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[Graz] Hilfe! Wer kann unser Graz vor der Stadtverwaltung schützen?

Bloged in Allgemein,Protest by friedi Sonntag März 3, 2019

Schwarz-Blau opfert die Stadt Graz nahezu vollständig der Baumafia! Kann uns KPÖ oder GRÜNE schützen oder ist das Schwarz-Blaue Diktat unangreifbar?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Stadtverwaltung nicht einen neuen Wahnsinn ankündigt – den sie dann auch durchzieht! Steuergeld wird dort verpulfert, wo eigentlich nichts zu machen wäre – dafür werden notwendige Projekte wegen Geldmangel nicht in Angriff genommen.

Eine Seilbahn an der Mur oder ein zerstörter Augarten hat allemal eine höhere Priorität als Kanalsanierungen oder Straßenbahnanbindungen.

Die höchste Priorität scheint dabei die Grünraumvernichtung zu haben. Die Kapitaleigner haben leider so viel Geld, dass sie nicht wissen wohin. Damit wird jeder Fleck der Stadt der Spekulation geopfert (allerdings hat die Bevölkerung davon nur der Verlust an Lebensraum und sonst nichts als neue Kosten).

Bei der Grünraumzerstörung wird auch noch frech gelogen! Naja – in der Sprache der Schwarz-Blauen Ehrenmänner ist das nur die „objektive“ Wahrheit. Bsp. gefällig?

Grünflächen werden in Graz so rasch verbaut, dass sich kaum mehr ein Protest dagegen formieren kann. Die Stadtverwaltung unter Siegfried Nagl schreibt aber, dass die Stadt ständig MEHR Grünflächen bekommt.

Wie das?

Nun – die Rosstäuscher täuschen eben: Die Grünflächen die zubetoniert werden, sind im Privatbesitz. Die Stadt erlaubt die Verbauung. Gleichzeitig kauft die Stadt ein kleines Stückchen Wiese – und schon: Graz hat mehr Grün (auf dem Papier).

Nagl hält die Menschen tatsächlich für so blöd, dass sie das nicht durchschauen – und die Wahlen geben ihm recht: Die Menschen die zur Wahl gehen sind zu ca. 30% so blöd (oder sind Profiteuren der Spekulation)!

Das Exekutiv-Organ für Grünraumvernichtung ist dabei die Holding Graz. Überall, wo die Betonmafia Flächen zum Zubetonieren benötigt, rücken die Mannen der Holding aus und fällen die alten Bäume – die sind ja morsch und gefährlich (auch wenn sie im prächtigsten Grün dastehen). Zuletzt erlebt am Thalersee. Die Baumafia will das Ufer zubetonierten – also rücken Michael Krainers Truppen aus und beseitigen die gefährlichen Schattenspender (siehe: derGrazer, 3.März 2019, Seite 8) – es kommen vermutlich Sonnenschirme zu günstigen Mietpreisen statt dessen.

Und weil der Herr Geschirrhändler so fleißig die Stadt zerstören darf, darf sein Vize, der Herr Mario Eustacchio dem nicht nachstehen. Hr. Nagl hat dem Hauptplatz das Flair genommen (unter anderem), da schlägt der Herr Eustacchio halt an einem der letzten Plätze mit Flair zu: Am Kaiser Josef Platz.

Es ist zwar nicht nötig, aber ein paar Mille für die Bauwirtschaft werden schon drinnen sein – und: Das Flair dürfte dann weg sein (mitsamt den lästigen kleinen Landwirten). Vermutlich hat Herr Eustacchio schon Großlieferanten an der Hand, die dann die ganze Woche über den Markt nutzen (Kleinbauern müssen ja auch hin und wieder ihre Landwirtschaft betreiben und können daher nicht die ganze Woche am Markt sein) – abgesichert gegen Terroristen mit großen Betonblöcken!

Schwachsinn, Geldverschwendung und kontraproduktiv und gegen eine lebensweltliche Gestaltung der Stadt gerichtet. Mutwillige Zerstörung gewachsener Strukturen … ! Aber für ein Eröffnungsfoto mit stolzem Grinsen wird es schon nutzbar sein.

Dabei: Wenn diese Baumafiagelder wenigsten nachhaltig investiert würden, wäre es ja nicht so schlimm. Das Aussehen und das Flair einer Stadt – darüber könnte man streiten.

Das Problemaber ist, dass die Stadtverwaltung die Gelder an Firmen zahlt, die anscheinend ihr Handwerk nicht verstehen – oder von der Stadtverwaltung falsch beauftragt werden.

Belagschäden in der neu sanierten Gleisdorfergasse

Bsp. Gleisdorfergasse: Noch nicht einmal ein Jahr her, dass die Gasse neu gestaltet wurde – und schon bricht der Asphalt bei den Erdungskabeln auf!

Ähnliches ist in der ganzen Stadt zu bemerken. Es ist möglich, dass die Stadt der Stadtverwaltung so egal ist, dass die Parameter falsch gesetzt sind, aber es ist auch möglich, dass der Sachverstand in der Stadtverwaltung abhanden gekommen ist und nur mehr Spekulanteninteressen vorherrschen.

Warum ich das schreibe?

Nun: Man kann in der Innenstadt gehen wo man will: Herrengasse, Stempfergasse, Albrechtgasse u.v.a.m. Überall das gleiche Bild: Der Belag ist defekt, brutal durch Firmen zerstört. Der Grund ist: Es werden Arbeiten einerseits unfachmännisch ausgeführt und anderseits Straßenbeläge verlegt die den Lieferverkehr nicht gewachsen sind. Selbst am Hauptplatz vor dem Auer-Geschäft werden durch die Fahrzeuge die Granitplatten gelockert und zerbrochen.

Warum das ein Versagen der Stadtverwaltung ist?

Nun: Sie müssten, wenn sie den Straßenbelag in Auftrag geben, für einen Belag sorgen, der dem Verkehr gewachsen ist oder dafür sorgen, dass Fahrverbote erlassen werden, die dem Belag entsprechen.

Noch Schlimmer ist der Zustand der Stempfergasse: Dort wurden Verlegungsarbeiten durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Stainzerplatten zerschnitten und weggeworfen (Ja! Die Platten wurden nicht wieder eingesetzt – sie wurden abtransportiert!). Der gegrabene Kanal wurde mit Asphalt zugemacht. Eigentlich eine mutwillige Sachbeschädigung!

Die Stadt und ihre angeschlossenen Wirtschaftsbetriebe, die zwar in der Lage sind, für Demonstranten die wildesten Rechtsdelikte zu konstruieren und gerichtlich auszujudizieren, sind da nicht in der Lage, diese bautechnischen Vandalenakte in den Griff zu bekommen.

Es gibt eben kaum mehr eine andere Erklärung als die, dass in Graz die Baumafia herrscht – oder der absolute Unverstand!

Darum nochmals die Frage: Wer schützt unsere Stadt vor der Stadtverwaltung!

Rote und Grüne oder wer auch immer: Bitte um Hilfe!!!

Graz, 3.3.2019, W. Friedhuber

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