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SOZ – Sozialistische Zeitung: Artikelübersicht November 2022

Bloged in Allgemein,Krise,Protest,Systemalternativen by friedi Samstag November 5, 2022

Artikelübersicht November 2022

Energiekonzerne – Raus aus dem Markt!, von Angela Klein
Christopher Street Day – ein queeres Volksfest, von Ravi T. Kühnel
RWE & Co. enteignen, von Matthias Becker
Wem dient der Strommarkt?, von Wolfgang Pomrehn
Lützerath: Enttäuscht von den Grünen, Erklärung vom Waldpädagogen Michael Zobel
Eine Briefmarkenserie widmet sich wichtigen Berufen, von Kai Böhne

Innen

Grüne und Krieg, von Albrecht Kieser
Lützerath: Enttäuscht von den Grünen, Erklärung vom Waldpädagogen Michael Zobel
Die LINKE vor der Entscheidung, von Thomas Goes
Gewinnt die extreme Rechte den Kampf um die Krisenlösungen?, von Alexander Jüschke

International

Emma Dabiri über rassische Zuschreibung und was sie mit Kapitalismus zu tun hat, Nachdruck aus StadtRevue (Köln)
Ölarbeiter voran: Regierungen drohen das Streikrecht einzuschränken, von Matthias Becker
Europäische Union: Keine Zukunft, keine Alternativen, von Ingo Schmidt
Stimmen aus der russischen Antikriegsbewegung, dokumentiert
Russische Menschenrechtsorganisation Memorial erhält den Friedensnobelpreis, von Angela Klein
Streiks und Demonstrationen in Frankreich, von Bernard Schmid
Iran: ›Frauen, Leben, Freiheit!‹, dokumentiert

Militarisierung & Krieg

Grüne und Krieg, von Albrecht Kieser
Stimmen aus der russischen Antikriegsbewegung, dokumentiert
NATO-Strategie, Bundeswehr-Umbau und Turbomilitarismus, von Jürgen Wagner

Thema: Fußball WM in Katar

Boykottiert Katar!, von Gerhard Klas
Die Machenschaften des internationalen Fussballs, von Bernd M. Beyer und Dietrich Schulze-Marmeling
Arbeitsmigrant:innen in Katar organisieren sich, Interview mit dem Aktivisten Chandra

Ökonomie, Kapital & Arbeit

Tarifabschluss in der Chemieindustrie, von J.H. Wassermann
RWE & Co. enteignen, von Matthias Becker
Wem dient der Strommarkt?, von Wolfgang Pomrehn
Stahlindustrie transformieren!, von Hanno Raußendorf
Arbeitsplatzvernichtung in der Automobilindustrie, von Otto Ersching
Ölarbeiter voran: Regierungen drohen das Streikrecht einzuschränken, von Matthias Becker
Im Oktober fanden mehrere linke Gewerkschaftstreffen statt, von Violetta Bock
Zeit verschwenden in Krisenzeiten, von Rolf Euler
Europäische Union: Keine Zukunft, keine Alternativen, von Ingo Schmidt
Streiks und Demonstrationen in Frankreich, von Bernard Schmid

Ökologie & Klima, Energieversorgung

RWE & Co. enteignen, von Matthias Becker
Wem dient der Strommarkt?, von Wolfgang Pomrehn
Lützerath: Enttäuscht von den Grünen, Erklärung vom Waldpädagogen Michael Zobel
Aktivist:innen der Klimagerechtigkeitsbewegung veröffentlichen zwei Bücher, von Gerhard Klas

Gesellschaft & Patriarchat

Christopher Street Day – ein queeres Volksfest, von Ravi T. Kühnel
Zeit verschwenden in Krisenzeiten, von Rolf Euler

Geschichte

Auf den Spuren der jüdischen Kommunistin Betty Rosenfeld, von Peter Nowak

Nachruf

Willi Hajek (1946–2022), von Jochen Gester

Feuilleton

Eine Briefmarkenserie widmet sich wichtigen Berufen, von Kai Böhne

Buch

Aktivist:innen der Klimagerechtigkeitsbewegung veröffentlichen zwei Bücher, von Gerhard Klas
Auf den Spuren der jüdischen Kommunistin Betty Rosenfeld, von Peter Nowak
Natascha Strobl: Radikalisierter ­Konservatismus, von Ravi T. Kühnel

