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[Arbeit&Los] Ankündigung: 7. Internationale Woche des Grundeinkommens, 15.–21. September 2014

Bloged in Allgemein,Systemalternativen by friedi Freitag September 5, 2014

der Verein „Aktive Arbeitslose Österreich“ unterstützt natürlich die 7. Internationale Woche des Grundeinkommens […]. 

Pressemitteilung Runder Tisch – Grundeinkommen

#BGE #Grundeinkommen

Wien, 02.09.2014

7. Internationale Woche des Grundeinkommens von 15.–21. September 2014

„Sozialen Zusammenhalt in Europa stärken“ ist das Motto der diesjährigen Grundeinkommenswoche. Veranstaltungen an sechs Orten in Österreich geplant. Themen sind die Finanzierungsfrage, Menschenrechte, Gesundheit, Wachstumskritik und Nachhaltigkeit sowie Ernährungssouveränität.

Sozialen Zusammenhalt in Europa stärken

Die 7. Internationale Woche des Grundeinkommens von 15. bis 21. September 2014 steht unter dem Anliegen, den sozialen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Nach sechs Jahren Rezession, nach vier Jahren von der Troika auferlegten Sparpolitik und angesichts eines Rekordniveaus von Armut und Arbeitslosigkeit, steht Europa vor – zunehmend gewaltvollen – Konflikten, sowohl in den EU-Ländern als auch in der EU-Peripherie.

Angesichts dieses Kontextes wollen die Organisatoren –das europaweite Grundeinkommensnetzwerk UBIE (Unconditional Basic Income Europe), das österreichische Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt und die Attac Inhaltsgruppe Grundeinkommen – die aktuelle soziale und demokratische Bedeutung des bedingungslosen Grundeinkommens hervorheben, da es die Grundlage für die „Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Europa“ werden könne.

Veranstaltungen in Wien, Steiermark, Nieder- und Oberösterreich

Das Programm in Österreich spannt einen Bogen von einführenden Veranstaltungen über die Finanzierungsfrage bis hin zu Themen wie Gesundheit, Ernährungssouveränität, Wachstumskritik und Nachhaltigkeit.

 

Wien

In Wien berichtet Klaus Sambor, Koordinator der jüngst gelaufenen EU-BürgerInnen-Initiative „Bedingungsloses Grundeinkommen“ (EBI BGE), gemeinsam mit Ulrike Sambor über die aktuellen Bemühungen der internationalen Grundeinkommensbewegung (Mi., 17.9.). Die gesundheitsfördernde Wirkung des BGE wird bei einem Workshop mit Angelika Gross aus Frankreich diskutiert (Fr.-Sa., 19.-20.9.). Mit der Sozialwissenschafterin Brigitte Kratzwald („Solidarische Ökonomie und Commons“, mit Andreas Exner) kann darüber nachgedacht und gestritten werden, ob es möglich ist, ohne Geld und Chef zu arbeiten (Do., 18.9.). Ralph Boes, der Hartz IV in Deutschland mit drastischen Aktionen wie Hungerstreiks kritisiert, erklärt im Burgkino, warum er stattdessen für das bedingungslose Grundeinkommen eintritt (So., 21.9.). Die Wirtschaftscoach Christine Bauer-Jelinek stellt zur Diskussion, ob das BGE eine Gegenmacht zur Macht des Kapitals sein könne (Sa., 20.9.).

 

Niederösterreich

In Mödling spricht der Ökonom Friedrich Hinterberger, Gründer von SERI (Sustainable Europe Research Institute), über den „Wachstumswahn“ und was das Grundeinkommen dem entgegensetzen würde (Mo., 15.9.). Helmo Pape, der bis vor Kurzem im Devisenhandel bei einer österreichischen Bank arbeitete, spricht darüber, warum für ihn das Grundeinkommen die richtige Idee für die Zukunft ist, deren Verbreitung er nun seine ganze Aufmerksamkeit widmet (So., 21.9.). Markus Blümel vom österreichischen Netzwerk Grundeinkommen schlägt im Pfarrhof Gaweinstal vor, das Menschrecht auf Leben als bedingungsloses Grundeinkommen zu konkretisieren (Mi., 17.9.).

 

Oberösterreich

In Steyr organisieren Treffpunkt Mensch & Arbeit, Attac, ÖGB Funktionsforum Bildung Steyr, Nets und Treffpunkt Dominikanerhaus in Kooperation eine Straßenaktion (Do., 18.9.).

 

Steiermark

In Graz zeigt Siegfried Kaiser von der Attac Inhaltsgruppe Grundeinkommen nicht nur, dass, sondern auch wie das Grundeinkommen in Österreich zu finanzieren wäre (Mi., 17.9.). Bei dem adaptierbaren Finanzierungsmodell lassen sich einzelne Parameter wie Höhe des Grundeinkommens und Höhe einzelner Steuern verändern. Dadurch soll erkennbar werden, welche Auswirkungen die Einführung auf wessen Geldtasche hätte. Im vorgeschlagenen Modell würden 90 Prozent der Menschen finanziell profitieren. In Kapfenberg lädt die Vernetzungskugel um Heinz Hagemann wie in den letzten Jahren auch heuer zum kostenlosen Frühstück, um gemütlich über das Grundeinkommen zu philosophieren (Sa., 20.9.).

 

Macht das Grundeinkommen satt?

