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13. März 1938 – 13. März 2017: Hat Österreich aus der Geschichte bereits gelernt?

Bloged in Allgemein by friedi Mittwoch März 1, 2017

Leider Gottes sind drei Generationen nach St. Germain und zwei nach der Befreiung Österreichs 1945 bzw. nach dem Staatsvertrag vom 15. Mai 1955 zu kurz, um diese Frage ganz einfach nur der Geschichtewissenschaft überlassen zu können. Es sind schwierige Glaubwürdigkeitsfragen und Gerechtigkeitsprobleme im soziokulturellen Rahmen der Opfer- mit Täterbeziehungen ungelöst geblieben und im Gefolge des Aufarbeitungsgetöses der Waldheim-Watchlistcampaign zu verdrängen versucht worden. Um der Verdrängung und totaler Verstrickung in die schon wieder nicht erfolgte Sühne- und Gutmachungsfolgenschuld der sogenannten „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit“, der nichtösterreichischen nationalen Burschenschaften – freilich aber auch des habsburgo-austriansisch organisierten politischen Katholizismus! –

Der 13. März 1838 – jener unselige Gedenktag, an dem statt der österreichischen Volksabstimmung über seine Unabhängigkeit und Freiheit die Vergewaltigung Österreichs durch die Wehrmacht Hitlers sowie der Straßenterror von dessen Gestapo und SS infolge der völkerrechtswidrigen Auslieferung unserer Heimat durch das Amerika des „Demokraten“ Franklin D. Roosevelt vollends gebilligt worden ist, wirft heuer die dunklen Schatten zu dessen 80. Jahrestag bereits voraus. Neben mehreren unglaublichen Berufungsfehlern und Fehlbesetzungen sowie synchronen Abwehrfehlern der Polizei nicht nur am sehr ideologiebelasteten Wiener Institut für österreichische Geschichtsforschung. Infolgedessen konnte gerade auch am Grazer Universitätsstandort mit dessen Institut für Geschichte mit Balkanabteilung ein mit schweren Alkoholproblemen belasteter Ordinarius sich nach der unseligen Waldheim-Watchlistcampaign des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA eine schwierige Belastungsdynamik zusammenbrauen: eine besonders schwierige Konstellation, weil diese mit der schier unfassbaren Berufung eines Sprosses mit soziokulturellem Hintergrund einer von außen nach Österreich gezogenen ungarischen NS-Kriegsverbrechermagnatenfamilie zum Ordinarius für österreichische Geschichte schon seit damals verknüpft gewesen ist und sich diese sittenwidrige Konstellation seit der Zeit des Bill Clinton zur Glaubwürdigkeitskatastrophe für das Institut insgesamt verdichtet hat. Mein direktes, konkretes Beispiel einer noch immer – oder exakter formuliert – schon wieder unbereinigten Gutmachungslüge gegenüber einem wehrlosen Historiker aus Verhältnissen österreichischen Widerstandes gegen Hitler könnte nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges sein, nämlich die von Amerika ausgehende systematische Unterwanderung der selbständigen und unabhängigen österreichischen kulturellen Identität Österreichs als die Kultur eines Opferlandes der nationalsozialistischen Aggression durch die von außen nach Österreich durch die Öffnungspolitik Bruno Kreiskys eingedrungenen sogenannte „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit“. Für die Roosevelt-Gesinnungsamerikaner ist es natürlich bequemer, mit einem modernistischen Mäntelchen eine kulturelle Gleichschaltungspolitik mit Berlin zu finanzieren, als für die dadurch schon wieder bedrohte unabhängige und selbständige österreichische kulturelle Identität eines Opferlandes der Hitler-Aggression zu wirken. Für die Finanzierung der „Aufarbeitung“ flossen die Förderliquidiäten millionenweise, während andererseits nunmehr bereits im Jahre 2017 in sämtlichen Bereichen charakteristischen österreichischen Kulturschaffens – sei es in der Literatur, der Darstellenden Bühnen- und Filmkunst, der Architektur, der Malerei und besonders auffallend in der österreichischen klassischen Kompositions- und Tonsatzschule – jenes hohe Niveau infolge böser Doppelläuferspiele der dem Ursprung nach nichtösterreichischen, von außen hereingebrachten „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit“ schon wieder nicht erreicht ist, wie es vor 1938 trotz der Katastrophen der franzisko-josephinischen Epoche und den ersten Weltkriegsfolgen noch bewahrt werden konnte und bis zu einem gewissen Maß auch durch österreichische geistig-kulturelle Widerstandsleistung gegen den nationalsozialistischen Terror 1945 nicht ganz untergegangen gewesen ist.

