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[AIK] Veranstaltung Hanin Zoabi: Ortsänderung in Graz, Zeitänderung in Wien (11.Mai)

Bloged in Allgemein,Krise,Protest von friedi Sonntag Mai 5, 2019
  • Kolonialismus – Vortrag Hanin Zoabi: Geänderter Vortragsort in Graz, geänderte Zeit in Wien
  • Kurzbericht Vortrag Zoabi in Frankfurt
  • Bericht: Gedenkkundgebung Odessa

1) Kolonialismus und/oder Demokratie

Bevorstehende Veranstaltungen:

Bonn 5.5, 15h, MIGRApolis-Haus der Vielfalt Bonn, Café, Brüdergasse 16 – 18, 53111 Bonn
Duisburg 6.5., 18h30, Solidarität International, Flurstraße 31, 47057 Duisburg
Linz 7.5. 19h, Waltherstr 15
Graz 8.5. 18h, C*untra la Cultra – KulturCafé, Griesplatz 5, 8020 Graz*
Wien 9.5. 19h, WUK Initiativenraum, 1090 Wien, Währinger Str 59
Berlin 10.5. 19h, WILMA, Wilmersdorfer Str, 128, 10585 Berlin, U7 Wagner-Platz
Wien 11.5. *18h*, Gusshausstr 14/3, 1040 Wien

Mehr zu der Veranstaltungstour:
http://www.antiimperialista.org/de/content/kolonialismus-undoder-demokratie

2) Kurzbericht der Veranstaltung mit Hanin Zoabi in Frankfurt

Die Veranstaltung mit der ehemaligen Knesset-Abgeordneten und Aktivistin der Balad-Partei, Haneen Zoabi, fand gestern, 04.05.2019, in Frankfurt am Main mit zirka vierzig Teilnehmern statt. Der scharfe und sehr klare Vortrag beeindruckte die Besucherinnen und Besucher. Nicht nur baut Zoabi ihre Thesen auf Fakten auf, sondern besticht auch durch eine einleuchtende Analyse des historischen Werdegangs der israelischen Gesellschaft zu einer „semi-faschistischen“ Staatsform. Vor allem am Inhalt des neuen Nationalstaatengesetzes könne man diese Entwicklung ablesen. Besondere Betonung legte sie desweiteren auf die Frage der Kolonisierung nicht nur des Landes der Palästinenser, sondern auch der palästinensischen Identität. Gerade als so genannte 48er Palästinenserin, also diejenigen die nicht vertrieben wurden, sondern auf dem Territorium des heute existierenden Staates Israel die Staatsbürgerschaft erlangten, sei es von Bedeutung die palästinensische Identität und Würde wiederzuerlangen, um sich mit allen anderen Palästinenserinnen und Palästinensern, seien sie in Gaza, in der Westbank oder in der Diaspora im Kampf für die nationale Befreiung zu vereinen.

3) Wien und Odessa

Bericht von der Gedenkkundgebung vom 2. Mai in Wien an das Massaker von Odessa
Links zu Video und Bildern:
http://www.antiimperialista.org/de/content/wien-und-odessa

Auch in Wien fand am 2. Mai eine Gedenkkundgebung für die Opfer des Massakers von vor fünf Jahren statt. Mehrere Dutzend Menschen versammelten sich am Stephansplatz, während zahlreiche Passanten zuhörten und es auch zu einigen Diskussionen kam.

Es handelte sich in erster Linie um eine Gedenkkundgebung, die in einen Protest gegen die österreichische Regierung und die EU überging. Denn beide betreiben einen antirussischen Kurs und legen eine einseitige Haltung an den Tag, die nicht sehen will, dass der russischsprachigen Bevölkerung die grundlegenden demokratischen Rechte genommen wurden. Im Süden und Osten gibt es eine Bewegung von unten, die im Donbass zur Gründung der Volksrepubliken geführt hat, gegen die die Kiewer Regierung mittels rechter Milizen einen Bürgerkrieg führt.

Es war eine Friedenskundgebung, die sich für die Wiederbelegung der verfassungsmäßigen Neutralität einsetzt, zu der wir nicht nur staatsvertraglich verpflichtet sind, sondern hinter der die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher auch politisch steht.

Es sprachen Oliver Jonischkeit, Gewerkschaftlicher Linksblock und Mitglied des Präsidiums des ÖGB; David Stockinger, Vorsitzender SPÖ Schwechat und Vorstandsmitglied der Solidarwerkstatt; Peter Bachmaier, Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft; Leo Gabriel, Sozialanthropologe und Mitglied des Rats des Weltsozialforums; Slava Healer, Aktivistin des Komitees Frieden für die Ukraine; Kilian Plangger, Partei der Arbeit; die Antifaschistische Aktion und Alfred Almeder, sozialdemokratischer Gewerkschafter, der bereits vier Mal in humanitärer Mission im Donbass unterwegs war.

Die Moderation seitens des Veranstalters, des Komites Frieden für die Ukraine, übernahm Willi Langthaler von der Antiimperialistischen Koordination (AIK).

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Antiimperialistische Koordination
aik@antiimperialista.org
www.antiimperialista.org/de

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