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[Epicenter Works] Stoppen wir jetzt die Zensurmaschinen im Internet! Am 20. Juni ist es zu spät!

Bloged in Allgemein by friedi Freitag Juni 15, 2018

nächste Woche, am 20. Juni fällt die EU eine wichtige Entscheidung über die Zukunft des Internets. Uns bleiben nur noch wenige Tage, um die Abgeordneten zu überzeugen, das freie und offene Internet nicht mit einer Vorabkontrolle aller Inhalte zu gefährden. Hilf mit und kontaktiere deine Abgeordneten im Europaparlament! 
>> SaveYourInternet.eu <<

Im Rahmen der Reform des Urheberrechts sollen Zensurmaschinen eingeführt werden. Damit werden alle Inhalte, die du auf Online-Plattformen wie Wikipedia, TripAdvisor, Tinder, GitHub, Facebook oder ähnlichen Online-Plattformen teilen willst, automatisch einer Vorabkontrolle unterzogen und möglicherweise gesperrt, bevor sie online gehen. Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW und Jimmy Wales, der Gründer von Wikipedia warnen in einem offenen Brief, dass die geplanten Uploadfilter das Netz „von einer offenen Plattform für Sharing und Innovation zu einem Werkzeug für die automatisierte Überwachung und Kontrolle seiner Benutzer“ verwandeln. Die Innenminister Deutschlands und Frankreichs haben bereits angekündigt, diese Zensurinfrastruktur auch für andere Zwecke nutzen zu wollen. Uns bleiben nur noch wenige Tage, die Zensurmaschinen im federführenden Rechtsausschuss zu verhindern.
Weitere Details findest du >>hier.

Setze ein Zeichen! Werde Fördermitglied von epicenter.works!
Wir haben viel zu tun, um unsere Vision eines freien und offenen Internets gegenüber den Machthabenden durchzusetzen. Sowohl in Österreich als auch in der EU kommen laufend neue Gesetzesvorhaben, die unsere Freiheit bedrohen. Umso wichtiger ist es, dass möglichst vielen Menschen klar wird: „When politicians fail epicenter.works“. So steht es auf unseren T-Shirts. Wir würden uns freuen, wenn du diese Botschaft verbreitest. Als Fördermitglied mit einem Beitrag von mindestens 100 Euro pro Jahr bekommst du ein T-Shirt gratis.
Details gibts >>hier.

Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten: Österreich will grundrechtswidrige EU-Richtlinie übererfüllen
Nachdem Anfang Juni die ersten Maßnahmen des Überwachungspakets in Kraft getreten sind hat die Bundesregierung vergangene Woche einen weiteren Angriff auf unsere Grundrechte gestartet. Im Ministerrat wurde die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten (PNR, Passenger Name Records) beschlossen. Wir haben den Gesetzesvorschlag bereits im Februar heftig kritisiert. In der Ministerratsversion finden sich kaum Verbesserungen. Nach wie vor setzt Österreich als eines der ersten Länder eine Richtlinie um, die wahrscheinlich grundrechtwidrig ist, da es sich dabei um Massenüberwachung handelt. Weiterhin sollen sogar die Daten innereuropäischer Flüge erfasst werden können, obwohl die Richtlinie das nicht zwingend vorsieht. Wir bleiben dran und werden jede Art von Vorratsdatenspeicherung auf österreichischer und auf europäischer Ebene bekämpfen.

DSGVO: Du hast Rechte, nutze sie!
Seit 25. Mai ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in allen EU-Ländern anwendbar. Sie ist ein großer Fortschritt für die Privatsphäre und den Datenschutz, da wir unsere Grundrechte nun besser gegenüber Unternehmen durchsetzen können. In einem >> ausführlichen Artikel stellen wir die praktische Anwendung dieser Rechte dar: das Recht auf Auskunft, Informationspflichten, das Recht auf Richtigstellung, Löschung, Widerspruch und Vergessenwerden, über Datenübertragbarkeit und das Recht, nicht automatisiertem Profiling unterworfen zu werden. Informiere dich und nutze deine Rechte!

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