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[Wien/Graz][Palästina Solidarität] 14.5.: Tag der Nakba

Bloged in Krise,Protest by friedi Montag Mai 9, 2022

Israel vertreibt systematisch Palästinenser*innen
Mahnwache – Nakkba Gedenktag

  • Wien, 14.5.2022, 16:00 Mariahilferstraße
  • Wien, 14.4.2022, 14:00 Graben
  • Graz, 15.5.2022, 16:00 Kernstockgasse

Israel vertreibt systematisch die Palästinenser*innen

Samstag, 14. Mai 2022 um 16 Uhr Mariahilferstrasse Ecke Neubaugasse

Tagtäglich hört man von der „Gewalt“ in Jerusalem. Die Ursachen werden verschleiert und die Schuld wird den Palästinenserinnen und Palästinensern zugeschoben.
Die Realität ist jedoch eine andere, nämlich der Versuch der Besatzer die Heiligen Stätten der Muslim*innen Schritt für Schritt zu erobern, die Moschee zu zerstören und anstatt ihrer einen Tempel zu errichten. Als Speerspitze dienen dabei die rechtsradikalen Siedler, die immer weiter vordringen und von der Polizei dabei geschützt werden. Zur physischen Gewalt der kolonialen Landnahme gesellt sich auch die symbolische, die der Demütigung dient und mit Vernichtung droht. In Hebron hab sich die israelischen Neofaschisten bereits eines Teils der Moschee bemächtigt.
Wehren sich die Palästinenser*innen, beispielsweise in dem sie zum Schutz der Moschee die Nächte dort verbringen, reagiert die Polizei mit dem Sturm und sogar dem Einsatz von Tränengas im Gebetshaus. Allein während des Fastenmonats sind mehrere Dutzend Palästinenser*innen von den Israelis getötet worden, darunter auch Frauen und Kinder.
Der Anspruch auf den Zentralbezirk ist Teil der systematischen ethnischen Säuberung Jerusalems, des Westjordanlands sowie des Negev.
Die Nakba, das große Massaker, ist der Ursprung des israelischen Kolonialstaats. Doch die Vertreibung hat nicht aufgehört – im Gegenteil, sie bestimmt den Charakter des Apartheidstaates. Dabei geht es nicht nur gegen Muslim*innen, sondern die Gewalt der Besatzer richtet sich genauso gegen Christ*innen. Deren Anteil an der Bevölkerung Jerusalems lag bei der Nakba bei einem runden Drittel. Heute zählen sie nur mehr wenige Prozent. Über die Stadt aller Religionen will der Zionismus eine alleinige Macht etablieren.

Doch die allerwichtigste Tatsache ist, dass der palästinensische Widerstand nie aufgehört hat. Eine Intifada folgt der anderen, trotz aller Versuche der Spaltung. So sind die Palästinenserinnen und Palästinenser zu einem der am meisten mobilisierten und politisierten Völker gewachsen, die anderen als Vorbild dienen und immer mehr Solidarität erlangen. Die palästinensische Bewegung hat schließlich zum weltweiten Boykott der israelischen Apartheid aufgerufen, der mehr und mehr Unterstützer*innen findet.

Währenddessen setzt die schwarzgrüne Regierung ihren extremistischen Kurs der Unterstützung von Apartheid und kolonialer Gewalt fort. Sie will Österreich in den westlichen Block an der Seite Israels einreihen. So hat Kanzler Nehammer demonstrativ verlauten lassen, dass er zionistische Staatsterrorakte abermals mit dem Hissen der israelischen Fahne gutheißen würde.

Österreich muss zur verfassungsmäßigen Neutralität zurückkehren!
Die fortgesetzte Nakba und die israelische Apartheid müssen ein Ende finden!
Jerusalem muss die Stadt aller Religionen bleiben!

Palästina Solidarität Österreich

Mahnwache von Frauen in Schwarz (Wien)

Samstag, 14. Mai 2022, von 14:00 bis 15:30 Uhr
Graben/Ecke Kohlmarkt, 1010 Wien

Massenhafte Vertreibung der Palästinenser vor, während und nach der Gründung Israels 1948.
Die Nakba setzt sich bis heute fort („The ongoing Nakba“).
Sie ist nicht nur ein historisches Ereignis, sie geht seither weiter mit steigender Brutalität von Seiten Israels
Ganzer Text: https://www.palaestinasolidaritaet.at/de/4755

Nakba-Gedenktag

15. Mai 2022, von 16:00-19:00 Uhr,
Graz, Kernstockgasse 9

Kulturelle Beiträge aus Palästina
• Musik mit Hamza Hassan & Freunden
• Gedichte auf Arabisch und Deutsch
• Präsentation von Palestine Remembered
• Virtuelle Ausstellung
• Kulinarische Köstlichkeiten

1947 bis 1949 vertrieben zionistische paramilitärische Organisationen und Israels Armee rund 800.000 Palästinenser:innen, entvölkerten 11 Kleinstädte und machten 430 Dörfer dem Erdboden gleich. Sie verfolgten damit einen Plan der systematischen ethnischen Säuberung, um einen rein jüdischen Staat zu schaffen. Dieses Ereignis nennen die Palästinenser:innen „Nakba“, große Katastrophe – eine Katastrophe, die bis heute andauert! Seit über 70 Jahren zerstört Israel palästinensische Häuser, entwurzelte Millionen Olivenbäume, vernichtet wirtschaftliche Grundlagen, vertreibt vor den Augen der Welt palästinensische Familien aus ihrer Heimat (aktuell in Jerusalem und im Naqab) und erweitert entgegen dem Völkerrecht seine Kolonial-Siedlungen – die
Weiterführung der Gewalt gegen Palästinenser:innen seit seiner Staatsgründung am 15. Mai 1948 auf palästinensischem Land. Während jüdische Menschen aus der ganzen Welt nach
Israel einwandern dürfen, verweigert die israelische Besatzungsmacht noch immer die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachkommen, ein Recht lt. UN-Resolution 194. Um an diese traumatische Erfahrung zu erinnern, ihr Recht auf Rückkehr einzufordern und standhaft gegen die bis heute andauernde Kolonialisierung ihres Landes und Israels Politik der Apartheid zu protestieren, begehen die Palästinenser:innen und solidarische Menschen jedes Jahr am 15. Mai weltweit den „Nakba-Tag“.


www.palaestinasolidaritaet.at

info@palaestinasolidaritaet.at

https://t.me/palsolioe

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