[Lost in Europe] Selenskyjs Brief an Putin
Selenskyj spielt seine Kartenspielertricks weiter und die europäische E3 (Deutschland, England, Frankreich) ermutigen ihn dazu.
Der Kommentator Niko bei Lost in Eruope schreibt so richtig:
„Man sollte glauben das Niveau kann eigentlich nicht mehr sinken. Weit gefehlt, Selenskyj und die E3 Akteure zeigen, dass es doch geht“ (Lost in Europe, 7. Juni 2026)
In den Medien als Angebot für Friedensgespräche gemeldet, ist der Brief an Putin von Selenkyj eigentlich nur eine reine Frechheit mit Drohungen selbst gegen Putin persönlich (siehe ebd.).
Der Taschenspieler Selenskyj leugnet die Drohung natürlich – er habe nur Fakten genannt. Wir erinnern uns daran, dass dieser Staatsmann (Selenskyj) schon den ungarischen Ministerpräsidenten Orban ähnlich gedroht hat.
Allerdings kann sich Selenskyj anscheinend alles erlauben. Die E3 stehen hinter ihm mit den Geldbündeln und halten den Krieg am Laufen. Dass Putin als Reaktion auf diesen Brief nur ablehnen kann, das war wohl allen klar. Vermutlich wurde er genau deswegen so formuliert.
Ich wiederhole es hier nochmals, weil das in den westlichen Medien immer tunlichst verschwiegen wird: Die Russische Föderation hat die abtrünnigen Oblasten Donezk und Luhansk anerkannt (siehe: bpb, 23.2.2022) und am 5. 10. 2022 in die Russische Föderation aufgenommen.
„Der Föderationsrat hat die Einverleibung der ukrainischen Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson ratifiziert. Das Oberhaus des russischen Parlaments habe heute in Moskau einstimmig für die Aufnahme der Regionen in die Russische Föderation votiert, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass. Putin muss das Annexionsgesetz nun noch unterschreiben, dann tritt es in Kraft. Zuvor hatte die russische Staatsduma in Eilverfahren bereits Gesetze zur Integration der vier von Moskau annektierten Gebiete in der Ukraine verabschiedet. “ (beck-aktuell)
Aus russischer Sicht handelt es sich beim Donbass also um Gebiete der Russischen Föderation, die von der ukrainischen Besatzungsmacht befreit werden. Ein Einfrieren der Front ist also für Russland keine annehmbare Forderung. Einzig die Anerkennung der Unabhängigkeit und das Räumen der Oblasten von ukrainischen Militär wäre für Russland ohne Gesichtsverlust annehmbar. Die E3 und Selenskyj wissen das, machen aber immer die gleichen, für Russland unannehmbaren Vorschläge.
Zudem sind die E3 schon längst Kriegsparteien auf der Seite der Ukraine – also als Verhandlungspartner für eine kompromissbehaftete Beendigung des Wahnsinns in der Ukraine denkbar ungeeignent.
Die Lösungsvorschläge müssten statt dessen sich darum drehen, welchen völkerrechtlichen Status die abtrünnigen Provinzen erhalte – etwa: neutrale Pufferzone – oder irgend etwas in der Art, dem Russland zustimmen könnte. Und vor allem müsste Europa sein Kriegsgeheul gegen Russland mäßigen.

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