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[Graz][Plurale Ökonomie] Lesekreis: Gramsci lesen. Einstiege in die Gefängnishefte

Bloged in Allgemein,Revolutionen,Systemalternativen by friedi Montag Oktober 8, 2018

Gramsci-Lesekreis der Pluralen Ökonomik Graz
Wann: jeden Mittwoch, 18:00-20:00 [erste Einheit und Vorbesprechung am 10. Oktober]
Wo: Seminarraum 15.4C [Resowi-Gebäude, 4. Stock, Bauteil F, Universitätsstraße 15]
Was wird gelesen: „Gramsci lesen. Einstiege in die Gefängnishefte“

Bücher stellen wir dank Unterstützung der Arbeiterkammer um 3€ zur Verfügung!

Die Plurale Ökonomik Graz ist keine Anhängerin der Revolution. Denn die Revolution war ein undemokratischer Umsturz, planmäßig vorangetrieben von einer kleinen, machtbewussten Clique. Im Verlauf der Revolution wurden ideologische Hirngespinste zu Sachzwängen und Dissens zu unmoralischer Ketzerei.

Die Rede ist hier von der neoliberalen Revolution.

Wie konnte sie bloß so siegreich sein? Wie gelang es der Mont Pelerin Society rund um Friedrich August von Hayek und Milton Friedman in den 1970er Jahren ihre totalitäre Idee einer ausschließlich vom Markt beherrschten Gesellschaft weltweit zu verbreiten? Wie vermochte sie es, ihre marktfundamentalistische Ideologie in die Köpfe der Menschen zu tragen, obwohl keine physische Gewalt, keine Bajonette, Kerker und Galgen im Spiel waren? Wie konnte es dazu kommen, dass wir heute neoliberale Positionen aussprechen, vertreten, ja sogar als richtig empfinden, als wären sie selbstverständlich? Kurz: Wie kam es zu dem heute allseits verbreiteten neoliberalen Konsens? Oder: Wie entstand die neoliberale Hegemonie?

Die Plurale Ökonomik Graz, die diese Hegemonie durch die universitären Ökonomiestudienpläne am eigenen Leib verspürt, geht diesen Fragen nach. Dazu veranstalten wir – wie jedes Semester – auch im aktuellen Wintersemester einen Lesekreis. Diesmal setzen wir uns mit Antonio Gramsci auseinander, weil die Idee der Hegemonie in seinem unorthodoxen Denken zentral war.

Der Lesekreis steht jeder und jedem offen. Macht mit bei der Entschlüsselung, die wir versuchen!

 

Mit freundlichen Grüßen,

David Gulda und Bernhard Siegl für die Plurale Ökonomik Graz

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