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Es geht weiter Richtung Aufrüstung und Krieg

Bloged in Allgemein,Krise by friedi Donnerstag Januar 22, 2026

Immer mehr Geld fließt in Europa in die Aufrüstung.

Wo noch vor kurzer Zeit – so vor etwa 5 Jahren – die Tendenz war, Rüstungsbetriebe zugunsten ziviler Produkte – vor allem auf dem Umweltschutzsektor – zurückzudrängen, ist die europäische Politik nun ins Gegenteil umgeschlagen. Österreich etwa  damals – etwa vor ca. 20 Jahren – fast alle seine Rüstungsbetriebe abgestoßen.

Nun ist alles umgekehrt. Auch die Umwelt spielt nun nur mehr eine untergeordnete Rolle – nur mehr als Vorwand, um die Bevölkerung zum Sparen zu motivieren und die hohen Militärkosten zu verstecken.

Einen eindrucksvollen Einblick in diese neue Tendenz bietet etwa das Industriemagazin: https://www.youtube.com/watch?v=eL2BsC69sWE

In diesem sehenswerten Beitrag werden auch die Arbeitsplätze genannt und vor allem die finanziellen Investitionen. Wer sich von diesen Zahlen beeindrucken lässt, sollte bedenken, dass all die Gelder letztendlich für unproduktive Erzeugnisse fließen. Bezahlt wird das alle im Endeffekt aus Steuergeld, ohne dass dafür ein Return of Invest für die Bürger zu erwarten ist. Sicher: Die Aktieneigner und die Firmeneigner werden reicher – aber die Bevölkerung wird ärmer.

Wir haben in unserer Geschichte das – es ist noch nicht lange her – ja erlebt: Hitler bekämpfte die Arbeitslosigkeit auch mit Aufrüstung. Und – ja: Krupp wurde reich damit. Für die Bevölkerung ging es aber nur kurzzeitig bergauf. Bald ging es in Richtung Elend, Tod und Zerstörung.

Sind wir nun wieder an diesem Punkt?

Für einige Wenigen ist Aufrüstung ein tolles Geschäft. Die Bevölkerung glaubt auch zu profitieren. Man spiegelt ihr Prosperität über Arbeitsplätze vor. Aber es muss jedem klar sein, dass die Arbeitsplätze langfristig nur sicher sind, wenn Krieg herrscht. Und: Selbst wenn dann endlich der Krieg kommt um die Rüstungsarbeitsplätze auf Dauer zu sichern, muss jedem klar sein, dass die Kosten für diese Ressourcenverschwendung, für diesen Wahnsinn, die Bevölkerung tragen. In diesem Rüstungs-Szenario ist das Beste was man auf Dauer erwarten kann – wie schon bei Hitler – Zwangsarbeit zu Hungerbedingungen – und das Übelste – auch wie bei Hitler – Zwangsarbeit unter Bombenhagel.

Da wir dies alles aus unserer Geschichte wissen und da wir dies aus der Ökonomie wissen, frage ich mich, warum die Straßen nicht schwarz vor Menschen sind, die gegen diese Politik demonstrieren.

Graz, 22.1.2026, W. Friedhuber

 

Kommentare	»
  1. ich erlaube mir zu erinnern, dass gerade der vielbelächelte frank stronach jegliche militärischen aktivitäten seines betriebes gestoppt und veräußert hat. n.b. wurde auch der hocherfolgreiche pinzgauer von puch nach england verkauft und nicht mehr als österreicher produziert, dessen letzte produktionsstätte in graz war das gebäude in der puchstraße in dem sich aktuell das museum befindet.

    volkswirtschaftlich hat die rüstungsindustrie und wirtschaft nur einen minimalen impakt auf die konjunktur, wie der ökonom tichy in seinem lehrbuch „volkswirtschaftslehre“ darlegt.

    Trackback by kurt strohmaier 22. Januar 2026 12:20

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