10:29