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[AIK] Newsletter: Aktivitäten zu Lateinamerika und Sudan in Wien

Bloged in Allgemein,Protest von friedi Dienstag November 19, 2019
  1.  Kundgebung zum Nationalstreik in Kolumbien, 21. November 2019, Wien
  2.  Wie können wir  solidarisch und wirksam sein? Diskussion, 21.11.2019, Wien
  3.  Sudan – Übergang wohin? Veranstaltung 22.11.2019, Wien


1) Plantón/Kundgebung: Paro nacional en Colombia/Nationalstreik in Kolumbien

Donnerstag, 21. November 2019 – 14:00, Wien
Kolumbianische Botschaft Wien, Stadiongasse 6-8, 1010 Wien, Österreich

Am 21. November dieses Jahres werden sich eine Vielzahl von indigenen Organisationen, Afrokolumbianer, Feministinnen, Bauern, Gewerkschaften, Studentenorganisationen und Solidaritätsorganisationen von Kolumbianern  in der Diaspora am Nationalstreik beteiligen.

Was wir dem kolumbianischen Staat vorwerfen:

– Die Änderung und Nichteinhaltung der Friedensabkommen, wodurch die Möglichkeit des Aufbaus einer integrativeren und weniger gewalttätigen Gesellschaft verzögert wird.
– Verleugnung und Vertuschung gezielter Morde an Sozial- und Umweltaktivisten durch die Regierung
– Unfähigkeit der Regierung, andere Konfliktbewältigungsformen als Militarisierung zu entwickeln
– Wiederaufnahme der „Falsos Positivos“-Strategie [Morde im Auftrag der Regierung werden der Opposition in die Schuhe geschoben]
– Unfähigkeit der Regierung, territoriale Streitigkeiten zwischen bewaffneten Gruppen zu lösen, die nachwievor viele Leben von Mitgliedern der indigenen Gemeinschaften des Landes fordern
– Arbeits-, Steuer- und Rentenreform, die die sozialen Ungleichheiten verschärft
– Unterfinanzierung der öffentlichen Universität
– Stigmatisierung und Unsichtbarkeit des Sozialprotestes in Kolumbien
– Besprühen von Kokapflanzen mit Glyphosat aus der Luft

Revela Lateinamerika
Antiimperialistische Koordination (AIK)
NODOS estudio elgozo Colombia puede – Austria

2) FORO Urgente para Latinoamérica

Donnerstag, 21. November 2019 – 18:30
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Aufgrund der erschütternden Situation in Lateinamerika möchten wir – verschiedene Organisationen und Solidaritätsgruppen mit Lateinamerika in Wien – zu einen OFFENEN FORUM einladen. Hier soll über die jüngsten
Ereignisse in den verschiedenen lateinamerikanischen Ländern informiert und gemeinsam analysiert und diskutiert werden. Wir werden nachdenken, wie man die Bemühungen zur Unterstützung der verschiedenen antineoliberalen Widerstandskämpfe auf dem Kontinent bündeln kann.

Erster Teil: Kurze Analyse der aktuellen Situation und der Bedürfnisse jedes Kampfes in den jeweiligen Ländern durch die Referenten.

PAUSE mit Musik und Gastronomie in Solidarität.

Zweiter Teil: Diskussion in kleinen Gruppen über die möglichen Mechanismen und Instrumente zur Unterstützung der Solidarität und der verschiedenen Kämpfe aus Österreich.
Präsentation und ausführliche Diskussion der Vorschläge. Definition einer Roadmap für die kommenden Monate.

Redner:
Argentinien – Juan Gerez
Bolivien – Pamela Monroy Quispe
Chile – Vanessa Saavedra & Vinicio Fuentealba
Kolumbien – Marcela Torres
Ecuador – Sara Vaca
Moderation: Fernando Romero-Forsthuber

Sprache: Spanisch mit deutscher Simultanübersetzung

Veranstalter:
Chile despertó Viena Grupo Encuentro Austria-Argentina Colectivo Acción
Solidaria con México-Austria Asociación de Ex-Presos Políticos de Chile
en Viena Antiimperialistische Koordination (AIK) Colombia Puede –
Austria Revela Lateinamerika Confederación latinoamericana en Austria
Nodos SOS-Nicaragua/Austria

3) Sudan – Übergang wohin? Zwischen Hoffnung und Skepsis

Freitag, 22. November 2019 – 19:00
WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien, Stiege 5, Initiativenraum

•   Mariam Wagialla, Boku-Doktorandin und Linksaktivistin aus Khartoum
•   Khalil Abuzaid, Student mit Wurzeln im Sudan – beteiligte sich an der Volksbewegung

Moderation: Imad Garbaya, tunesischer Linksoppositionellen

Im Frühjahr stürzte der Langzeitdiktator Bashir unter dem Druck der Straße. Nach fortgesetzten Straßenprotesten einigte sich die Opposition mit der Militärjunta im Sommer auf eine zivil-militärische Übergangsregierung. Einige der bewaffneten Rebellengruppen haben ihre Bereitschaft zu Verhandlungen angekündigt. Doch gleichzeitig stieg der
Führer der Janjaweed-Milizen, Hemeti, zum eigentlichen starken Mann auf.
Nicht nur deren Verbrechen bleiben ungestraft, sondern auch deren Bereicherung geht ungebremst weiter. Wartet der tiefe Staat mit der Unterstützung Saudi-Arabien, der Emirate und Ägyptens nur darauf zu einem günstigeren Zeitpunkt zuzuschlagen? Und was kann die Volksopposition dem entgegensetzen?

Veranstalter: Gesellschaft für Österreichisch-Arabischen Beziehungen
GÖAB, Antiimperialistische Koordination AIK, Platform Think Tank For
Green Sudan


Antiimperialistische Koordination
aik@antiimperialista.org
www.antiimperialista.org/de

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