Am Beispiel meines ursprünglichen Heimatortes St. Ruprecht an der Raab wurde ein sowohl im architektonischen als auch im Sinne der Resistance gegen Hitler bedeutsames Kulturdenkmal mit einem Caterpiller aus Washington D. C. mit logistischer Unterstützung des Instituts für Geschichte der Uni Graz dem Erdboden gleichgemacht; und der rechtmäßige Eigentümer und dessen vier Kinder des Elternhauses des in steirischen Historikerkreisen wohlbekannten Richters Dr. Ernst Kammerer (12.12.1878 – 24.10.1963) verloren infolge systematischer verfassungswidriger lokaler und regionaler Wirtschaftspolitik ihr Elternhaus. Andererseits wurde ein mit der Partisanenkampfproblematik völlig sachunzuständiger Soziologe für ein auf Taschenbuchformat aufgeblasenes, aus dem Zusammenhang gerissenes Elaborat von ein paar Quellenstücken der Koralmpartisanen, ohne notwendige quellenkritische Grundschulung und insbesondere ohne notwendigen Landessprachenkenntnisse hinter dem Rücken und über die Köpfe der zuständigen geschichtewissenschaftlichen Stellen gleichsam als Doppelgänger der „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit“ als Wissenschaftler gefördert, wofür maximal lediglich eine politische Förderung angezeigt gewesen wäre. Weiß der amerikanische CIA, woher er diese Quellen überhaupt bezogen hatte, denn die Koralmpartisanen sind damals wie heute gleichermaßen heikle wie sensible militärische Verschlußsache und hätten auf keinen Fall unter anonym gelassenen Quellenzugang publiziert werden dürfen. Hingegen wurde ich gerade auch seitens der Schachner-Blazizek-Finanzierungsbande als „Gesinnungstschusch“ systematisch ausgegrenzt, weil ich nicht aus nationalsozialistischen Unterlagen, sondern aus serbokroatischen Quellen der Tito-Partisanen meine Doktorarbeit geschrieben und mich meines slawisch-österreichischen Lehrers mit jugoslawischer Lehrbefugnis – im Unterschied zur sogenannten „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit“ wie auch meiner Anti-Hitler Widerstandsopferfamilienzusammenhänge nicht nur nicht geniere, sondern ich mir vielmehr dadurch sogar Selbstwertgefühle entstehen lasse und ich deshalb in aller Demut und Bescheidenheit eines kleinen, bewußt arm gebliebenen Mannes volle österreichische geisteswissenschaftliche Organisationsentschädigung verlange. Wissenschaftspolitik und wissenschaftliche Ehrenhaftigkeit lassen sich freilich nicht einfach miteinander synchronisieren.

Das wahrscheinlich auch infolge kroatischen und serbischen Widerstands gegen die Außenhandelspolitik des Bill Clinton bewirkte Auffliegen des Donauraumfinanzierungsärgernisses durch die Hypo-Alpe-Adria und das erst dadurch bewirkte Einsetzen des Untersuchungsausschusses des Parlamentes in Wien hat anscheinend einen Propellereffekt hervorgerufen: Niemand von den Abgeordneten hatte außer dem Österreichisch seiner Herkunftsregion eine zweite Landessprache des Balkans verstanden, um systematisch aufklären zu können. Über dem Herumuntersuchen wurde sowohl in Klagenfurt als auch in Wien bei der Erstellung der Haushaltsentwürfe geflissentlich übersehen, Entschädigungsrückstellungen für die Opfer einzuplanen. Es ist offensichtlich, daß im Zuge der Verwirklichung der Clinton-Ökonomiedoktrin und dessen Dayton-Abkommens Österreich von Berlin erpresst und wieder einmal als Brückenkopf für Waffenlieferungen nicht bloß nach Kroatien, sondern auch in die seit ehedem gefährlichen, sensiblen Problemzonen des Dschihad innerhalb der mohammedanischen Kultursphäre Bosniens und anscheinend sogar bis ins noch problematischere Albanien mißbraucht worden sein könnte, was eine doppelt so gefährliche Sicherheitsproblemlage sowohl für Serbien als auch für Österreich bedeutet – vorderhand jedenfalls jedoch nur das serbische Bundesheer in der Lage sein würde, seine Bevölkerung wirkungsvoll vor einem dschihadistischen Revanchekrieg zu schützen.