Erstmals beteiligen sich Mitglieder aus den derzeit in Österreich boomenden FoodCoops (Lebensmittelkooperativen) mit einem Workshop an der Woche des Grundeinkommens (Sa. 20.9.). „Wir finden, Grundeinkommen und FoodCoops passen gut zusammen,“ erklärt Christof Lammer, Mitglied des Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – B.I.E.N. Austria und der FoodCoop d’Speis. „In den FoodCoops kooperieren Menschen und befriedigen ihre Bedürfnisse mit freien Arbeits- und Geldbeiträgen und durch demokratische Selbstorganisation. Das BGE und die FoodCoops teilen also eine zentrale Ansicht: Menschen können und wollen in Freiheit tätig sein.“

 

Mit über einem Dutzend Neugründungen im letzten Jahr sind die FoodCoops hierzulande momentan vielleicht der lebendigste Teil der Bewegung für Solidarische Ökonomie. Mitglieder des Vereins d’Speis besuchen seit Feber die anderen Wiener FoodCoops, um gemeinsam die Veranstaltung vorzubereiten. An dem Workshop beteiligen sich auch ProduzentInnen und LieferantInnen, wie etwa von der solidarischen Landwirtschaft Mogg. Zuerst werden kurz Grundeinkommen (Brigitte Kratzwald), Community Supported Agriculture/CSA (Richard Mogg) und FoodCoops (Birgit Walter) vorgestellt. Danach sind alle eingeladen, gemeinsam im Weltcafé zu überlegen, was die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für die Agrarpolitik sowie für die Produktion, Verteilung und Konsumption von Lebensmittel bedeuten würde.

 

Zur Geschichte der Woche des Grundeinkommens

Die 1. Internationale Woche des Grundeinkommens wurde 2008 von AktivistInnen in der Schweiz, Deutschland und Österreich initiiert. Im Jänner 2013 starteten AktivistInnen in 14 Ländern die Europäische BürgerInnen-Initiatve Bedingungsloses „Grund-einkommen“ (EBI BGE). Am Ende waren Grundeinkommensgruppen in 25 EU-Mitgliedsstaaten beteiligt und haben es geschafft, mehr als 300.000 Unterschriften innerhalb der EU zu sammeln. Die schweizerische Volksinitiative im selben Jahr war noch erfolgreicher. Die SchweizerInnen werden verbindlich über die Einführung eines Grundeinkommens abstimmen. In der Folge haben sich VertreterInnen aus all diesen Ländern für die Gründung des neuen europäischen Zusammenschlusses UBIE (Unconditional Basic Income Europe) entschieden. Grundeinkommensaktivist Klaus Sambor verspricht sich daher viel von der diesjährigen Woche des Grundeinkommens: „Aufbauend auf die Entwicklungen des letzten Jahres und die europaweite Vernetzung erwarten wir, dass sich heuer weitere europäische Länder, wie die Niederlande, Italien, Frankreich und Spanien an der Internationalen Woche des Grundeinkommens beteiligen werden.“

 

Mit BGE „in Freiheit tätig sein“

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine bedingungslose, finanzielle Zuwendung, die jedem Mitglied der Gesellschaft in Existenz sichernder Höhe, ohne Rücksicht auf sonstige Einkommen, auf Arbeit oder Lebensweise als Rechtsanspruch zusteht und eine Krankenversicherung inkludiert.

 

„,In Freiheit tätig sein’ ist unsere Vision einer Gesellschaft mit Grundeinkommen“, erklären die veranstaltenden Organisationen. „Das bedeutet: Nicht jeden Job um jeden Preis annehmen zu müssen, weil alle Lohnabhängigen eine deutlich gestärkte Verhandlungsposition haben; selbst entscheiden zu können, in welchem Ausmaß welcher Art von Tätigkeit oder Arbeit nachgegangen wird; frei Erwerbsarbeit und andere Arbeit kombinieren zu können.“

 

 

 

Rückfragehinweis für die Medien:

Klaus Sambor, klaus.sambor@aon.at, Tel: 0664-73 43 73 08

 

 

 

Mehr zur Internationalen Woche des Grundeinkommens: http://basicincomeweek.org/

 

Programm in Österreich

auf Deutsch: http://www.pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Flyer_WdGE2014.pdf

auf Englisch: http://www.pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Flyer_WdGE2014en.pdf

auf der Landkarte: http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014

 

Mehr zum Grundeinkommen: http://grundeinkommen.at/

 

Mehr zu FoodCoops: http://foodcoops.at/

 

Im Anhang findet sich das Plakat zur Grundeinkommenswoche.

Plakate der Einzelveranstaltungen:

http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Plakate/WdGE2014_Plakat.jpg

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http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Plakate/WdGE2014_Plakat_Was ist das BGE.jpg

http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Plakate/WdGE2014_Plakat_Wie macht uns das Grundeinkommen satt.jpg

 

Fotos von Vortragenden:

 

 

Birigit Walter (li): http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Vortragende/Birigit_Walter.jpg
Brigitte Kratzwald: http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Vortragende/Brigitte_Kratzwald.jpg
Angelika Gross: http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Vortragende/Angelika_Gross.jpg
Biohof Mogg: http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Vortragende/Biohof_Mogg.jpg
Helmo Pape: http://pro-grundeinkommen.at/WdGE2014/Vortragende/Helmo_Pape.jpg

Christine Bauer-Jelinek:

http://www.bauer-jelinek.at/pressecorner.html

Ralph Boes:

http://artikel1gg.de/planungshilfen/Bilder.htm

Klaus Sambor:

http://www.flickr.com/photos/stanjourdan/8342441220/

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Klaus_Sambor_BGE_Berlin_2013.jpg

 

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