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[Graz] Allen Protesten zum Trotz: Bauarbeiten im grazer Augarten haben begonnen!

Bloged in Allgemein by friedi Freitag November 30, 2018

Anlässlich des Augenscheins der beginnenden Zerstörung des grazer Augartens: Adieu Augarten
Anscheinend sind bei ÖVP-FPÖ – Regentschaft friedliche Proteste, Petitionen oder Minderheitsanliegen (ohne Kapital) völlig umsonst! Gemacht wird, was die Herrschaft (=Minderheit mit Kapital) will!

Widerstand ist zwecklos! „Wir“, die Besseren, verwirklichen uns um jeden Preis, den „ihr“, die Minderen, zu zahlen habt. Das war schon immer so. Das ist Gott gewollt!

Seilbahn, Ubahn, Stauerk, Architekturbeulen, Betonwahnsinn, Zerstörung von Gewachsenen wo es nur geht! Hauptsache wir können das in „unserer“ Presse dank „unserer“ Vasallen gut darstellen.

Wofür andere Städte Millionen aufwenden, um es zu bekommen, wird in Graz mit Millionenaufwand zerstört – ein Biotop mitten in der Stadt! Es ist zum Weinen!

Und das, obwohl in Graz die Feinstaubgrenzwerte ständig überschritten werden.

Und das obwohl durch die Staubbelastung eine Gesundheitsgefährdung gegeben ist.

Und das obwohl es heftige Proteste gegen den Wahnsinn gibt!

Anscheinend wollen die bürgerlichen Profiteure zwei bis drei mal kassieren: Das erste mal durch die mit Beton getränkte Zerstörungswut, dann das zweite Mal durch die Kreditzinsen für diese Gelder und ein drittes Mal, wenn der Wahnsinn wieder beseitigt werden muss.

60 Jahre hat es gedauert, dass mitten in der Stadt ein Aubiotop entstanden ist. Nun planiert es Hr. Nagl. Wenn auch er dann darauf kommt, dass in Zeiten der Klimaerwärmung eventuell es einfach dumm war – wird es Millionen kosten die Schäden zu beseitigen und abermals 60 Jahre, bis ein funktioierendes Biotop entstanden ist.

Natürlich: Hr. Nagl lebt dann nicht mehr – und die jetzigen Profite sind lukriert – und was kümmert „uns“ die nächste Generation?

Jetzt wollen „wir“ die Touristen abkassieren! Jetzt wollen wir jedn Fleck der Stadt vermarkten! Jetzt wollen die Baufirmen kassieren!

Dabei müssten diese Pfeffersäcke und Geschirrhändler die Menetekel ihrers Tun schon erkennen können: Annenstraße – einst eine Haupteinkaufstraße – nun ein Krisengebiet. Auch der Warenmix für Geschäfte ist in Graz nicht mehr gegeben. Durch die einseitige fixierung auf hohe Mieteinnahmen gibt es nun ein immer stärkeres Geschäftesterben. Was zusehends mehr gibt, sind leerstehende Geschäfte und Einwohner, die zusehends unter fehlender Infrastruktur leiden.

Einwohner braucht die Stadt ohnedies nicht so dringend wie Touristen – die Einwohner können sich die Touristikangebote ohnedies nicht leisten – die sollen am besten verschwinden und den Wohnraum für Anlegerwohnungen frei geben ….

… und die Touristen sind ohnedies nur kurz in Graz, da braucht es keine funktionierende Stadt; da reichen ein paar schöne Fassaden …

30.11.2018, W.Friedhuber

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