Infolge des Zerfall Jugoslawiens mit seinen Grenzgebieten nach innen und vor allem nach außen sind durch die Globalisierungspolitik des Bill Clinton freie Verkehrs- und Mobilfunknetze auch für Dschihadisten vom Golf von Aden bis an die Küstenbereiche sowohl der Nordsee als auch der Adria entstanden, und im Nahen Osten tobt – in den Worten von Papst Franziskus ausgedrückt – durch Wassermangel ausgelöst ein Weltkrieg in Stücken, der sich zum allgemeinen Weltkrieg auszudehnen droht. Es ist dort ganz einfach nicht mehr so viel Wasser aus Entsalzungsanlagen zu erhalten, wie für den Betrieb von Waschmaschinen und zu Bewässerungsmaßnahmen für den heruntergewirtschafteten Ackerbau es notwendig ist, um die Landwirtschaft wieder auf das Niveau zu bringen, wo sie vor der Umsetzung der Weltwirtschaftsdoktrin Bill-Clintons war. Nun erscheinen mir durch die amerikanischen Freihandelspolitikmaßnahmen hervorgerufenen noch tieferen sozialen Klüfte als je zuvor lebensnotwendige Wasserbezüge nur mehr von den Reichen erschwinglich zu sein. Jedoch ist ausgerechnet der von den USA seit Jimmy Carters Zeiten heftig bekämpfte und ausgegrenzte Iran von der Wirtschaftsdoktrin Bill Clintons verschont geblieben, der Iran infolgedessen nun als stabiler Faktor in der Region erscheint – und damit Washington in die Glaubwürdigkeitskatastrophe zu stürzen droht.

Nichts liegt näher als die Befürchtung, als daß revanchistische Extremisten den Dschihad nach Südosteuropa ausdehnen wollen und dazu Verbindung dorthin suchen, wo diese generationenlang deren besten Erfahrungen gemacht haben: in Richtung Schwarzes Meer über die Türkei nach Österreich und vor allem in Richtung Berlin: Die Entwicklung der Türkei zu einem Land europäischen Zuschnitts erfolgte und endgültige Befreiung Griechenlands erfolgte erst nach der kleinasiatischen Katastrophe, erst nach dem Hinauswurf der „Militärberater“ des seinerzeitigen Preussen durch englische soldatische Diplomatie konnte das an sich großartige Reformwerk Kemal Atatürks erfolgen. Im Zweiten Weltkrieg konnte Premier Winston Churchill, der als junger Offizier in Ägypten seine Erfahrungen in der Bekämpfung des extremen, kulturfeindlichen Islams hatte machen sollen, nur mit Mühe ein Übergreifen des von der SS angezündeten Dschihads in Bosnien, dem Kosovo Polje und Albanien auf dessen gesamten Einflußgebiet im Nahen Osten verhindern. Damals ersparte es vor allem die Kriegskunst der überwiegend aus der serbisch-orthodoxen Widerstandstradition kommenden, flexiblen und geschwinden Tito-Partisanen Großbritannien, eine eigene Thessalonikifront zu eröffnen, wie es zuvor im Ersten Weltkrieg notwendig gewesen ist. Der türkische Zivilisationsprozeß war in den vierziger Jahren – Merry Old England sei dafür Dank – bereits so weit fortgeschritten, um von der Diplomatie Winston Churchills im Neutralitätsstatus sowohl gegenüber Berlin als auch mit Bezug auf Moskau gehalten werden zu können, sodaß damals Großbritannien einen dschihadistischen Flächenbrand mit kaum vorstellbaren Folgen – wenn auch mit Mühe – rechtzeitig abzuwehren und so auch Griechenland vor dem Schlimmsten zu bewahren, was wahrscheinlich bei einem direkten, zu offenen Eingreifen Englands auf dem Balkan der Fall gewesen wäre.

Gerade diese historische Konstellation zu würdigen, wurde gerade auch am Institut für Geschichte durch die systematische Penetration seitens der sogenannten „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit“ des amerikanischen CIA und dessen Waldheim-Watchlistcampaign unterlaufen – gehörte doch die Steiermark genau aus dem oben kurz und bündig umschriebenen Grund als eigentliches historisches Tor Österreichs zum Balkan 1945 – 1955 der britischen Militäraufsichtsdienstbehörde an. Mittlerweile ist sogar die traditionsreiche englische Buchhandlung, die auf die ursprüngliche Widerstandskultur der Anglo-Austrian-Society zurückgegangen ist, infolge der vielen Förderungen der „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit“ – hoffentlich nicht endgültig und ein- für alle-Mal aus Graz verschwunden. Daher meine herzlich innige Bitte: „Finger Weg“ von bzw. bei – je nach Perspektive des betrachtend Lesenden – allen störenden Einflußnahmen, wie sie durch die Waldheim-Watchlistcampaign gegenüber einzelnen wehrlosen österreichischen Opfern nach dem Widerstand gegen Hitler der Fall ist oder sein könnte!

Semper vincat veritas – auf daß stets die Wahrheit siege!

Graz, 1.3.2017, A. Rosenberger

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