Film

Zur Viennale 2022, von Kurt Hofmann

Nur Print

Wollt ihr auch mal die Printausgabe der SOZ in Händen halten, spüren, wie sie sich anfühlt, riechen, wie linke frisch gedruckte Artikel riechen – und dabei die Arbeit der Zeitungmacher*innen unterstützen? Hier geht es zum (auch Probe-) ABO: https://www.sozonline.de/abobestellungen/

Unser Selbstverständnis

Die Sozialistische Zeitung (SoZ) setzt sich zum Ziel, publizistisch dazu beizutragen, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, verlassenes und verächtliches Wesen ist.

Sie versteht sich deshalb als Teil der emanzipatorischen Bewegungen, deren Ziel die Befreiung der Menschen von Unterdrückung, Ausbeutung, Entfremdung und Gewalt ist.

Der Kampf für umfassende Emanzipation kann nur erfolgreich sein, wenn die unterdrückten und entfremdeten Menschen sich für ihre eigenen Interessen und gegen Unterdrückung und Erniedrigung selbst engagieren. Deshalb verteidigt die SoZ demokratische Ansprüche individueller wie kollektiver Art und bekämpft alle Formen ausgrenzender Diskriminierung (Chauvinismus, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus usw.) in der bürgerlichen Gesellschaft wie auch innerhalb linker Organisationsformen.

Der Kampf für umfassende Emanzipation in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft wird nicht zuletzt entlang des Widerspruchs zwischen Lohnarbeit und Kapital geführt. Deshalb versteht sich die SoZ als grundsätzliche Gegnerin der weltweit vorherrschenden kapitalistischen Gesellschaft und ergreift Partei für die gegen Profitstreben und Konkurrenzkampf streitenden abhängig Beschäftigten.

Es gibt Widersprüche, die nicht auf den Widerspruch von Lohnarbeit und Kapital zu reduzieren sind – die Geschlechterfrage und die Ökologiefrage beispielsweise oder die Missachtung demokratischer Rechte von besonders unterdrückten und benachteiligten Bevölkerungsteilen. Deren praktische und theoretische Bearbeitung erfordert eigenständige Mittel. Ihre besondere Ausformulierung erfahren diese Widersprüche durch die bürgerliche Gesellschaft und den sie zentral durchziehenden Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit. Es bedarf deswegen einer neuen, sich nicht selbst herstellenden Einheit in der Vielfalt, eines neuen Bündnisses von demokratischen und sozialistischen Kämpfen.

Da der Kampf um umfassende Emanzipation ein internationaler ist und letzten Endes auch nur dann erfolgreich sein kann, wenn er als internationalistischer weltweit geführt wird, versteht die SoZ die Förderung internationaler Solidarität und internationaler Zusammenarbeit als eine besondere Aufgabe der Zeitung.

Notwendig ist eine sozialistische Gesellschaft. Ihre ökonomische Grundlage kann nur sein: eine demokratisch geplante, selbstverwaltete Wirtschaft, die sich vor allem an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – anstatt am Profit der Unternehmer und Banker oder den Privilegien der Bürokraten. Ihre politische Grundlage kann nur sein: Die Verwirklichung der breitesten Demokratie, die Selbstbestimmung der Produzenten und die Selbstorganisation all derer, die einer besonderen Form der Unterdrückung unterliegen. Ziel muss also eine Gesellschaft sein, die im Gegensatz zur bürgerlich-kapitalistischen Klassengesellschaft und zu den ehemaligen bürokratischen Regimen (in der Ex-DDR, der Ex-UdSSR, in China usw.) steht. Sozialistische Demokratie kann sich nur da entwickeln, wo individuelle Rechte garantiert und erweitert werden, wo sich politische, soziale und kulturelle Demokratie entwickeln kann, ohne auf Grenzen von Macht und Herrschaft zu stoßen.

Eine solche Gesellschaft von morgen wird in den Kämpfen von heute aufgebaut. Die SoZ als eine von Parteien unabhängige Zeitschrift tritt in diesen Kämpfen für die Einheit der sozialistischen Kräfte und für den Aufbau einer organisierten Gegenmacht ein, die uneingeschränkt für diese Ziele steht.

 

 

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