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Klima-Proteste – Klima-Krise – Klima-Rettung: Hype/Notwehr/Panikmache?

Bloged in Allgemein von friedi Freitag August 16, 2019

Der Mensch verändert das regionale Klima zumindest seit er Städte baut – der Londoner Smog ist allen bekannt.

Auch durch andere Aktivitäten greift der Mensch seit Jahrtausenden in das Lokalklima und die Vegetation ein. Meist um die Lebensbedingungen zu verbessern aber auch mit negativen Auswirkungen.

In jüngerer Zeit sind etwa der Assuan-Damm oder die Bewässerungsprjekte um den Aral-See sind Beispiele für dramatische Eingriffe in den natürlichen Ablauf.

In der jüngsten Vergangenheit haben sich die  Katastrophenmeldungen verdichtet: DDT, Saurer Regen und Ozonloch seien hier in Erinnerung gerufen (von den 1000Tonnen versenktem Schiffsraum, von den Gasgranaten von den brennenden Städten usw. hat die Natur freundlicherweise nichts mitbekomen…)

Nun haben wir die Kampagne der Klimaerwärmung durch CO2.

Auffallend ist, die monokausale Zuschreibung dieser Klimaerwärmung an ein harmloses Gas, das, schwerer als Luft, in der Atmosphäre relativ schnell durch Regen ausgewaschen wird.

Das ist ähnlich dem Problem des Ozon-Lochs, das angeblich durch ein nahezu innertes Gas, dem in Kühlmaschinen eingesetzten Flor-Kohlen-Wasserstoff mit der Handelsbezeichnung Freon, verursacht wurde. Diese FCKW-Kampagne hatte viele Ähnlichkeiten mit der jetzigen CO2 Kampagne: FCKW ist viel schwerer als Luft, es ist extrem reaktionsträge und die Erklärung, wie so ein Gas die Ozonschicht abbauen kann – also in die Stratosphäre gelangen, sich an den Polen anhäufen und plötzlich reaktiv werden kann war mehr als schwierig. Die Verursachung der Schäden wurde daher auch, ähnlich wie nun bei CO2 mit Korrelation von Vorkommen und Schäden erklärt. Erst sehr spät gelang es, überhaupt einen chemischen Prozess zu finden, der das reaktionsträge Freon bei -30Grad überhaupt als Reaktionspartner mit dem Ozon ausweisen konnte.

Aufgrund dieser lückenhaften Ursachenaufklärung kursierten damals auch die Verschwörungstheorie, das Auslaufen der Patentrechte für Freon sei der eigentliche Grund für die Kampagne. Da Freon als Verursacher für die Ozonlöcher über den Erdpolen identifiziert wurde, wurde Freon verboten. Die Kühlschränke werden seither mit dem brennbaren Propan betrieben (gegen das man ein paar Jahre früher, als die DDR solche Kühlschränke hergestellt hatte, noch mit massiven Angstkampagnen bekämpft wurde).

Es gibt auch noch eine weitere Ähnlichkeit zu der aktuellen CO2 Kampagne: Die monokausale Ursachenzuschreibung. Während noch Jahre zuovor, basierend auf der Polsprungtheorie etwa genau solche Ozonlöcher vorhergesagt wurden (und werden), wurde zu den Kampagnen-Zeiten keine anderer Erklärungen publiziert.

Nun ist es wieder so. In der populärwissenschaftlichen Zeitschrift Hobby wurde 1953 die damals schon bemerkbare Klimaveränderung in Europa noch als natürliches Phänomen, als Ende der Zwischeneiszeit, dargestellt. Heute machen das nur mehr sogenannte „Klimaskeptiker„. Kein, als seriöser Wissenschafter arbeitender Mensch kann es sich heute leisten, die Klima-Erwärmung aufgrung CO2 in Abrede zu stellen.

Aufgrund der offensichtlichen Argumentationsprobleme in der ursprünglichen Kampagnendarstellung wurden die Argumente inzwischen angepasst. Es sind die als Ursachen für allfällige Klimawirksamkeit auch so diversifiziert worden, dass eine ernsthafte Kritik kaum mehr möglich ist:

Aus der Klima-Erwärmung wurde die Klima-Veränderung; aus dem Verursacher CO2 wurde das Indikator-Gas CO2. Die Klimaveränderung wurde von der Zuschreibung zu den Verbrennungsprozessen ausgeweitet. Es gibt nun CO2-Äauivalente etwa für Wasserdampf oder Methan.

Zum Glück (und das meine ich nun sehr zynisch) gibt es eine Rettung für den Planeten: Höhere Steuern!

Wenn wir nur genug Abgaben auf Luft, Wasser, Rindfleisch – gekoppelt mit Förderungen für Landwirtschaft, Windpropeller, Elektroauto usw. zehlen, wenn wir also den einfachen Menschen höhere Steuern aufbrumen, damit die Industrie (auch die landwirtschaftliche Industrie) mehr Ressourcen bekommt, dasnn können wir den Planeten retten.

