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[AIK] Newsletter: Aktivitäten zu Bolivien in Wien

Bloged in Allgemein,Protest von friedi Samstag November 30, 2019

1) 7.12.2019, Wien – Bolivien-Demo
2) 3.12.2019, München – Buchlesung: Massaker von Odessa: fünf Jahre danach
3) Die steirischen Wahlen und ihre Präsentation durch die Elite

1) Bolivien-Demo: Widerstand gegen Putsch-Regime unterstützen

Schluss mit dem Massaker am bolivianischen Volk
Nein zum rassistischen und faschistischen Putsch gegen den
plurinationalen Staat Bolivien

Vorbereitungstreffen: Montag, 2. Dezember 2019 – 18:30
Amerlinghaus, Kursraum 1, Stiftg 8, 1070 Wien
Text: http://www.antiimperialista.org/de/content/vorbereitung-bolivien-demo-f%C3%BCr-r%C3%BCcktritt-der-putschpr%C3%A4sidentin

Demonstration: Samstag, 7. Dezember 2019 – 14:00, Wien
Versammlungsort: Stephansplatz, Schlusskundgebung: EU-Haus Wipplinger
Straße 35

Aufruf auf spanisch: http://www.antiimperialista.org/de/content/bolivien-demo-widerstand-gegen-putsch-regime-unterst%C3%BCtzen
Wer den Aufruf unterstützen will, ist eingeladen, sich an aik@antiimperialista.org zu wenden

Die Welt schaut dem Putsch in Bolivien zu. Sie erhält wenig oder keine Informationen über die Massaker und Gewalttaten, die die putschistische und rassistische Regierung von Jeanine Áñez laufend begeht. Sie hat die
Straffreiheit von Armee und Polizei dekretiert, um den gerechten Widerstand des Volks niederzuhalten, der von breiten sozialen Bewegungen im gesamten Land geleistet wird.

Angesichts dessen sind wir mit zwei gegensätzlichen Haltungen konfrontiert: Einerseits haben die Weltmächte das Regime anerkannt, denn sie haben Interesse an den Bodenschätzen, insbesondere den Lithium-Lagerstätten, die für ihre Expansion und Monopolherrschaft über die neuen Märkte entscheidend sind. Einige üben sich auch in scheinbarer Neutralität. Auf der anderen Seite weisen die Völker der Welt die Lüge zurück und versuchen die Lage in Bolivien herauszufinden. Denn es geht um die ständigen rassistischen Attacken gegen die ursprünglichen Völker
und die indigenen Frauen, die ihre Kleidung Pollera und ihre Symbole tragen, wie ihre Flagge Wiphala.

Wir als Lateinamerikanerinnen und -amerikaner organisieren uns und rufen alle solidarischen Organisationen und Personen dazu, auf sich in Unterstützung Boliviens und den Forderungen seines Volkes zu mobilisieren:

● Rücktritt der selbsternannten Präsidentin Jeanine Áñez
● Annullierung der Dekrete 4078, 4082 (Straffreiheit der Armee und der Polizei und Finanzierung der Massaker)
● Demilitarisierung der Städte und der ländlichen Gebiete]
● Freiheit für die Tausenden Gefangenen und Schluss mit der Verfolgung der führenden Köpfe der Volksbewegung und der freien Presse
● Freier Zugang zu Anzeigen wegen Menschenrechtsverletzungen bei der einzigen in Bolivien vertretenen Organisation CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humanos)
● Strafverfolgung der Hintermänner und Verantwortlichen des Staatstreichs, Carlos Mesa und Fernando Camacho, sowie der Ausführenden der Massaker und der Repression, General Kaliman und die Kommandanten der Armee und Polizei, die bis zum 24.11.19 35 Todesopfer, mehr als 50 Verletzte und mehr als 1000 Gefangene gefordert hat.
● Schluss mit der Medienblockade (Abschaltung der sozialen Medien und der Fake-News-Kampagne)
Comité Latino

2) Massaker von Odessa: fünf Jahre danach

Buchlesung und Erlebnisbericht

Dienstag, 3. Dezember 2019 – 19:00
Kommtreff, Holzapfelstraße 3, München, zu erreichen per Tram 18 u. 19 sowie S-Bahn Hackerbrücke von und mit Oleg Muzyka Gewerkschaftsaktivist aus der Ukraine –  gegenwärtig im Exil in Berlin Veranstaltung 3.12.2019, München

Der ukrainische Gewerkschaftsaktivist Oleg Muzyka präsentiert sein aktuelles Buch „Ukraine: Fünf Jahre nach Odessa“. Dabei geht es zunächst um das Massaker an Gewerkschafter/innen – verbrochen durch Neo-Nazis am
2. Mai 2014. Bei lebendigem Leib wurden hierbei dutzende Menschen im Gewerkschaftshaus verbrannt und mehr als 200 verletzt. Die Täter blieben bis heute unbehelligt.

Doch das ist keine Einzeltat, es hat System: Die rechtsradikal-nationalistischen Kräfte beherrschen den Staatsapparat und dienen der Unterdrückung jeglicher Opposition – mit der festen Unterstützung von EU und Nato. Denn die Mehrheit insbesondere im Osten und Süden wünscht sich den Ausgleich mit Russland. Darum wurde Selensky gewählt. Doch wird er den erhofften Wandel bringen?

Veranstalter: DKP

Unterstützer: Komitee Frieden für die Ukraine, Antiimperialistische Koordination, Andreas Wisuschil

3.) Die steirischen Wahlen und ihre Präsentation durch die Elite

Von A.F. Reiterer
Die schleichende Krise und ihre Verhüllung
Ganzer Artikel:
http://www.antiimperialista.org/de/content/die-steirischen-wahlen-und-ihre-pr%C3%A4sentation-durch-die-elite


Antiimperialistische Koordination
aik@antiimperialista.org
www.antiimperialista.org/de

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