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[Steiermark][Friedensplattform] Kleine Zeitung denunziert die BDS-Bewegung

Bloged in Allgemein von friedi Dienstag Juli 9, 2019

Den Artikel „Antiisraelische Aktionen: Grazerin ist immer mit dabei“ von Hans Breitegger in der Kleinen Zeitung vom 8.7.2019 weist die Steirische Friedensplattform als ungerechtfertigte Denunziation zurück (Richtigstellung StFp_klZtg 9_7_19).

BDS ist eine israelkritische propalästinensische Bewegung.

Der Standard beschreibt die BDS wie folgt:

„Das Akronym steht für „Boycott, Divestment and Sanctions“. Mit gegen Israel gerichteten Aufrufen zu „Boykott, Desinvestition und Sanktionen“ will die Bewegung den Staat international politisch, wirtschaftlich und kulturell isolieren. Heute agiert die Kampagne global, gegründet wurde BDS jedoch 2005 als Zusammenschluss von 170 zivilgesellschaftlichen palästinensischen Gruppen mit dem Ziel der „Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit“ für die arabische Bevölkerung Israels.“ (https://www.derstandard.at/story/2000086388700/antiisraelische-protestbewegung-bds-gegen-kuenstlerauftritte)

Die Politik Israels ist – seit dem Ausklammern der Regelunen für die Palästinenser aus dem Camp-David – Abkommens eine Politik, gegen die protestiert werden muss: Rassismus, Landraub, Verweigerung von Menschenrechte, Blockade von Verhandlungslösungen, Negieren von UNO-Resolutionen und Rechtsradialismus kennzeichnen die Politik Israels.

Diese rechtsgerichtete Politik, die auf Gewalt und Zwietracht gerichtet ist, ist nun auch in Österreich angekomnen (siehe Kampfsportzentrum Murek http://www.linkestmk.at/archive/13995). Dass die ÖVP unter Ex-Kanzler Kurz nun Tipps für die Handhabung des Flüchtlingsproblems holt, ist ebenso bedenklich. Gegen diese Aktionen findet die Kleine Zeitung kaum kritische Worte (siehe: https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5656263/Kein-Wahlkampf_Kurz-reist-nach-Israel-und-trifft-Netanyahu ). Dafür umso mehr gegen eine Organisation, die für die Rechte der entrechteten Palästinenser agiert sowie gegen Aktivisten die die israelische Politik öffentlich kritisieren. Etwas mehr Objektivität wäre wünschenswert, um nicht die sozialen Spaltungsdendenzen weiter zu verstärken.

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