Diesem Zahlungssystem entkommt niemand! Zur Zeit wird noch gegen die Industriestaaten gehetzt, weil dort die Leute reicher sind, aber auch die sogenannten unterentwickelten Länder werden diesem Zahlungssystem nicht entkommen: Schließlich produziert jedes Tier und jeder Mensch CO2 und ist damit steuerpflichtig. Kühe produzieren noch dazu Methan. Wenn die Kühe also in einem Land mit Geld stehen, kann man schon kassieren.

Dabei wird übersehen: Die Grundlage der Ökonomie ist die effiziente Ressurcen-Nutzung. Wenn die sogenannte „grüne Technologie“ teurer ist, als die aktuelle Technologie dann bedeutet das auch im allgemeinsen, dass sie Ressourcenintensiver ist.

Es ist auch auffallend, dass die Schädigung der Umwelt und der Atmosphäre nebst ihren Ursachen lange bekant sind, aber alle Entscheidungsträger lediglich Maßnahmen einführen, die ihnen mehr Einkommen sichern ohne die Ursachen zu unterbinden.

Der Individualverkehr, der das zentrale Übel ist, wird weiter gefördert. Immer kürzerwerdende Produktzyklen werden durch Werbung als „modern“ und „Frotschritt“ gefördert. Der Raubau an der Natur, der durch die Bodenspekulation angeheizt ist, wird forciert – auch in Graz zu sehen: Wo noch vor 10 Jahren Felder waren, stehen jetzt Siedlungen und Bürogebäude – zum Teil mit Räumen, für die erst Menschen von weit her geholt werden müssen.

Noch perverser ist Touristikindustrie allen voran die Kreuzfahrtschiffe und der Flugverkehr.
Die Mobilität wird überall gefördert, ob beim Urlaub oder beim Beruf.

Während Kinder auf der Straße für das Klima demonstrierern, rechnen die Macher (auch in Österreich) mit einer Zunahme des Luftverkehrs in den nächsten Jahren um 50% .

Nach all den Darstellugen: Was soll das?

Nun: Die Natur ist ernsthaft gefährdet und zwar durch die Agitateure im liberalistischen Kapitalismus. Die sogenannten Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft denken gar nicht daran, hier andere Wege einzuschlagen – sie denken nur daran, neue Kapitaleinkünfte zu lukrieren.

Wenn die Kinder demonstrieren, wenn zum Klimastreik aufgerufen wird, so ist dies berechtigte notwehr gegen diese Herren (und Damen). Leider sind diese Demonstrationsbewegungen voll im neoliberalen Korsett eingespannt. Sie verlangen Steuern, sie verlangen neue Windkraftanlagen, Wasserstoffautos ja vielleicht sogar Atomanlagen – sie verlangen das, was man ihnen vorgibt.

Die zu verlangenden Maßnahme aber wären:

– Stopp der Landverbauung
– Stopp und Reduktion der militärischen Rüstung
– Produktion von langlebige Produkte
– Geschlossene Produktionskreisläufe
– Rückkehr zur Reparaturkultur
– Radikale Einschränkung des Individualverkehrs
– Regionalisierung des Warenverkehrs
– Stopp der Förderung von Transportbetrieben (Flug, Schiff, Lastwagen)
–  Reduktion der individuellen Mobilität

und vor allem: Ein Systemwechsel!

In dem Systemwechsel wäe natürlich enthalten, dass die gratisenergie der Sonne, die in ausrechenden Maße zur verfügung steht, endlich genutzt wird und auch, dass Vorkehrunge für ein geändertes Klima getroffen werden (Zisternen, feste Bauten usw.).

Wie zu sehen ist, ist das aber nicht auf der Agenda der Politik.

Im Gegenteil: Auch in der EU soll wieder weiter aufgerüstet werden. Die individuelle Mobilität ist nahezu eine heilige Kuh geworden – vom internationalen Warenströmen bis hin zu den Kirsche aus Chile ganz zu schweigen.

Leider werden die Proteste so ausgerichtet, dass mehr Steuern und Verzicht auf Nahrung gefordert wird. Die massive Kampagne zum Thema CO2 unterbindet dabei jegliche weitergehende Diskussion.

Das Positive zum Schluss: Die Welt wird ncht untergehen. Könnten wir das Klima wirklich ändern, so könnten wir es ja auch reparieren – und ändert sich das Weltklima nicht wegen dem Menschen, wäre es an der Zeit unsere Technik einzusetzen um in einer veränderten Welt leben zu können.

Nur Steuern zahlen wird die Mehrheit nur verelenden und das Klima nicht retten…..

Graz, 16.8.2019, W.Friedhuber

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