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Aufruf der Ohnmacht

Bloged in Allgemein by friedi Mittwoch Juni 22, 2011

Nun ist es endgültig wieder soweit: Es werden die Bevölkerungen gegeneinander ausgespielt: Die Griechen sind die Betrüger, die Deutschen sind die Schuldigen, die Österreicher mit dabei, Spanier und Portugiesen sind faul – und alle zusammen haben zu gut gelebt!

Die wahren Schuldigen, die wahren Betrüger bleiben im Hintergrund! Sie lassen über Medien ihre Lösungen verbreiten, die da heißen: Gebt mir! Gebt – denn ich will haben!

Griechenland muss privatisieren, Österreich muss privatisieren, Deutschland muss privatisieren usw…

Interessant: Die Griechen haben angeblich über ihre Verhältnisse gelebt und nun müssen sie privatisieren, die Deutschen, die sogenannten Sparmeister müssen auch privatisieren – sehr interessant. Auch wir in der Steiermark, in Österreich – in obigen Nachrichten die Schuldigen, die Sparmeister – auch wir: Leider zuviel Butter am Brot gehabt (nicht etwa die Androschs, die Ederers, die Prölls, die Bartensteins, die Herbersteins, die Leitl’s, die Treichls – neinein: die Lahmen, die Pensionistinnen und Pensionisten, die gierigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Frauen die Kinder die sind’s, welche die Butter am Brot hatten).

Wem es jetzt noch nicht wie Schuppen von den Augen fällt: Da läuft ein großflächiger Betrug! Nicht der der Griechen an den Deutschen und nicht der der Deutschen an den Griechen – der Betrug lautet, Finanzhaie gegen die Bevölkerungen – egal wo!

Darum: Stoppt sofort die Privatisierung. Liebe Leute, wenn sich diese Geldmafia nun die letzten Realitäten angeeignet haben (entschuldigt: Privatisiert haben – zum Schuldenabbau), dann lassen sie die Währungen zusammenkrachen! Wenn “wir” den Griechen helfen wollen, dann sollten wir verhindern wir, dass sich die Finanzeliten (auch bei uns) die letzten Realitäten aneignen! Diese Finanzhaie müssen ihren Einfluss auf die Regierungen verlieren! Die Parlamente müssen wieder die Entscheidungsträger werden – nicht die Hinterzimmerabsprachen! Leute wie Faymann, Voves und wie sie z.B. in Österreich alle heißen, muss die Legitimation für außerparlamentarische Absprachen mit internationalen Finanzagenturen entzogen werden. Eine EU die von Ratingagenturen regiert wird, brauchen wir nicht! Griechenland, Österreich, Spanien, Italien oder eben auch die EU hat dafür zu sorgen, dass an erster Stelle eine soziale Gesetzgebung herrscht!

Was ist zu tun? Nun die Lösung bietet sich an, darf aber natürlich nicht propagiert werden – jagt die, welche die Finanzdiktatur stärken zum Teufel! Stoppt die Privatisierung! Pensionssicherung im Umlageverfahren! Stopp den Wucherzins mit Geiselhaft der EU Bürger! Bedingungsloses Grundeinkommen in ausreichender Höhe! Sozial gerechte Steuergesetzgebung!

Bedenkt: Selbst wenn alles in Griechenland privatisiert würde, wäre das Staatsdefizit nicht beseitigt – wohl aber der letzte Rest an Einkünften aus Gemeinbetrieben. Es muss dann alles Zugekauft werden. Wie soll dann das Defizit abgebaut werden? Dies gilt auch für Österreich! Erinnert euch, was zB. Ederer angekündigt hat wenn wir in die EU gehen: jedm würde ein 1000er mehr im Börsel bleiben – der sog. EU-1000er; was bei der Stromprivatisierung gesagt wurde: bis 10% sollte der Strom billiger werden  …

Es ist klar: Wenn zusätzlich Einer verdienen will, dann wird es nicht billiger sondern teurer – und nach dem Privatisieren ist nun einmal ein Eigner da, der zuerst einmal gut verdienen will!

Leider scheinen die, die an die Macht kommen aus 1938 nur sehr kurze Zeit gelernt zu haben. In Österreich waren dies die Amtsträger, die nach 1945 regierten. Sozialer Friede war das das Wichtigste, die Staatsindustrie das Instrument des Aufschwungs.  Die Söhne und Töchter dieser Generation orientieren sich aber anscheinend wieder an der Österreichpolitik von 1929. Es ist anscheinend schon wieder zu lange Friede. Man lebt zwar sehr gut, hält sich aber immer noch für unterbezahlt. Na klar:  International gibt es ja noch welche, die mehr verdienen. Man will also noch mehr! Die jetzigen Herrscher und Herrscherinnen dienen wieder ausschließlich einem Herren: Dem grenzenlose Profit für sich und die ihren. Manager bereichern sich nach gutdünken. Veith-Sorger, Leitl lassen über Radio in den Nachrichten im Namen der von ihnen vertretenen Organisationen (Wirtschaft) verkünden, dass es ihnen reiche – sie wollen mehr! Das “Wirtschaftsparlament” (wirklich! die nennen sich so, um einen Anschein von Legitimität zu erhalten) überreicht dem Landeshauptmann Voves und seinem Co Schützenhöfer Forderungen zur Gemeindezusammenlegung (jaja die fordern das!). Anders als bei Petitionen der Bevölkerung (z.B. bei Menschen mit Behinderungen) ist natürlich Voves bereit diese Anzunehmen – obwohl das “Wirtschaftsparlament” nichts anderes ist als ein trickreich benannter Ausschuss des Wirtschaftsbunds. “Voves nannte auch schon einen Termin, wann er die wichtigsten Änderungen in Sachen Gemeinde- und Spitalsreform umgesetzt haben möchte” (siehe: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/knittelfeld/spielberg_bei_knittelfeld/2766719/wirtschaftsparlament-tagte-red-bull-ring.story ). Der Herr (die Finanzwirtschaft) und sein Diener (der LH) möchten das so, also wird es gemacht! Basta! Das ist im Kleinen – und im Großen so.

Haben die Leute alle vergessen, dass solches Vorgehen schon einmal die Demokratie vernichtet hat? (Steiermark war damals auch unter den Ersten wo das schlagend wurde)

Darum bitte: Protestiert gegen diese Potentaten wo es geht! Zeigt ihnen, dass sie mit ihrer Legitimation spielen, wenn sie einseitig oligarchische Interessen vertreten!

Das Argument, das wir die Superreichen unterstützen müssen, sonst würden sie weggehen, ist keine Drohung sondern eine Hoffnung! Was nutzen uns als Gemeinschaft diese Millionäre, die nur von unseren Arbeitsleistung leben aber sich an der Solidargemeinschaft nicht beteiligen wollen? Was haben die Griechen davon, dass sie reiche Reeder haben? Sparen müssen die Anderen! Diese Geldsäcke fordern nur ihren Zins! Sollen sie doch mit Mann, Frau, Kind und Hund nach China gehen, wo sie auch ihre Fabriken hinstellen.

Die Forderung an die Europäische Union: Entweder es gibt eine soziale Europäische Union oder gar keine lässt sich generalisieren: Entweder es gibt eine Solidargemeinschaft ALLER – oder gar keine!

(Die dargestellte Meinung ist die private, zur Diskussion gestellte Meinung von W.Friedhuber; 12.6.2011)

Kommentare	»
  1. Test

    Trackback by Friedhuber 23. Juni 2011 13:00

  2. hey,heo,servus

    Trackback by rein 23. Juni 2011 15:55

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