Ukraine-Iran-Israel-Russland-USA Exponenten einer verrückten Politik
Bei so vielen verrückten Akteuren in der aktuellen Weltpolitik wollen natürlich auch die EU und die westeuropäischen Länder mitspielen. Wenn schon einzelne durchgeknallte Egomanen das Leben Tausender zerstören, dann will natürlich jeder Rabauke dabei sein – auch die „Friedens-EU“
Ja! Es gibt Gewinner bei diesem Unsinn: Die Waffenproduzenten, die Spekulanten und die Herrscher und Herrscherinnen, die das Geld ohne viel Federlesen beim Fenster hinauswerfen können. Aber für die gemeinen Menschen gibt es im modernen Krieg nur Verlierer. Tod, Zerstörung, Leid, Umweltzerstörung und Armut: Das sind die Folgen eines Krieges im 21. Jahrhundert – und nicht nur im unmittelbarem Kriegsgebiet. Dort ist es nur am schlimmsten.
Besonders gut zu beobachten beim aktuellen Wüten in der Ukraine, im Iran oder in Gaza. Besonders in den Kriegen in Iran und in der Ukraine ist auch gut zu sehen, dass im 21. Jahrhundert der Schaden nicht auf die unmittelbaren Kombattanten beschränkt ist. Aufgrund der Globalisierung sind sofort fast alle übrigen Staaten auch von den wirtschaftlichen Folgen betroffen.
Sehr gut am Beispiel Deutschlands zu sehen: Die Sanktionen gegen Russland haben Deutschland nicht nur von seinen billigen Rohstoffbezugsquellen abgeschnitten, sondern auch von den ungesättigten Absatzmarkt Russland. In der Folge gibt es in Deutschland eine Rezession und eine Deindustrialisierung. Russland leidet zwar an diesen Sanktionen, aber nicht so sehr, dass dies die Kriegsfähigkeit beeinflussen würde.
Natürlich gibt es bei diesem Vorgang auch einen Gewinner: Die USA. Sie ist von den gestörten Handelsbeziehungen bei Gas und Öl kaum betroffen – im Gegenteil: Sie kann nun die Europäer praktisch zwingen, Fracking-Gas aus der USA teuer einzukaufen.
An diesem Beispiel ist noch ein anderer Vorgang gut zu sehen: Die Veränderung der Argumente auf zentralen Gebieten. So war vor 2022 es in der Wirtschaftslehre selbstverständlich, dass man Produkte dort kauft, wo sie billig angeboten werden. Nach 2022 argumentieren diese gelehrten Wirtschaftsprofessoren, dass es von Russland erpresserisch ist, sein Erdgas billig und über energetisch günstigen Pipelines nach Deutschland zu liefern. Statt dessen ist es nun wirtschaftlich vernünftig verflüssigtes Erdgas aus der USA um den dreifachen Preis zu beziehen. Wirtschaftlich vernünftig ist es nun zu „diversifizieren“.
Ein ähnlicher Wechsel der Weltsicht auch bei der Gasgewinnung selbst. War vor 2022 die Gewinnung von Erdgas durch Fracking aus Gründen des Umweltschutzes geächtet. Nun rufen selbst Mitglieder der Grünen Politik danach Gasverladestationen und Vergasungsanlagen an der Küste zu bauen um Fracking-Gas importieren zu können. Die vorhandene Erdgasleitung nach Russland bleibt ungenutzt. Dabei müsste selbst der grünste Grüne inzwischen zugeben, dass dieses Handelsembargo auf den Krieg in der Ukraine kaum einen Einfluss hat.
Gleichzeitig hält gerade Europa den Ukrainekrieg am Laufen. Wobei gebetsmühlenartig wiederholt wird, dass Russland die Ukraine überfallen habe und die Ukraine sich nur verteidigt.
Dass es kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine es sehr wohl die Chance gab, den Krieg im Ansatz zu verhindern, das wird ausgelassen. Nachdem die russische Führung ihren Fehler beim Vorstoß auf Kiew erkannte und sich zurückzog, war Russland für Verhandlungen bereit. Ein Abschluss stand kurz bevor. Aber der Westen, allen voran England wollten nicht. Sie sahen in den gescheiterten Vorstoß eine Schwäche Russlands und die Möglichkeit Russland zu besiegen.
