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[Wien][Rechstinformationsveranstaltung] Diskussionsveranstaltung: Was muss der Staat mindestens sichern? Rechtspanorama am Juridicum

Bloged in Allgemein,Diskussion by friedi Sonntag Januar 20, 2019

Im Zuge des immer rücksichtsloser werdenden Umgangs mit Arbeitslosen hier der Hinweis auf eine Rechtskundeveranstaltung: 21.1.2019 am Juridikum in Wien.

Als Reaktion auf die Aussage eines Professors einem Langzeitarbeitslosen gegenüber, dass schlechtbezahlte prekäre Arbeit unter miesen Bedingungen immer noch besser sei als keine Arbeit (siehe: http://www.linkestmk.at/archive/13013#more-13013) weist Rechtsanwalt Pochieser auf eine Diskussionsveranstaltung am wiener Juridikum hin. Es sollte das Feld nicht denen überlassen werden, die aus gesicherten, meist gar nicht schlecht bezahlten Anstellungsverhältnissen heraus über die urteilen, die am Rande stehen.

Der Rechtsanwalt schreibt (an AMSEL):

Ich darf auf eine Diskussionsveranstaltung im Juridicum am 21.01.2019, 18:00 Uhr hinweisen:
Rechtspanorama am Juridicum

Was muss der Staat mindestens sichern?Der Verfassungsgerichtshof hat die Grenzen aufgezeigt, die der Gesetzgeber bei Einschränkungen der Mindestsicherung beachten muss, die Koalition will diese Grenzen ausreizen. Was muss der Staat mindestens sichern, um soziale Notlagen zu verhindern? Wie weit soll, darf oder muss er zwischen verschiedenen Gruppen von Betroffenen – etwa nach nationaler Herkunft oder nach Familiengröße – unterscheiden?

Diskutierende

  • Barbara Kolm, Präsidentin des Friedrich August v. Hayek Instituts und Direktorin des Austrian Economics Center
  • Wolfgang Mazal, Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien
  • Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich
  • Christoph Reinprecht, Professor am Institut für Soziologie der Universität Wien
  • Ewald Wiederin, Vorstand des Instituts für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien

Moderation: Benedikt Kommenda
Montag, 21. Jänner 2019, 18 Uhr
Dachgeschoß im Juridicum
Schottenbastei 10-16, 1010

Auch wenn die Veranstaltung ganz eindeutig neoliberal ausgerichtet ist, was schon durch die beiden an 1. Stelle genannten Diskutanten ganz klar hervorgeht, sollten sich doch möglichst viele kritische Menschen zu dieser Diskussion kommen, um das Feld nicht diesen Menschen zu überlassen.
Zur Person des Nobelpreisträgers Friedrich August Hayek als Antidemokrat und Pinochet-Unterstützer verweise ich auf den Block von Markus Marterbauer https://awblog.at/boeser-hayek/

Mit freundlichen (kollegialen) Grüßen
Rechtsanwalt Dr. Herbert Pochieser

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