Aber so wie sich Putin im Glauben an eine russlandfreundlich Bevölkerung in der Westukraine getäuscht hatte, genauso täuschten sich die Westpolitiker am Zustand Russlands. Anstatt die diplomatischen Möglichkeiten, die durch die Bezeichnung „Militärische Spezialoperation“ gegeben war, zu nutzen, machte man sich in der Westpropaganda über die Wortwahl lustig. Nun hat man es geschafft, dass auch Russland den Krieg Krieg nennt und hat damit eine Verhandlungsposition ohne Gesichtsverlust vergeben.
Nun ist ein Zustand erreicht, wo beide Kombattanten den Weg der Eskalation gehen. Das ukrainische Militär führt einen tödlichen Lausbubenstreich nach dem nächsten aus um so den Krieg anzuheizen – ohne an der unmittelbaren Front viel zu erreichen. Schon der Vorstoß der Ukraine auf Kursk war so eine sinnlose Eskalation. Nun wird von der Ukraine fast täglich eine Ölraffinerie tief im russischen Hinterland in Brand gesetzt, ein Versandlager – ebenfalls tief im russischen Hinterland – abgefackelt. Das verursacht zwar riesige Klimaschäden – aber ändert nichts am Frontverlauf. Es sind sinnlose und fast würde ich sagen hirnlose Aktionen von pubertärem Machtverhalten. Mchst du mir mein Auto kaputt mache ich dir deinen Zug kaputt – bäh! Militärische Machtspielchen eben. Zudem sind die Angriffe auf zivile Lagerhäuser sehr nahe an Kriegsverbrechen. Sie bewirken nur eines: Dass der andere Rabauke – Putin – das gleiche mit der Ukraine macht – wobei die russische Armee zumindest militärisch an der Front Fortschritte macht – also noch einen militärischen Sinn für den Unsinn angeben kann.
Selbst wenn nichts abgebrannt wird sind die vom Militär verursachten Umweltverbrechen riesig – auch im Frieden. Im Ukrainekrieg erst recht: Mit Mienen verseuchte Felder und Straßen, mit Glasfaser überzogene Landstriche (siehe etwa: WELT), Panzersperrwälle, Stacheldrahtverhaue usw. usw. Schädlich für die Natur, für Wild und auch für Menschen.
Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass in Mitteleuropa nach den Erfahrungen des Ersten- und Zweiten Weltkrieg wieder so eine Idiotie sich breit macht. Ja – im nahen Osten, wo eine religiös verhetzte Führung der anderen gegenüber steht – aber doch nicht in Europa! Das trifft auch auf Israel zu. Israel war doch einmal ein Staat, von dem die Hoffnung ausging, friedlich leben zu wollen. Nun ist Israel praktisch ein Verbrecherstaat geworden.
Eigentlich ist es müßig darüber zu schreiben, denn die Menschen sehen es doch täglich in den Nachrichten. Sie sehen den Genozid in Gaza, sie sehen das sinnlose Bombardieren Israels und der USA im Iran, sie hören die Erpressungen und Drohungen des US-Präsidenten, der Grönland überfallen und Kanada anschließen will; sie erleben die medial Auftritte Selenskyjs und seine Forderungen nach noch mehr Waffen und Geld und noch mehr militärische Schurkenstreiche gegen alle, die nicht die Ukraine unterstützen und sie erleben, dass ihre eigenen Regierungen diesen Wahnsinn unterstützen – mit ihrem Geld!
Pensionen sollen gekürzt werden, Pensionsantrittsalter verschoben, Spitäler geschlossen und Unterstützungen gestrichen werden, damit die Verrückten der Welt mehr Geld für ihr tödliches Spielzeug zu Verfügung haben. Und das Erstaunliche: Sie bleiben im Amt und werden nicht mit einem nassen Fetzen davon gejagt. Damit komme ich zum Schluss: Der Wahnsinn ist epidemisch – und nicht nur auf die Führungsspitze beschränkt.
Ich hoffe noch immer, dass sich etwa in Deutschland Menschen wie Sahra Wagenknecht, General a. D. Kujat, Exkanzler Schröder usw. endlich mehr in die Waagschale werfen, um den Irrsinn zu stoppen.
Graz, 10.8.2026, W.Friedhuber

und das soll bei den leserinnen und leser der kronenzeitung, den seher und seherinnen des orf, den vermeintlich elitären hörerinnen und hörer von ö1, den indoktrinierten konsumenten und konsumentinnen der styria-gruppe ankommen ?
halleluja !
Trackback by kurt strohmaier 11. August 2026 07:11